n jnj.tw. Drw Hmw.t - ...und die Grenze der Kunstfertigkeit ist noch nicht erreicht...
aus der Lehre des Ptahhotep
Huch, das kann ich mir gar nicht vorstellen! Heißt "schräg nach unten", daß sie in Richtung Fuß wachsen, der in die Luft ragt oder wachsen sie in die alte Wuchsrichtung und drehen dann nach oben? Und was passiert mit dem eigentlichen Stecki, der ja dann falschrum steht? Geht der ein?
Die Würzelchen oben sind doch meist vertrocknet, oder nehmen die ihre Funktion als Wurzel wieder auf, wenn sie in Wasser oder Erde kommen?
Liebe Grüße von Wuff
Bin leicht verwirrt....
Ich meinte schräg nach unten, so wie fast lotrecht zum Erdmittelpunkt.
Wenn er angeht, ist der Steckling normal bewurzelt und die Leitbahnen fördern alles eben in die Gegenrichtung. Das funktioniert nicht bei allen Pflanzen, aber manche haben damit kein Problem. Ich kenn´s auch von Ceropegia woodii.
Epiphyllen bewurzeln gern an diesen Stellen mit alten Wurzeln. Man merkt´s, wenn das Ende mal auf feuchter Erde aufliegt.
lg
Gärtnerei ist die langsamste der darstellenden Künste.
Danke, jetzt ist's klarer!
Liebe Grüße von Wuff
Hallo!
Die umgekehrte Bewurzelung von einem Epi hat gut funktioniert.
Der Steckling von Slightly Sassy hatte sich vehement geweigert, auf normalem Wege in Wasser zu bewurzeln, also habe ich ihn umgedreht hineingestellt, damit die kleinen Wurzeln am oberen Ende vielleicht austreiben. Das gute Stück war sozusagen nur noch Haut und Knochen.
Inzwischen hat er schöne Wurzeln bekommen und angefangen sich wieder mit Wasser zu füllen.
Sobald er prall ist, gibt´s einen eigenen Topf.
Also nur Mut!
Zur Bewurzelung in Wasser habe ich noch überlegt, ob der Erfolg vielleicht auch etwas von der Wasserqualität abhängt?
Mein Leitungswasser ist weich (8,1°dH), im Gegensatz zu den brettharten Wässerchen in anderen Gegenden.
lg
Gärtnerei ist die langsamste der darstellenden Künste.
Es ist kein Problem Epis mit dem Kopf zu bewurzeln. Klappt immer. Am besten wenn schon kleine Luftwurzeln vorhanden sind. Curt Knebel hat die Enden von rankenden Epis in die Erde von benachbarten Töpfen gesteckt und auch so Ableger bewurzelt und er hatte sehr gute Erfolge damit.
Hallo Ihr Epi Süchtels !
Mache jetzt seid einigen Jahren mit Epis und hatte am anfang auch so meine Probleme mit dem bewurzeln !!
Im Wasser zu stellen habe Ich auch versucht ist aber meiner meinung nach nicht unbedingt gut ! Was nicht heisst das es nicht funktioniert - Aber auch hier muss auf absolute sauberkeit geachtet werden ! Steckies dürfen höchstens 1 - 2 cm im wasser stehn !!
Weil man steckies in wasser bewurzeln kann heisst das nicht das wenn man in substrat bewurzelt die erde richtig nass sein sollte ! Ganz im gegenteil - Leicht feucht ist hier genau richtig - Solange der steckie keine wurzeln hat nimmt er eh so gut wie kein wasser auf ! Und wenn es ein steckie vom letzten Jahr ist ist er kräftig genug um lange Zeit ohne wasser auszukommen - Sehr lange sogar - alle male bis er wurzeln hat !
In Substrat bewurzeln -
Entweder in purer Vermiculite >>
Vermiculite ist mineralisch, keimfrei, leicht, nicht verrottend, enthält geringe Mengen an Spurennährstoffen, ist pH-neutral (pH 7), temperaturbeständig, kann in Erdmischungen mit gedämpft werden, lockert den Boden, nimmt sofort Wasser auf, wirkt wasserspeichernd und trotzdem durchlüftend durch Millionen kleinster Luftzellen, verhindert Bodenverdichtung bei Staunässe und vermeidet das Vermodern der Erde, wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum und die Wurzelbildung aus.
Erhältlich im guten Kakteenhandel -
Oder in selbst gemischten Substrat -
Ich nehme da -
Seramis oder Perlite - Gute Blumenerde mit Agrosil zur bewurzelung zb. vom Compo - Pinienrind mittel oder Fein - Hlozkohlepulver von diesen Eierkohlen - kleingestampft -
Ich lege die eierkohlen immer in einen flachen eimer - und stampfe sie mit einem schweren Hammer ( Fäustel ) klein bis nichts mehr größer ist als 1 x 1 cm - Immer nur so 2 stück - geht einfacher - und dann wieder 2 usw.
Auf einen 15 liter Eimer -
1/3 Seramis oder Perlite
1/3 Blumenerde
1/3 Pinienrinde - Kein normalen Rindenmulch - der fault in der erde -
6 - 8 Eierkohlen/Holzkohle zum desinfizieren -
Dann mische Ich alles gut durch und lasse es einen Tag stehn bevor Ich die mischung benutze !! Die gesamte Mischung sollte leicht feucht sein -
Seiddem kommt es sogut wie garnicht mehr vor das Mir steckies faulen !!
Und sie bewurzeln schneller - Man merkt es ob sie schon wurzeln wenn man leicht dran wackelt und ein spannung zu spüren ist als ob ein Pfeil irgendwo reingeschossen wird ! Wenn der steckie beim dran wackeln ehr bewegungslos bleibt hat er noch nicht gewurzelt ! Geduldig sein !!!! Und immer ein Auge drauf haben ob unten was dunkles zu sehen ist - also das er fault - Je ehr man es entdeckt umso mehr vom steckie kann man unter umständen retten -
Die steckies sollten vom vorjahr sein dann sind sie ausgereift und lassen sich besser bewurzeln ! steckies vom gleichen jahr machen meist probleme und wenn sie einmal faulen ist es kaum aufzuhalten !
Beim bewurzeln wird nicht gesprüht und auch nicht gegossen - Ist absolut nicht nötig - Erst wenn diese spannung festgestellt wird dann kann man leicht anfangen zu gießen - aber bitte nur von unten !!! Also das wasser in den untersetzer gießen -
Dieselbe Machart gild für das Vermiculite -
Das ist meine erfahrung und kein allerweltmittel zum bewurzeln - aber vieleicht möchte der eine oder andere es mal ausprobieren - Übrigens diese erdmischung verwende Ich für alle meine Epis ( ca. 350 stück ) - Überwiegend kleinere aber auch größere - Ich kenne Züchter die haben ihre Epis in reiner Pinienrinde stehn - Das funktioniert auch wunderbar - Je nach Anbieter mittel oder fein - So hat eben jeder seine eigene Mischung oder Erfahrung - Je länger man sich mit Epis beschäftigt um so öfter wird sich die Erdmischung ändern !! Bis man das Gefühl hat >> Jetzt fühlen sie sich wohl !
Winterblüher fällt Mir nur der Torrero ein !!
Zu große steckies werden definitiev geteilt ! Um so schneller wird daraus eine richtige Pflanze -
Ich neige neuerdings dazu immer 2 oder 3 steckies zu kaufen oder tauschen damit man sofort richtig was im Topf hat oder bei ausfall noch reserven !
So genug fürs erste -
Hoffe konnte einigen ein bischen anreiz geben es mal zu probieren -
Bis dahin
Grüße Rudi
PS: Die Methode mit dem Vogelsand - da habe Ich auch schon von gelesen aber habe es noch nicht ausprobiert - Da ist es auf jeden Fall der darin enthlatene Anis der das substrat desinfiziert oder Keimfrei macht -
Vieleicht ein Versuch wert !! ?
Epis die probleme mit dem bewurzeln machen - Wie zb. der Clown - mag beim bewurzeln lieber einen etwas größeren topf - Oder das problemkind zu einer anderen Pflanze in den Topf stecken - Klappt manchmal echt prima - Warum auch immer - Aber den steckie vorher beschriften !!
PPS: Dann nochwas - Habe hier was von Sand gelesen - Auf keinen Fall bei Epis - Sand verdichtet die erde nur und ist viel zu schwer und speichert weder wasser noch sauerstoff und bietet den Wurzeln keinen richtigen halt - Kurzum - Ungeeignet !!!
Immer saubere töpfe verwenden - Bevor Ich einen Topf das 2. mal verwende kommt er in die Spülmaschiene - So kann nicht übertragen werden und das steriele oder frische Substrat wird nicht verunreinigt -
Auch das werkzeug - Messer , Schere , Hände usw. immer desinfizieren wenn geschnitten wird -
So genug)
Geändert von rudir1962 (02.11.2010 um 05:48 Uhr)
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