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Hatiora herminiae
Werner Rauh schreibt, dass Hatiora herminiae in Kultur schwierig sei und deshalb gepfropft werden sollte. Ich habe ein kleines Exemplar, ein recht gut bewurzelter Spross, den ich vor kurzem erhalten habe. Er treibt nun nur drei Wochen nach dem Bewurzeln und Topfen bereits Blütenknospen. Siehe hier:
http://img230.imageshack.us/img230/6...38705pi.th.jpg http://img296.imageshack.us/img296/1...38633zn.th.jpg
Ich bin etwas verunsichert, ob ich die Pflanze wurzelecht weiterkultivieren soll, denn in der Literatur findet man H. herminiae stets gepfropft (meist auf Selenicereus spec.) abgebildet. Hat jemand Erfahrung mit dieser Species?
Vielen Dank und sonnige Grüsse
Niko alias Hartkerius
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Hallo
Ich habe auch eine und ich halte sie wurzelecht. Sie steht bei mir in Seramis mit einen kleinen Anteil Kakteenerde.
Da ich gepfropfte Kakteen nicht mag habe ich mich für wurzelecht entschieden, aber wenn sie größer wird möchte ich zur Sicherheit ein Stückchen Pfropfen da sie so viel ich weis sehr selten ist.
In welches Substrat hast Du sie gepflanzt das sie so schnell treibt und Knospen hat.
MfG
Helga
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Liebe Helga,
vielen Dank für Dein «Mutmachen». Zu Deiner Frage: Ich habe den Steckling (siehe hier am 16. Februar 2006:
http://img230.imageshack.us/img230/6...ng37621.th.jpg
) in mein übliches Epi-Substrat getopft: Ein Drittel Haage-Kakteenerde und zwei Drittel Rindenkompost. Der Steckling blieb dann bis vorgestern in eine Platiktüte verpackt am warmen, aber nicht übermässig hellen Fenster stehen. Heute Mittag sieht er so aus:
http://img230.imageshack.us/img230/1...ng39823.th.jpg
Herzliche Grüsse und viel Erfolg mit Deiner Hatiora herminiae
Niko
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Also das ist interessant
Wie ich meine Ableger bekommen habe, habe ich ihn auch in Epi Substrat gesteckt, aber leider ist mir dabei die Hälfte verfault.
Bei der Kakteenschau in Berlin war auch die Epi Leute aus Niederland glaube ich, die meinten ich soll die Pflanze in mehr mineralischen Substrat halten. Dort ist sie zu Schluß auch bewurzelt. Sie wächst aber sehr langsam. Vieleicht gebe ich jetzt ein Stückchen in Epi-Erde.
Bei Gelegenheit mache ich ein Bild.
MfG
Helga
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Ich habe noch einmal etwas recherchiert. Sobald die Blüte vorbei ist, werde ich mein Epi-Substrat (siehe oben) im Verhältnis 1:1 mit einer Mischung aus Bimskies, Perlite und etwas Quarzkies 2–3 mm mischen (Quarzkies damit es nicht zu leicht wird), denn ich habe an zwei Stellen den Hinweis gefunden, dass man nach dem Anwurzeln, was zwei bis vier Wochen dauern soll, in ein humoses aber sehr durchlässiges Substrat pflanzen soll, da H. herminiae zwar ein Epiphyt ist, aber doch feuchtigkeitsempfindlicher sei als andere Epis. Sie braucht viel Luft an den Wurzeln und ein sehr gut durchlässiges Substrat, sollte aber immer leicht feucht gehalten werden. Das alles zu realisieren dürfte nicht ganz einfach sein. Was macht man z.B., wenn man in Urlaub fährt? Wahrscheinlich am besten mitnehmen. Darin bin ich durchaus erprobt!
Noch ein Hinweis: Mein Steckling ist Ende Oktober von der Mutterpflanze abgebrochen und lag seitdem im Sand. So konnte er sehr stark austrocknen, auch an der Abbruchstelle. Dadurch war sicherlich keine Fäulnisgefahr mehr gegeben. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Epi-Stecklinge (Schlumbergera, Epiphyllum etc.) am Ende der Saison zu schneiden und sie dann über Winter sehr stark austrocknen zu lassen. Im Februar/März getopft hatte ich noch gar keine Ausfälle und sie sind prächtig gewachsen. Möglicherweise hat die schnelle Wurzel- und Blütenknospenbildung bei meiner Hatiora damit zu tun, dass sie riesigen Durst hatte und sich so sehr darüber gefreut hat, endlich in ein feuchtes Substrat zu kommen, dass sie mich sofort mit Knospen belohnt hat :P.
Viel Erfolg mit den anspruchsvollen Pflänzchen
Niko
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Hallo Epi-Freundinnen und -Freunde!
Seit ein paar Tagen zeigt sich ein kleiner Neutrieb an meiner Hatiora herminiae. Dann kann meine Pflege ja nicht so schlecht sein, schliesslich halte ich sie wurzelecht. Hier ein Bild:
http://www.typoscriptum.de/bilder/Ha..._D501319_1.jpg
Herzlichen Gruss
Niko
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Hallo
Hier mal meine Hatoria nach dem ich sie bekommen habe ( Winter 04 )
Sie wurde in einer Mischung aus guter Pflanzenerde und Seramis eingetopft.
http://img83.imageshack.us/img83/854...bricata2ae.jpg
Der untere Teil ist verfault und ich habe die oberen Teile in reinen Seramis noch mals zum Bewurzeln gepflanzt. Später noch ein wenig Kakteenerde dazugemischt.
Heute schaut sie so aus.
http://img117.imageshack.us/img117/7915/bild31725mo.jpg
Wächst eigentlich ganz gut, nur die Triebe könnten ein bischen kräftiger sein.
MfG
Helga
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Hallo Helga,
sieht doch recht gut aus! Mein Substrat zeigt sich als sehr gut durchlässig und dennoch hält es die Feuchtigkeit. Wasser muss ich immer in vielen sehr kleinen Portionen geben, sonst läuft alles durch. Ich achte darauf, dass die Oberfläche vor jedem erneuten Wässern antrocknet. Dann ist das Substrat ja noch nicht durchgetrocknet, aber es werden Pilze und hoffentlich auch das Fäulnisrisiko der Pflanze minimiert.
Weiterhin gutes Wachsen!
Grüsse aus Heidelberg
Hartkerius
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Hatiora herminiae
:confused: Mensch.... vor einigen Jahren habe ich wie ein Verrückter nach einer Hatiora herminiae gesucht, immer nur Absagen wegen der schwierigen Haltung bekommen, und jetzt lese ich, wie sich gleich mehrere Leute über ihre hervorragend gedeihenden Pflänzchen unterhalten.
Ich wüsste nur zu gerne, wo man eine kriegen kann, oder ob Eure Pflanzen mittlerweile schon ablegerfähig sind....:roll:
Man kommt ja noch schwerer an H. epiphylloides (und ihre ssp. bradei) ran. Woran liegt das? Es ist doch schon kurios, dass sowohl bei Hatiora als auch bei Schlumbergera die nicht in Unmassen gehaltenen Arten umso seltener zu Gesicht zu bekommen sind.
Gruß, Lothar
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Hallo Lothar,
was meine Hatiora herminiae betrifft, so muss ich leider mitteilen, dass ich letztes Jahr eine Trauermückenplage hatte, während ich in Urlaub war. Die Larven machten sich besonders eifrig über meine Hatiora her und höhlten die untersten Triebsegmente komplett aus. Als ich aus dem Urlaub kam, war davon nur noch die leere Epidermis zu finden. Heute habe ich nichts weiter als zwei einzelne Glieder, schnief. Ich hoffe aber, dass diese weiterwachsen... "Ablegerfähig" kann man das wirklich nicht nennen.
Viele Grüsse
Niko