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Hey Agent,
Die Idee ist echt Klasse :jo:.
Ich habe manchmal das Problem das bei grobem Substrat wo auch Quarzkies mit enthalten ist die Löche trotz Befeuchtung in sich zusammenfallen.
Ausserdem kann ich sehr langsamwachsende Pflanzen so enger zusammensetzen ohne befürchten zu müssen die Wurzeln des Nachbarn zu schädigen wenn ich mit dem Pikierstab zu nah das nächste Loch steche.
viele Grüße Egger!
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Ich finde die Idee von Jürgen gut! Gerade für Menschen, die noch nicht so viel Erfahrungen haben kann das eine große Hilfe sein.
Ich mache es mir ganz leicht: Ich nehme kein trockenes Substrat sondern feuchte es sehr leicht an. In Pikierpaletten befeuchte ich mit einer Sprühflasche, das reicht schon. Mit ist nach dem Pikieren noch nie direkt was weg gefault. Das passiert später.
Marco
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Ich mache das beim Pikieren auch so, dass ich das Substrat anfeuchte. Ich halte die Töpfe oft unter den Wasserhahn. Der Strahl ist dann natürlich nur leicht aufgedreht, so dass die oberste Erdschicht durchfeuchtet wird. Dann bohre ich mit einem Zahnstocher oder mit dem Finger ein ausreichend großes Loch und setze den Sämling da rein.
Ich denke, dass ein Pikieren in feuchtes Substrat eher gut ist als schadet, denn die Pflanze kann direkt anwachsen. Ich lasse ausgetopfte Sämlinge aber vorher je nach Größe immer einige Tage liegen, damit Verletzungen ausheilen. Das ist besonders bei Rübenwurzlern sehr wichtig.
Wenn ich jedoch beim Pikieren feststelle, dass einige Wurzeln zu lang sind, rupfe ich sie einfach etwas ab und setze die Pflanze trotzdem sofort. Es sei denn, es handelt sich um was wirklich Seltenes. Dann warte ich erneut ein paar Tage bis zum Setzen.
Man sollte sich nicht so viele Sorgen beim Pikieren machen. Selbst bei Ariocarpen hab ich schon oft überlange Wurzeln einfach abgekniffen und dann direkt pikiert. Wie gesagt, bei der Rübe ist es etwas Anderes. Die darf nicht verletzt werden.
Die Idee mit den Gummibändern finde ich aber auch irgendwie klasse. Da wäre ich nicht drauf gekommen.
Gruss Johannes
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@Kaktusjo: Das Kürzen der Wurzeln hat auch einen Vorteil, denn dadurch verzweigen sie sich und bilden so ein größeres Wurzelwerk. Ich kenn es halt vom Erwerbsgartenbau so. Bei Kakteen kommt aber die Fäulnisgefahr dazu.