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also ich glaub es braucht sich niemand ein schlechtes gewissen machen wenn er das regenwasser so wie es ist benützt (es seidenn er wohnt neben nem kraftwerk :o ) in der "wüste" filtert ja auch niemand das regen oder vielmehr kondenswasser... ok, die luft ist da wesentlich reiner!
ich denke wenn man das regenwasser so nimmt wies kommt führt das bei gesunden kakteen eher zusätzlich zur abhärtung als dass es ihnen schadet... wenn man das wasser allerdings 1 monat draußen in der sonne abgedeckt stehen lässt sieht die sache natürlich etwas anders aus aber wer macht das schon :roll:
gruß, ludwig
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@Hardy:
Bei uns ist die Regenrinne fast immer ziemlich mit Laub verstopft, weil die so hoch oben ist, dass sie so gut wie nie gereinigt wird. Das hat zur Folge, dass das Regenwasser lange in der Rinne steht und nur ganz langsam durch das Fallrohr heruntertropft. So hat das mit Inhaltsstoffen der Blätter (z.B. Gerbsäure aus Eichenlaub) angereicherte Wasser viel Zeit, um Zink aufzunehmen. Deshalb nehme ich das Wasser nicht so gerne, zumal es im Sommer auch ziemlich braun und warm ist.
Natürlich hast Du recht, dass die Verweildauer in der Regenrinne üblicherweise zu kurz ist, als dass das Wasser viel Zink lösen könnte. Im übrigen warnt aber auch Hans Friedrich Haage vor dem Zink aus der Regenrinne!
Wie es mit Regenrinnen aus Kupfer ist, weiss ich nicht. Kupfer ist ja auch ein Spurenelement, aber wie reagieren Kakteen auf zu hohe Cu-Konzentrationen? Jedenfalls hemmt Cu das Algenwachstum. Ob es auch das Kakteenwachstum hemmt, weiss ich nicht.
Schönen Aschermittwochsgruss
Niko
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das einzige was ich über kupfer weis ist dass es (was ist das gegenteil von antibiotisch?) probiotisch? wirkt, also das wachstum von bakterien insbesondere fäulnisbakterien fördert. deswegen schlägt man unter anderem auch kupfernägel in die wurzel einer weide die man loswerden will, damit der wurzelballen möglichst schnell verrottet ohne die gelegenheit zu haben neu zu treiben.
wie sich kupferionen im gießwasser in erhöter konzentration auf kakteen auswirken weis ich allerdings auch nicht...
gruß, ludwig
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Hallo
da muss ich leider wiedersprechen:
Kupfer ist für höhere Organismen (Menschen, Tiere, Pflanzen) ein Spurenelement und ist in geringsten Mengen lebenswichtig. Größere Mengen wirken sehr giftig, es gibt eigentlich kein Kupfersalz, welches nicht giftig ist. Auf bakterien wirken bereits geringste Mengen giftig. Deswegen freuen sich die Klärwerke nämlich auch so über illegal eingeleitete Kupferverbindungen, dann sterben nämlich die Bakterien der biologischen Stufe. Bakterien fördernd wirkt es bestimmt nicht. Bäume sterben durch Kupfer weil das Kupfer in Lösung geht und die Pflanze vergiftet, die Fäulnis kommt wenn der Baum schon tot ist...
Man achte aber auf die festen und dichten Oxidschichten von Kupfer und Zink, die das Metall sehr gut schützen und es vor weiterer Auflösung schützen, ich kann mir nicht Vorstellen das soviel aufgelöst wird, dass die Konzentration über das Spurenelemente Niveue hinausgeht. Es sei denn man wohnt in Gebieten mit höchster Luftverschutzung, aber dann müsste die Dachrinne nach einiger Zeit einfach weg sein...
Gruß Andreas
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hi,
will mich noch einmal melden.
unsere hauswasseranlage (und die des gesamten dorfes!!!) ist aus verzinktem wasserrohr. bis jetzt ist mir noch kein fall von vergiftung bekannt geworden, na ja ich wohne auch schon ein paar jahre nicht mehr da. regenwasser ist in der regel chem. reiner, als trinkwasser, also habe ich damit kein problem. anders ist es mit kupfer, besonders im warmwasserkreislauf. da gehen ordentlich ionen in lösung und das möchte ich nicht auf dauer trinken (obwohl mir fälle bekannt sind, da war das kupferrohr durchlöchert (lochfrass von innen) und die leute habens auch überlebt.... aber ob es eine pflanze umhaut????
@ nico
also an deiner stelle würde ich mir da keine platte machen, eher wegen der fäulnisbakterien...
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@andreas: ok, dann hab ich da wohl was falsch verstanden :roll:
gruß, ludwig
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Ich finds Regenwasser abkochen im Normalfall eher überflüssig !
Wenn es direkt an die Pflanzen kommt, so schadet es selbst hier in Berlin nicht im geringsten =) !
Wobei ich bemerken muß, das vor allem in meiner Wohnecke reichlich Steinflechten gedeihen ( auf Granit) sowie auf meinem Gartenahorn auch Rindenflechten, auch Waldflechten kurze Zeit überleben, bis sie dann merken, das es das falsche Klima ist, oder die Wildkarnickel kommen, will heißen, Luft wie Regenwasser sehr rein sind !
Ist das Wasser durch Eichenlaub etc. versäuert, kann man es freilich höchstens noch für Carnivoren verwenden. Wenn es nur durch die Rinne in die Tonne rauscht, sehe ich keine Probleme hinsichtlich der Wasserqualität, würde indessen aber nicht die ersten Liter nach einer langen Trockenperiode nehmen !
Gruß, Andreas