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ich finde, dass die früchtchen, obwohl sie sie schon so alt sind, recht saftig sind.... eigentlich müssten sie ja eher mit rosinen zu vergleichen sein :roll:
jedenfalls war das eine nette erfahrung.
ob ich mal probiere, ein gläschen gelee daraus zu machen?
ög
beate
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Hallo,
ich war jetzt doch mal neugierig auf die Opuntia humifusa von Ramponade, weil sie so schön blüht und eben Früchte ansetzt, obwohl es keine zweite O. humifusa gibt. Sie hat mir netterweise ein paar Ohren geschickt. Nochmals vielen Dank an Ramponade. :grin: Als ich die Ohren von der Opuntia humifusa sah, war ich total überrascht, denn sie ist viel größer als meine O. humifusa. Ich habe mal das größte älteste Ohr ausgemessen - 14 cm. Meine O. humifusa hat aber nur eine Ohrgröße von ca. 6 cm. Und dann ist an den anderen Ohren noch Stacheln dran. Hm, ich dachte immer, daß die O. humifusas keine Stacheln haben. Ich gehe davon aus, daß es sich um irgendeine Kreuzung handelt. Das würde dann auch erklären, warum sie sich selbst bestäuben kann, oder? Oder habe ich nur eine mickrige O. humifusa und die o. g. Größe ist normal?
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Hallo Stachelfee
Das O.humifusa immer (fast) dornenlos sei, ist eine weitverbreitete und nicht ganz korrekte Meinung ;-). Bei uns sind einfach viele dornenlose Klone im Umlauf, aber es gibt welche, mit teils recht langen Dornen.
O.humifusa ist nahezu in allen Bundesstaaten der USA verbreitet (ohne Alaska natürlich:D) und kommt selbst im tropischen Florida oder auf den Inseln im Golf von Mexiko vor (zb. auf Sanibel Island; habe dort sogar selber welche am Strand wachsen sehen). Und sie kommt auch in Europa wild vor, wie zB. hier in der Schweiz.
Diese Art ist daher sehr variabel, von kleingliedrig bis recht grossgliedrig. Ich habe zu Hause im Steingarten eine humifusa mit über 15cm grossen Trieben, die aus dem Wallis sind aber auch nur um 5cm. Humifusa blüht immer gelb, teils mit schönem roten Kelchinnern.
Selbst meine heimische und angeblich dornenlose Walliser humifasa bildet im Alter einzelne Dornen aus. Und auch vor Glochidien an den Areolen und Früchten ist man bei O.humifusa nicht sicher - also aufgepasst!
O.humifusa ist keine typische Wüstenpflanze, denn sie gedeiht lieber in feuchterem Klima, wo es aber längere Trockenperioden gibt - ideal also zB. für inneralpines, semi-arides Klima.
Grüsse, Uwe
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von den glochidien kann ich ein lied singen.... in den letzten tagen war ich immer ein bisschen an der opuntia dran,und ich habe permanent solche dingerchen an den händen :x
sagt mal: hat man als kakteen-liebhaber eigentlich immer lupe und pinzette griffbereit? ;)
lg
beate
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Einen netten Eindruck über die Variationsbreite von Opuntia humifusa kann man/frau hier gewinnen.
Gruß,
Hardy http://www.hardyhuebener.de/_pics/smiley_hut_ab.gif
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tolle fotos. danke. meine sehen im winter auch wie die
"Opuntia humifusa, Ticondaroda Farms, January, Chantilly, VA" aus.
sehr interessant die zum teil kreisrunden ohren. so ein schönes rundes öhrchen hatte ich noch nie..
lg
beate