Tja, dann isses wohl doch der Jungbrunnen...
Who cares?
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Tja, dann isses wohl doch der Jungbrunnen...
Who cares?
Insbesondere interessiert mich wie Du die Pflanzen in dem Hydrogel durch den Winter bringst? Topfst Du die alle aus, spülst das Hydrogel ab und lässt sie abtrocknen? Denn wenn sie kühl und in dem permanent Feuchtigkeit abgebenden Gel stehen haben sie wohl keine rosige Zukunftsperspektive.
Ahoi
Edit: Noch was ist mir grade durch den Kopf gegangen. Da Hydrogel eine rein anorganische Zubereitung mit Wasser ist denke ich das die Pflanzen darin nur Wasserwurzeln bilden werdén. Das ist auch der Grund warum eine Umstellung von größeren Pflanzen Probleme bereitet. Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrokultur#Umstellung
Was macht es bitte für einen Sinn die Pflanzen unmittelbar nach der Keimung wieder pikieren zu müssen. Selbst wenn Hydrogel die von ihnen gelobte keimfördernde Wirkung hat wird dies durch die Verluste die beim Pikieren der jungen Sämlinge unweigerlich entstehen zunichte gemacht.
Ahoi!
Ganz interessant ist vll auch noch dieser Artikel:
http://www.hydrotip.de/friends3/parser.php?uid=1419 http://www.smilies.4-user.de/include..._musik_015.gif
Hallo Agent Orange,
darf ich mal widersprechen? :)
Du sagst:
In deinem ersten Link steht, dass. Hydro-Gel organischen Ursprungs ist.
Das bedeutet aber gar nichts. Alle meine Kakteen wachsen in einer rein anorganischen Zubereitung aus Bims, Lava usw. Sie fühlen sich dabei wunderbar. Alle Nährstoffe bekommen sie ausschließlich aus dem Gießwasser. Die Pflanzen brauchen grundsätzlich nur anorganische Nährstoffe. Eine nötige Umwandelung in der Erde der organischen Stoffe in anorganische übernehmen die Bakterien.
Es ist sicher, dass der Glücksbambus in meiner anorganische Zubereitung für Kakteen viel schneller kränkeln würde, als im Gel. So wie ich es sehe, sind meine Kakteen damit völlig zufrieden. Ich vermute auch, dass in einer "richtigen" Glücksbambus-Erde meine Kakteen sofort anfangen zu kränkeln. :)
Jetzt zum Jungbrunnen. Wenn die Samen nicht keimen oder schlecht keimen liegt es nicht immer daran, dass sie alt sind. Wie ich gelesen habe, wird die Keimung durch externe (exogene) Signale oder Faktoren gesteuert. Ein Samen keimt erst, wenn die äußeren Bedingungen günstig sind. Es muss genügend Feuchtigkeit und Wärme vorhanden sein. Außerdem werden einige davon keimungsbereit erst nach dem Durchlaufen einer Kälteperiode (Stratifikation).Das liegt daran, dass die Samen einen Inhibitor enthalten, der in der kalten Jahreszeit sukzessive abgebaut wird. Die anderen Samen werden von den Vögel geschluckt und werden keimungsbereit durch die Wirkung der Magensäure. Die Ingibitoren sorgen auch dafür, dass die Samen nicht direkt in der feuchten Frucht keimen.
Fakt ist, ein Jungbrunnen hilft nicht immer. Wer von uns hat schon eine gute Keimquote bei Mammillaria theresae, Pedios oder Puna bonniaea? ;)
Ich bin nicht davon überzeugt, dass es wichtig ist , ob der Substrat steril war oder nicht. Das hat nur einen Einfluss auf die Überlebensquote.
Ein Monat ist nicht so ganz „unmittelbar“. Und ein „ich habe pikiert“ heißt noch nicht „pikieren muss“. Und warum werden auf einmal junge Sämlinge „zunichte gemacht“? Hat ML davon berichtet? Ich pikiere meine „konventionelle“ Sämlinge auch. Es passiert nichts.
In deinem ersten Link steht, dass Hydro-Gel nach seiner Wirkzeit in Wasserstoff und Stickstoff zerfällt. Also, so weit ich beurteilen kann, entsteht da kein Lebensrisiko ;-). ML kann ruhig weiter machen. Ich bin dankbar, dass sie uns ihre Erfahrung mitteilen will. Wer aber skeptisch ist, kann ruhig die Finger davon lassen.
Gruß,
Tatjana
Danke für den Beitrag Tatjana!
Ich finde übrigens , dass hier mit zu vielen Emotionen argumentiert wird. Wir wollen uns doch hier nicht zu etwas bekehren. Es geht um Erfahrungsaustausch. So lese ich die Beiträge von ML.
Ich bin gespannt auf weiter Erfahrungen dazu und wünsche mir etwas zurückhaltendere Meinungen.
Marco
Hallo Tatjana,
klar darfst Du widersprechen.
Es geht primär nicht um die Umstände ob das Substrat jetzt organisch oder anorganisch ist, viel mehr wollte ich damit deutlich machen das Pflanzen in dem Hydrogel genauso wie in Hydrokultur mit Blähton sogenannte Wasserwurzeln bilden. Diese unterscheiden sich stark von Erdwurzeln und wie ich mit dem Wikipedialink deutlich machen wollte läßt sich eine spätere Umstellung nur schwer realisieren.
Deswegen muss auch kurz (und ein Monat ist für mich kurz) nach der Aussaat pikiert werden damit sich die Pflanzen überhaupt noch umgewöhnen. Ich habe die Erfahrung gemacht das beim pikieren so junger Sämlinge sehr große Verluste auftreten.
Schön und gut, jedoch hat er Samen der selben Art und bei gleichen Bedingungen (hoffe ich doch zumindest stark) gesät, der einzige Unterschied war lediglich das verwendete Substrat. Ich habe während meiner Ausbildung zum Gärtner gelernt das Hygiene das A und O bei der Aussaat ist, warum macht man sich auch sonst so eine Mühe? Außerdem glaube ich nicht das Hydrogel eine keimfördernde Eigenschaft hat.
Fakt ist das die Anwendung von Hydrogel in Trockengebieten erforscht wird. Wenn Hydrogel wirklich soo tolle keimfördernde Eigenschaften hätte wäre das schon bekannter.
Hast Du Dir eigentlich mal den Link durchgelesen den ich vor deinem Beitrag gepostet hab?
LG
Hallo Marco,
von der Erfahrungen der anderen Forummitglieder habe ich viel gelern. Und bin sehr dankbar dafür.
Gruß
Tatjana
Hallo Agent Orange,
du meinst den Link über Grünlilien und Glücksbambus. Ja, das habe ich gelesen.
Klar, ist Hygiene das A und O bei der Aussaat, aber nicht für die Keimquote, sondern für gesunde Wachstum der gekeimten Sämlinge.
Und ganz im ernst, würdest du nicht gerne deine Puna bonniaea Sämlinge nach einem Monat pikieren können? Ich meine Pedios schon. Mit 10 x 20 Samen habe ich nichts zu verlieren.
Du kannst gerne "nicht glauben" Mammillaria Lyethyi will dir nichts verkaufen.
Und übrigens, Mammillaria ist eine sie. :)
Gruß,
Tatjana
ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich das nicht einmal mit sclero-samen teste- die werden sowieso bald gepfropft- also keine probleme mit wurzeln!