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Thema: Farbtonproblem

  1. #21
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von christinag
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    Sehr leckere Farbe!

    Ich habe inzwischen auch einige rote Fotoobjekte einigermassen korrekt abblitzen können. Zwar keine Kakteen, kann aber ein paar Fotos unten zeigen. Die Kamera zieht jedoch etwas ins bläuliche bei Tageslicht und überbelichtet auch noch. Mit der Schärfe komme ich immer noch nicht klar. Ich vermisse wirklich die manuellen Einstellungsmöglichkeiten einer analogen Kamera.

    Zitat Zitat von micha123 Beitrag anzeigen
    Hallo Ingrid,
    kannst du bei deiner Kamera nicht auch den Auslöser erstmal halb durchdrücken? Dadurch werden die Einstellungen gespeichert und du hast beliebig viel Zeit das Papier zu entfernen. Wenn es weg ist drückst du dann den Auslöser ganz durch (ohne ihn vorher loszulassen).

    Gruß,
    Micha
    Klappt manchmal, manchmal nicht. Irgendwie wird man wohl mit etwas Ûbung die Kamera überlisten können. Es ist aber recht irritierend, wenn die Kamera stets am Schärfepunkt vorbeizieht Die Nahgrenze der Kamera ist 1 cm, das ist nicht das Problem.
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  2. #22
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von christinag
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    Das Rotproblem kann man auch gut mit meiner Haarfarbe erkennen: Im "braunen" Foto ist das Originalresultat der Kamera, im "gelblicheren" Foto habe ich die Farbe zu korrigieren versucht. Ein erheblicher Unterschied. Das Gelblichere entspricht die echte Haarfarbe, der blaue T-shirt allerdings ist plötzlich grünlich. Tchah
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  3. #23
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von moerzi
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    Standard Farbtonproblem

    Ich hattte auch Probleme mit der richtigen Farbdarstellung, nicht nur bei Rot. Meine Olympus µ750 hat im SCN-Modus eine Einstellung für Speisen. Mit der werden alle Bilder farbechter.
    LG
    moerzi

  4. #24
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Noch was zum Thema Schärfe und Belichtung:
    Bei meiner Kamera klappt es mit dem Auto-Focus ganz gut (das was scharf sein soll muss halt genau in der Mitte sein), allerdings wurden speziell gelbe Blüten gerne extrem überbelichtet. Dagegen hat geholfen Auto-Exposure auf "Spot" zu stellen (statt "Integral"). Dadurch wird die Belichtung auf das Zentrum abgeglichen auf das man draufhält, also die Blüte. Bei der "Integral"-Einstellung werden auch die weiter aussen liegenden Bereiche in die Berechnung mit einbezogen - das ist oft dunkles Substrat oder schwarzer Hintergrund.

    Gruß,
    Micha

  5. #25
    Neuer Benutzer * Avatar von DerPer
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    Standard Ein besserer Monitor kann auch helfen!

    Ich nehme an, es geht hier nicht um das ausgedruckte Bild, sondern wie es auf dem Monitor erscheint, oder !?

    Wenn ja, es gibt große Unterschiede bei den Panels. Profis benutzen zur Bildbearbeitung meist Monitore mit "IPS" "MVA" oder "PVA" Panels. Diese stellen die Bilder "echter" dar.

    In den meisten handelsüblichen Monitoren stecken "TN" Panels, welche entwicklungstechnisch zwar neuer sind, jedoch an die Bildqualität eines Profi-Bildschirms mit "IPS" Panel nie heran reichen!

    Per

  6. #26
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    Guten morgen ins Forum,

    wie ich sehe geht es in meinem Fachbereich immer sehr aktiv zu.
    Bei der Farbkorrektur muss und sollte man schon sehr genau vorgehen, denn die Farbe läßt sich nicht eben mal so korrigieren, wenn man den Ursprung der Farbtemperatur nicht rekonstruieren kann.
    Daher empfehle ich auch und unabdingbar eine neutrale Referenz, am leichtesten geht man da mit einer Graukarte vor, die man im Fotofachhandel bekommt.

    Man kann keine exakten Farben erhalten, wenn das Ursprungsbild nicht kontrolliert aufgenommen wurde, hier in dem Fall wurde die Farbkorrektur am Rechner durchgeführt und als Referenz diente wie immer bei unseren Produktshootings eine Graukarte

    http://www.unternehmens-fotografie.c...otografie8.jpg

    Die Kamera- sowie die Daten im jeweiligen Bildbearbeitungsprogramm sollten übrigens dann auch exakt dem Ausgabeformat entsprechen.
    Wir printen ja unsere Bilder zu 99% und arbeiten daher im AdobeRGB in der Kamera sowie am Rechner. Würde man die Bilder lediglich für das Netz verwenden empfehle ich die Einstellung sRGB empfehlen.
    Weiterhin ist es unerlässlich die Bilder im RAW aufzunehmen, wenn dies bei gegebener Kamera möglich ist, denn nur im RAW kann man das Bild optimal bearbeiten.
    Das TIFF Format ist nur für große Drucke von Belang, wir verwenden es nur bei Aufträgen deren Prints sehr groß werden müssen, bei kleinen Ausdrucken bis 20x30 ist das TIFF Format belanglos und verwendet nur weit mehr Speicherplatz auf der Festplatte. Wir nutzen das TIFF Format nur bei wichtigen Projekten zur Archivierung, bei uns laufen aber auch 10 TB in der Datensicherung, für den Hobbybereich sollte und muss man aber keine solchen Maßnahmen ergreifen wie wir.
    Alles ist möglich, dem der da glaubt (markus 9;23)

  7. #27
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von christinag
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    Moutevelidis,

    Bei Deinem Fotobeispiel kann man einfach per Computerklick die Farbe auf dem gesamten Bild verändern und damit hat es sich. Ist aber nicht immer so einfach. In meinen Fotobeispielen wurde schliesslich die Mauer farbtonmässig korrekt justiert, dabei bekam jedoch die rote Rose dann blaue Farbfelder die nicht hingehören. Oder man bekommt die Haarfarbe richtig hin, das blaue T-shirt ist dann aber grün. Ein einfacher Weiss- bez. Grautonabgleich ist dann nicht aussreichend. Es fehlt wahrscheinlich Information im fertigen Bild in der Kamera. Leider kann ich Filter etc von meiner manuellen Kamera nicht auf der neuen digitalen benutzen. *Ach, wie ich das vermisse*

    MfG
    Christina G

  8. #28
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    Mit welcher Foto-Software arbeitest du denn ? Bei unserem Beispiel http://www.unternehmens-fotografie.c...otografie8.jpg

    und auch hier http://www.unternehmens-fotografie.c...otografie1.jpg um nur zwei Beispiele zu nennen, wurde vor dem Shooting und bei eingestelltem Studiolicht ein Weißabgleich auf die entsprechenden Produkte durchgeführt.

    In der digitalen Bildbearbeitung hat unser Mitarbeiter dann die Originaldatei aus der Kamera über Lightroom abgeglichen, sodass alle Farben dann am Ende auch so im Katalog des Kunden wiedergegeben werden, wie sie tatsächlich sind....und da ist es dann auch egal, ob 5 im Bild vorhandene Farben im Bild existieren oder 1000...du korrigierst doch das gesamte Bild.

    Schick mir gerne mal eine x-beliebige Datei, ich zeige dir dann was ich genau meine.
    Alles ist möglich, dem der da glaubt (markus 9;23)

  9. #29
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Mike
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    Mit welcher Foto-Software arbeitest du denn ? Bei unserem Beispiel http://www.unternehmens-fotografie.c...otografie8.jpg

    und auch hier http://www.unternehmens-fotografie.c...otografie1.jpg um nur zwei Beispiele zu nennen, wurde vor dem Shooting und bei eingestelltem Studiolicht ein Weißabgleich auf die entsprechenden Produkte durchgeführt.

    In der digitalen Bildbearbeitung hat unser Mitarbeiter dann die Originaldatei aus der Kamera über Lightroom abgeglichen, sodass alle Farben dann am Ende auch so im Katalog des Kunden wiedergegeben werden, wie sie tatsächlich sind....und da ist es dann auch egal, ob 5 im Bild vorhandene Farben im Bild existieren oder 1000...du korrigierst doch das gesamte Bild.

    Schick mir gerne mal eine x-beliebige Datei, ich zeige dir dann was ich genau meine.
    Du verlangst da glaub ich etwas zuviel ! Nicht jeder hat Studiobedingungen und auch deren Ausstattung "an der Hand"

    "Rottöne" sind für viele Digi´s einfach zu viel ... oder sehr schwer umzusetzen .
    Viele Grüße Mike !

    "Arroganz ist auch von obenherab kein Niveau !"

  10. #30
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von christinag
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    Hallo Fototüftler,

    Erst mal Dankeschön fürs Mitdenken!

    Ich stamme aus der etwas älteren Generation, die noch mit Silberplatten, Nadelkratzen und chemiebeladenen Flachbecken ihre Fotografische Hobbyaktivitäten betreiben. Als in übrigen Lebensbereichen ausgesprochener Technikfreak muss ich trotzdem gestehen, beim den Fotosachen bin ich wirklich rückständig. Habe mich also recht neulich mit meiner ersten digitalen Kamera angefreundet. Der Übergang zu der modernen Kameratechnik ist nicht reibungslos vonstatten gegangen. Meine Digikamera lässt zumindest bei mir, viel übriges zu wünschen. Der Abstieg von meiner alten, sehr ausgiebeig ausgestatteten manuellen Kameraausrüstung ist erheblich. Und die gehasste Zeitverschiebung zwischen Tastendruck und Knipsen ist hierbei nicht mein grösstes Bedenken.

    Von Vorteil ist selbstverständlich die Tatsache, das man nicht erst alle Bilder oder Negative einscannen muss, um sie bearbeiten zu können. Eine neue Welt eröffnet sich - zumindest teilweise. Als dann die Nachbearbeitung dreifach so viel Zeit in Anspruch nahm als die Aufnahme, inklusive Hin- und Rückfahrt, dann wurde es mir schliesslich etwas zu bunt. Heute mache ich am liebsten überhaupt NICHTS mit den Fotos. Das Motiv hat das Wort, nicht die Technik. Und so habe ich auch keine mehr grossartigen Bildbearbeitungsprogramme auf dem Rechner behalten. Als eine Mindestanforderung allerdings, verlange ich von der Kameratechnik das sie die Farben echt präsentiert. Und das ist wohl zuviel verlangt. Naja, das war es ja auch damals schon, ohne digitaler Technik.

    Irgendwie denke ich mir auch, das ich wohl zuerst die digitale Technik besser beherrschen sollte, bevor ich loslege und die dollsten teuersten Programmsuiten anschaffe. Ich habe sie damals schon angewendet, jedoch meist dienstlich, nicht privat. Heute habe ich nur Gratisprogramme auf dem Rechner, Windows eigene Funktionen (rot-Grünverschieben usw) sowie Gimp und Artweaver, und noch ein paar kleinere Hilfsprogramme (RGB-sachen fürn Webbdesign, Verkleinerungsprogramme usw).

    Und deshalb die Problematik mit den Farbverschiebungen. Das Foto wird, etwa in Windows VISTA, komplett in eine Richtung verschoben, wobei einige Fotobereiche stets mit unerwünschten Farbeffekten herauskommen. Wie meine zwei Beispiele das Mauerblümchen und der T-shirt. Es handelt sich um ganz einfache Rot-Grünverschiebungen beispielsweise, die ich ausführen möchte ohne das manche Objekte auf dem Foto total besch**** herauskommen. Vielleicht kann mir jemand einen einfachen Trick nennen, wie man damit zurechtkommt. Oder mir sagt das das mit einer Konica Monolta Dimage einfach nicht geht. Diesen Verdacht habe ich schon lange gehegt. Allerdings steckt der grösste Fehler oft 50 cm vor dem Bildschirm, also lasse ich mich gerne hier beraten.

    Bei den Mikroskopaufnahmen kommen ganz andere Probleme auf, die mich z.Z. sehr beschäftigen. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob mein nächstes Anschaffungsprojekt eine bessere Mikroskopausrüstung oder eine Digitale Systemkamera sein wird. Auf jeden Fall verbleibt die Botanik mein liebster Lieferant für Fotoobjekte.

    Viele Grüsse,
    Christina G

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