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Thema: Lophophora Williamsii var. caespitosa

  1. #1
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    Standard Lophophora Williamsii var. caespitosa

    Hallo,
    ich bin seid wenigen Tagen stolzer Besitzer eines wunderschönen Lophophora caespitosa. Im Gesamten hat er schon einen Durchmesser von 9cm, der grösste Kopf misst 5cm im Durchmesser. An den Rändern des Clusters finden sich Köpfe in allen erdenklichen Grössen, weshalb ich nun überlege ob es nicht möglich ist diese als Ableger zu schneiden, also zu kappen und einzeln einzupflanzen. Leider habe ich auch nach längerer Suche keine Infos gefunden, weshalb ich für jeden Tip dankbar bin!

  2. #2
    Moderator ***** Avatar von elkawe
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    Hallo Doubt,

    du schreibst

    ich bin seid wenigen Tagen stolzer Besitzer eines wunderschönen Lophophora caespitosa

    Warum willst Du dann eine solch schöne Pflanze verstümmeln?

    Wenn die kleineren Köpfe direkt mit der Mutterpflanze verbunden sind, wäre es möglich diese neu zu bewurzeln. Es sollte aber ein deutlicher Ansatz zum Schneiden vorhanden sein, sprich so etwas wie ein Wurzelhals.

    Mein Tipp: Tu´s nicht, kauf Dir lieber noch eine.
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  3. #3
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    Naja, was heisst verstümmeln, dachte ich könnte das dann als Vermehrung bezeichnen..
    Wie könnte ich ihn denn dann vermehren? Wird er von sich aus Samen bilden? Und wie lange dauert das ungefähr?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von AstrophytumX
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    Ich seh es ähnlich wie Steffen,habe selber eine caespitosa und jourdaniana knapp 10 cm Durchmesser.Aber es würde mir das Herz brechen da was wegzuschneiden,wollte es immer aber habs dann gelassen....
    Im äußersten Fall beim nächsten Umtopfen,der Topf Platz bald,aber dann an einer Stelle wo man es nicht sieht.
    Lophophoren lassen sich sehr leicht aus Samen heranziehen und wir haben sehr viele Sämlinge und "Mutterpflanzen" von daher ist die Vermehrung nicht zwingend notwendig.Und dann das Platzproblem.....naja +schnauf+

  5. #5
    Moderator ***** Avatar von elkawe
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    Zitat Zitat von doubt Beitrag anzeigen
    Naja, was heisst verstümmeln, dachte ich könnte das dann als Vermehrung bezeichnen..
    Wie könnte ich ihn denn dann vermehren? Wird er von sich aus Samen bilden? Und wie lange dauert das ungefähr?
    Ob deine Lophophora schon blühfähig ist, lässt sich am Besten anhand eines Bildes besser bestimmen. Auch spielt die vorherige Kultur eine nicht unerhebliche Rolle. Wenn die Pflanze dann blüht, kannst du mit einem kleinen Pinsel nachhelfen. Ca.2-4 Wochen später erscheint dann eine rosa Beere mit den Samenkörnern drinn. Wenn die Bestäubung im Herbst erfolgt, erscheint sie erst im folgenden Frühjahr. Die Samen möglichst frisch aussäen, sonst bis zum Frühjahr trocken und kühl, am besten in einer Filmdose (nicht die von der Digitalkamera!!!) im Kühlschrank aufbewaren.
    Wichtig auch, der Frau bescheid sagen, was da drinn ist. Ich habe solche Dosen schon mal aus dem Müll wiederholen müssen.
    Aussaatanleitung und weitere Hilfen findest du dann hier im Forum, sind schon einige Beiträge drinn, die leicht über die Suche zu finden sind.
    Wenn die Samen dann aufgegangen sind, dauerts etwa 4 Jahre, dann sollten deine Pflanzen so aussehen:

    http://img264.imageshack.us/img264/1804/lwlv7.th.png
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Reviger
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    Hallo Steffen

    Habe doch auch mal eine Frage zu den Lophophora caespitosa sehen echt klasse aus die Kleinen !
    Meine Frage ist nun aber eine andere. Ist die starke Kindelbildung normal für Lophophora caespitosa ?

    Habe ja selber zwar noch junge und selber gezogende L. diffusa, fricii & williamsii v. koehresii , aber von Kindelbildung ist bei allen noch nichts zusehen ?

    Meine sind zwischen 3-8 Jahre alt die meisten blühen auch schon aber es sind alles Einzelköpfe !

    gruss Reviger

  7. #7
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    Bei der L.w.caespitosa sollte die Kindelbildung eigentlich schon früh einsetzen. Bei L.friccii und L.diffusa dauerts ein wenig länger. Auch die L.jourdanniana bildet schon sehr früh Kindel. Selbst bei der L.williamsii ist mitunter, wenn auch erst im Alter eine Sprossbildung möglich.
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  8. #8
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    Hallo Steffen


    Danke schön für diese Info.
    Habe ja mit den Lophophora`s noch doch nicht so viel Erfahrung bedingt dadurch, daß ich diese Gattung praktisch nur als Schönes Beiwerk bei mir halte, wie auch Mammillaria, Gynmocalycium, Ariocarpus, Turbinicarpus usw.
    Mein Hauptaugenmerk liegt auf und bleibt der Gattung Melocactus

    Gruss Reviger

  9. #9
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    @Reviger: um nochmal kurz auf deine Frage einzugehen: Die Bezeichnung "Caespitosa" wurde ja nicht umsonst gewählt!^^ Caespitosa heißt rasenbildend, was auf die vielen Kindel Bezug nimmt.
    Bei dieser Art kommt es sehr schnell zur Kindelbildung! Bei gepfropften Sämlingen schon innerhalb einiger Wochen.

    @Doubt: Natürlich könntest Du Kindel abschneiden und neu bewurzeln, aber ich denke, dass das schade wäre, bei einer 9 cm großen Pflanze!
    Ich habe zum Beispiel eine Caespitosa pfropfen wollen und da waren mir einige Kindel im Wege, die ich kurzerhand abschnitt und die jetzt froh und munter weiterwachsen.:razz:

    @Elkawe: ich hatte anfang dieses Jahres von dir einen gepfropften Lophophora Williamsii gekauft. Bei dem macht die Tricho-Unterlage einen sehr "ausgesaugten" Eindruck!
    http://img521.imageshack.us/img521/5522/p1010800xp7.th.jpg
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    Kommt das bei dir auch manchmal vor, mach ich was falsch und was ist hier zu tun?!

    Und hier nochmal zum Abschluß eine äußerstinteressante Varietät: http://cgi.ebay.de/Succulent-cactus-...QQcmdZViewItem

  10. #10
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    Da die Pflanzen innerhalb der selben Art eine große Variabilität besitzen, habe ich Schwierigkeiten sie auseinander zu halten.

    Bei der w. v. caespitosa (sprossend) und auch bei der diffusa (ausbebreitete Rippen, unscheinbare Blüten, kein Meskalin) ist das offensichtlich, aber worin unterscheiden sich z.B. die fricii von der jourdaniana und was ist mit der koehresii und der decipiens ?

    Hat die w. v. texana immer gefüllte Blüten ?

    Bleiben die Körper bei der w. v. caespitosa auch im Alter kleiner als ber der reinen Art und blühen sie bereits früher als diese ?

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