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Thema: Bewerbung als Präsident der Deutschen Kakteen-Gesellschaft e.V.

  1. #1
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    Standard Bewerbung als Präsident der Deutschen Kakteen-Gesellschaft e.V.

    Liebe Kakteen- und Sukkulentenfreunde,

    beiliegend erhalten Sie eine Begründung für meine Kandidatur als Präsident der DKG. Gleich-zeitig möchte ich Ihnen die Ziele meiner Arbeit in dieser Funktion mitteilen, damit Sie sach-lich und in Ruhe abwägen können, wem Sie für die Zukunft unserer Gesellschaft die Aufgabe erteilen möchten, Richtung und Inhalte mit allen Verantwortlichen und im offenen Dialog mit Ihnen abzustimmen und vorzugeben sowie Ergebnisse zu erreichen, welche die Gesellschaft stärken.
    Leider hat der Vorstand – aus Gründen der Chancengleichheit – nicht vorgesehen, dass mögliche Kandidaten sich in der KuaS vorstellen. Ich hoffe, das die von mir gewählte Form der Information eine Kompensation für den Nachteil für unsere Mitglieder ist, sich erst direkt auf der JHV eine Meinung bilden zu können.
    Ich bitte Sie auch, meine Kandidatur zu unterstützen, ich werde Ihnen regelmäßig und transparent Rechenschaft über Vorgehen, Entscheidungen und Erreichtes – wie auch Nichterreichtes – ablegen. Daran können Sie mich messen.

    Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung,
    mit freundlichen Grüßen
    Jörg Ettelt

    An alle Kakteen- und andere Sukkulenten-Freunde in Deutschland

    Bewerbung als Präsident der Deutschen Kakteen-Gesellschaft e.V.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit möchte ich Sie von meiner Kandidatur als Präsident der Deutschen Kakteen-Gesellschaft e.V. (DKG) unterrichten. Nachfolgend möchte ich Ihnen meine Ziele darlegen. Wenn Sie der Meinung sind, dass meine Ziele die Notwendigkeiten unserer Gesellschaft treffen, dann bitte ich Sie um Ihre Stimme und Ihr Vertrauen.

    Was bewegt mich zu dieser Bewerbung?
    Seit Jahren eskaliert die Diskussion um notwendige Aktivitäten, die unsere Gesellschaft wieder stärken und zukunftsfähig machen. Diese Diskussion wurde einerseits oft nur „hinter verschlossenen Türen“ durchgeführt, eskalierte aber in den letzen Jahren derart, dass jeder Kakteenfreund Meinungsstreitigkeiten mitbekommen musste. Die offizielle Verlautbarung „die Gesellschaft muss wieder in ruhiges Fahrtwasser gelangen“ machte mich (und andere ebenso) dabei immer einigermaßen nervös, denn wir brauchen eigentlich dringend ein hohes Maß an Engagement unter Einbeziehung vieler Kakteenfreundinnen und –freunde, um die Strukturprobleme der Gesellschaft zu lösen. Meine seit vielen Jahren anhaltende aktive Mitarbeit in den unterschiedlichsten Gremien unserer Gesellschaft und ihrer Gliederungen und die dabei gewonnenen Erfahrungen möchte ich gern einbringen, um unsere Gesellschaft wieder auf ein zukunftsfähiges Fundament zu stellen.

    Meine Schwerpunkte einer zukünftigen Ausrichtung der DKG
    Gestatten Sie, dass ich nicht auf die Vergangenheit eingehe, wir brauchen Zukunft! Ich sehe folgende Schwerpunkte (in der genannten Reihenfolge), die vordringlich zu lösen sind, und würde meine gesamte Kraft in die Gestaltung dieser Aufgabe legen:
    - Die deutliche Verbesserung der Kommunikation zwischen Vorstand und Mitgliedern, zwischen Vorstand und Arbeitsgemeinschaften, zwischen allen Gliederungen und Einrichtungen der Gesellschaft ist ein wesentliches und zentrales Ziel. Die Neugestaltung und Erweiterung des Internetauftritts ist deshalb zu begrüßen, es ist jedoch nur dann wirklich eine Verbesserung für die Gesellschaft, wenn Vorstand und alle Gliederungen diese Medien auch wirklich aktiv nutzen! Dies muss sichergestellt werden. Und nicht nur über das Medium Internet!
    - Die Verteilung der Arbeit auf deutlich mehr Schultern durch die zeitweise oder auch dauerhafte Installation von Projektgruppen ist zu sichern. Dazu sind Vorschläge von Mitgliedern nicht nur hinsichtlich des Aspektes „Muss ins Team passen“ zu betrachten, die Arbeit ist vielmehr zielorientiert zu organisieren und zu fördern.
    - Die Ortsgruppen müssen gestärkt werden. Wenn die Gesellschaft neue Mitglieder gewinnen möchte (und muss), dann ist dies hauptsächlich durch die aktive und interessante sowie abwechslungsreiche Arbeit der Ortsgruppen zu erreichen. Dazu müssen diese Ortsgruppen besser unterstützt, mehr einbezogen und ihre Probleme ernster genommen sowie in rechtlichen und organisatorischen Fragen durch ein zu schaffende kompetente Stelle beraten werden. Konkrete Hilfe ist zu organisieren. Dem sollte auch ein jährliches Treffen der Ortsgruppen mit dem Vorstand und Beirat dienen, um die Kommunikation und das Gefühl der Gemeinsamkeit zu stärken, unabhängig von der JHV.
    - Ein regelmäßiger Gedankenaustausch zwischen Vorstand und Arbeitsgruppen mit dem Ziel der Gestaltung solcher gemeinsamer Aktivitäten, die beiden Seiten zum Vorteil gereichen, ist regelmäßig durchzuführen, abgeleitete Maßnahmen umzusetzen und offen zu kommunizieren. Die DKG muss sich als Anlaufstelle und Förderer für Veröffentlichungen und Organisationsfragen der AG´s entwickeln.
    - Neustrukturierung des Wahlrechts, um möglichst alle Mitglieder an der demokratischen Auswahl verantwortlicher Akteure einzubeziehen, wobei im Vorfeld der Wahl ein Vorgehen zu sichern ist, die eine echte Auswahl ermöglicht.
    - Die Belange des Artenschutzes sind im Sinne der Probleme, die die Mitglieder bei Hobby und Organisation von Ausstellungen u.ä. haben, aktiv anzugehen. Dazu muss der Vorstand als Sprachrohr der Kakteen- und Sukkulentenfreunde agieren und regelmäßig Stellung beziehen zu Vorkommnissen oder aktuellen Tendenzen. Um die Wirksamkeit und Möglichkeit in dieser Hinsicht zu vergrößern, muss mit anderen Organisationen zusammengearbeitet werden, die ähnliche Probleme haben – Tierfreunde und Pflanzenfreunde, ggf. Händler und internationale Organisationen gleichermaßen,.
    - Schaffung von Schutzsammlungen innerhalb Deutschlands verbunden mit verstärkter Vermehrung von bedrohten Arten. Ähnliche Erhaltungs- und Vermehrungsprogramme sollten Hybriden und Kultivare umfassen.
    - Der Beirat ist bei der Arbeit des Vorstandes zur Umsetzung von Schwerpunktthemen stärker einzubeziehen. Beispielsweise könnten die Beiratsmitglieder jene Personen sein, die projektartige Aufgaben federführend übernehmen und gemeinsam mit interessierten Mitgliedern umsetzen. Neben der Schaffung neuer Möglichkeiten durch Umsetzung von Projekten können dadurch neue Aktivposten für die Gesellschaft kennengelernt und einbezogen werden.
    - Zusammenarbeit mit speziellen Akteuren wie Händlern, Reiseanbietern, Presse, Rundfunk und Fernsehen. Eine regelmäßige Plattform ist zu gestalten, die unsere Gesellschaft überall dort bekannt macht, wo dies im Interesse unserer Gesellschaft ist. Die Aussendung regelmäßiger Pressemitteilungen, die Einbeziehung von Akteuren, die Zugang zu solchen Partnern besitzen, der regelmäßige Gedankenaustausch mit Partnern zur Gestaltung von gemeinsamen Aktivitäten im beiderseitigem Vorteil ist zu organisieren.
    - Die Einrichtungen sind ein hervorragende Errungenschaft unserer Gesellschaft und sind weiter zu stärken. Dazu sind regelmäßig Ausstattung, personelle Möglichkeiten und Notwendigkeiten sowie wo sinnvoll Unterstützungsleistungen zu prüfen und zu organisieren.
    - Die Zeitschrift „Kakteen und andere Sukkulenten“ ist weltweit eine der profiliertesten und anerkanntesten Zeitschriften ihrer Art. Die Arbeit der daran Beteiligten ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Der Vorstand sollte soweit zweckmäßig die Redaktion hinsichtlich Akquisition von Beiträgen mit internationaler Reputation unterstützen und gleichzeitig jederzeit mit den Mitgliedern in Verbindung bleiben, was die Wünsche und Anforderungen an Inhalte und Gestaltung der Zeitschrift betrifft.
    - Kontaktaufnahme und Kooperationsvereinbarungen mit selbständigen anderen Kakteenorganisationen in Deutschland.

    Ihre Stimme für diese Ziele!
    Wenn Sie mit mir weitgehend einig sind hinsichtlich dieser Schwerpunkte, wenn Sie mir die Umsetzung zutrauen und wenn Sie insbesondere eine jederzeit offene und nachvollziehbare Arbeit im Vorstand favorisieren, dann geben Sie mir bitte Ihre Stimme. Ich werde regelmäßig über Maßnahmen, Umsetzungsstand und Erfolge wie auch Misserfolge berichten und mich an der Erreichung der gesteckten Ziele messen lassen.
    Geben Sie Ihre Stimme am 31. Mai 2008 für meine Kandidatur. Geben Sie einem Vertrauten Ihre Stimme für mich mit nach Weilheim, falls Sie nicht selber fahren könnten. Ich danke Ihnen für das Vertrauen.
    Ihre Fragen, Ergänzungen und Verbesserungen erbitte ich an

    Dr. Jörg Ettelt, Morgenstraße 72, D-59423 Unna, Tel.: 02303 968196
    e-mail: avonia@familie-ettelt.de

  2. #2
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von kaktusy
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    die dkg, und vereine allgemein, werden nur eine zukunft haben, wenn es ihnen gelingt, junge leute aktiv zu intigrieren!
    stachlige grüsse, kaktusy
    besuche meine stachligen babys
    www.kaktussnake.de

  3. #3
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Euclid
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    Standard Transparenz

    Hallo Jörg,

    danke für dieses klare und sachliche Konzept.

    Ich wünsche mir hier auch Aussagen vom Kandidaten Andreas (Hofacker) zur Zukunft unserer Gesellschaft.
    Viele Grüße

    Euclid

  4. #4
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Euclid
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    Standard Neues?

    Nun ist schon einige Zeit ins Land gegangen. Andreas Hofacker ist zum Präsidenten der DKG gewählt worden und wer auf die Seite der Deutschen Kakteengesellschaft geht und den "Aktuelles-Button" anklickt, der kann sich vorstellen, dass sich etwas tut.

    Es wäre schön, wenn dort oder auch hier(?) mal etwas vorgestellt wird, auch wenns noch nicht ganz fertig ist. Tue Gutes und rede darüber!
    Geändert von Euclid (15.09.2008 um 15:15 Uhr)
    Viele Grüße

    Euclid

  5. #5
    Erfahrener Benutzer **** Avatar von CBCAtze
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    Standard

    Zitat Zitat von kaktusy Beitrag anzeigen
    die dkg, und vereine allgemein, werden nur eine zukunft haben, wenn es ihnen gelingt, junge leute aktiv zu intigrieren!
    Stimmt, junge Leute sind die Zukunft, allerdings ist es für junge Leute auch nciht so leicht, ich bin erst 17 und im nächsten Frühling beginnt mein 3tes Jahr mit Kakteen und ich besitze nun an die 200Sorten, leider ist es mir nicht möglich das Geld für eine Mitgliedschaft aufzubringen, muss ja auch iegendwie über die Runden kommen, denn wenn ich mal (für mich) "viel" Geld habe kaufe ich mir lieber eine Erdbox, weil meine Pflanzen das teilweise dringend benötigen und der Vorrat alle ist, ich denke, das ist wichtiger als eine Mitgliedschaft zu bezahlen, nicht das ich nicht interessiert wäre, das bin ich sogar sehr, vielleicht kann man ja für junge Menschen den Beitrag senken, so in der Art wie ein Schülerrabatt, es würde die DKG für viele Kakteenfreunde "erreichbarer" machen, allerdings kann ich mir schon vorstellen das der Preis berechtigt ist und man daran nix drehen kann, es wäre jedoch eine Überlegung wert.

    Gruß

  6. #6
    Administrator ***** Avatar von adc
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    Hallo,

    der Beitrag ist für junge Leute gesenkt und beträgt bis zum 27. Lebensjahr 16,00€ pro Jahr.

    Gruß Andreas

  7. #7
    Erfahrener Benutzer **** Avatar von CBCAtze
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    Zitat Zitat von adc Beitrag anzeigen
    Hallo,

    der Beitrag ist für junge Leute gesenkt und beträgt bis zum 27. Lebensjahr 16,00€ pro Jahr.

    Gruß Andreas

    Oh das wusste ich garnicht, wenn das so ist, umso besser weiß ich ja was ic hdemnächst tuen werde

    Gruß

  8. #8
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    Zitat Zitat von CBCAtze Beitrag anzeigen
    ich denke, das ist wichtiger als eine Mitgliedschaft zu bezahlen,

    Gruß
    Also ich bin der Ansicht, dass man für so etwas auch noch Eltern hat. Ganz allgemein bin ich der Meinung, dass die Eltern für ein solch vernünfiges und interessantes Hobby (man muss doch froh sein, wenn sich die Jugend nicht nur auf der Strasse rumtreibt!!!) ruhig ein paar Euros locker machen können. Es sei denn, der Nachwuchs gedenkt, mit 16 schon ausziehen zu müssen.

    LG

  9. #9
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    Cactusami, im Prinzip bin ich der gleichen Meinung , aber man weiß ja nicht wie die Eltern selbst gestellt sind , und was sie schon für ihren Sprößling alles tun und dazugeben, damit er gut versorgt ist .
    Der verminderte Beitrag für die jungen Hüpfer ist schon super . Es gibt ja auch junge Menschen die für ihr Hobby eventuell auch einen kleinen Job nebenbei machen und sich das dann davon finanzieren können wenn es von Seiten der Eltern dann nun nicht klappen sollte .
    Solche Hobbys sind es immer Wert unterstützt zu werden , solange es denn geht und ermöglicht werden kann.
    Brigitta

    Wer nichts zu verlieren hat, ist reich .(aus China)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer **** Avatar von CBCAtze
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    Wie gesagt, sammle ich noch nicht so lange, Grundlegende Dinge mussten auch erst herbei(wie ein GW) bei denen mich meine Eltern sehr wohl finanziell unterstüzt haben.

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