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Thema: Fäulnis im Winterquartier - Pelargonium-Sterben

  1. #1
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Alex H.
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    Standard Fäulnis im Winterquartier - Pelargonium-Sterben

    Hallo,

    in den letzten beiden Wintern hatte ich mehrere Pelargonium durch einen Pilz o. Ä. verloren. Betroffen waren im Winter 2012/2013 Pelargonium quinquelobatum, und im Winter 2013/2014 Pelargonium carnosum und Pelargonium klinghardtense.
    Bei P. quinquelobatum sah ich den Grund bei den zu niedrigen Gewächshaustemperaturen, da die Art aus Ostafrika stammt, wo es im Winter nicht so kalt wird. Bei den Winterwachsern P. carnosum und P. klinghartense hingegen stehe ich vor einem Rätsel, müssten die doch mit winterlichen Temperaturen um ca. 5°C durchaus klar kommen. Betroffen waren sowohl in der Saison umgetopfte Pflanzen, wie auch welche die schon seit zwei Jahren im selben Topf standen.

    Die Pflanzen werden weich als wären sie dehydriert. Im Inneren sind sie schwärzlich und das Gewebe ist faserig, nicht direkt nass oder matschig. Das ganzen sieht dann so aus:
    http://www.bildercache.de/bild/20140331-175926-473.jpg
    Das Bild konnte nicht geladen werden oder ist nicht mehr verfügbar!

    Pelargonium carnosum

    Hat jemand von Euch bei seinen Pelargonien oder anderen Pflanzen ähnliches Beobachtet oder weiß woran das liegen könnte?

    Ich bin für jeden Tipp dankbar!

    Grüße
    Alex

  2. #2
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Iracema
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    Standard

    Hallo Alex

    Wie schade!

    Kann dir leider keinen Tipp geben, ich stecke noch in den Anfängen und experimentiere mit der Zusammensetzung des Substrates.

    Wie gut daß meine Kleinen (Winterwachser) nie in der Nähe der geöffneten Lüftungsschlitze standen, also immer wesentlich höheren Temperaturen ausgesetzt waren/sind.

    Im Übrigen sah das Innere meiner Plumerien damals ähnlich aus, ja sogar fast hohl, ich bin immer von einer Pilzerkrankung ausgegangen.


    L.G.
    Ira
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  3. #3
    Moderator ***** Avatar von MarcoPe
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    Ja, ein trauriges Bild!

    Mir gehen Dickmaulrüßlerlarven durch den Sinn. Wäre das etwas für eine Lösung des Problems?
    Dann sollte man an diesen oder anderen Pflanzen den typischen Buchtenfraß an den Blättern erkennen.

    Viel Erfolg bei der Ursachensuche wünscht
    Marco
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Iracema
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    Guten Morgen!

    Ein Käfer oder dessen Larven waren bei mir definitiv nicht die Verursacher.

    Ich kann mich leider nur noch vage erinnern und dir den Rat geben deine anderen Pflanzen zu überprüfen, u.a. waren auch meine Brachystelmas davon betroffen!

    Vor ein paar Jahren sprach ich mit Fr. Hübner und Hr. Tränkle über dieses Problem, damals hat man mich gefragt ob ein Kartoffelfeld in der Nähe wäre (Pilz, Bakterium, Virus)

    Einfach mal nachfragen, soweit mir bekannt sind sie auf anderen Foren gemeldet.

    L.G.
    Ira
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Iracema
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    Aaah,

    das Problem ist bereits geklärt habe es gerade entdeckt!
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  6. #6
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Alex H.
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    Standard

    Hallo Marco,

    Dickmaulrüßlerlarven kann ich ausschließen, auch andere Schadinsekten. Nirgends waren Insekten, Larven oder deren Fraßspuren zu sehen.

    @Ira,

    auch Hr. Tränkle hat sich in einem anderen Forum schon zu meinem Problem geäußert. Er vermutet dauerhaft zu kühle Temperaturen in Verbindung mit zu viel Feuchtigkeit und stehender Gewächshausluft als Ursache. Das deckt sich auch so ziemlich mit dem was ich als am wahrscheinlichsten ansah.
    In Zukunft werde ich meine Winterwachser wohl nicht mehr im Gewächshaus überwintern.

    Grüße
    Alex

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