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Thema: Unbekannte Krankheit!!

  1. #21
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    Hier habe ich noch die Gebrauchsanweisung für das Kiron herausgesucht. Das Mittel muß ebenso wie Neemöl versprüht werden. Wichtig ist, dass man dabei wirklich alle Pflanzenteile benetzt und sich hoffentlich keine Milben in der Erde verstecken.

    Gruß

    Dietmar
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  2. #22
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    Hallo Dietmar,
    was die Kulturbedingungen meiner Pflanzen anbelangt so sind diese sehr hart. Ich besitze lediglich einige Frühbeete die ständig
    offen sind. D.h. bei viel Regen nur eine kleiner Spalt sonst weiter, bzw. bei schönem Wetter komplett offen. Alle frostfesten wie Echinocereen, Escobarien, Opuntien und Mammillarien überwintern darin. Geschützt mit einer Luftpolsterfolie. Alle nicht frostfesten sind jetzt im Haus in den kühlsten Räumen und Treppenhaus verteilt und natürlichh absolut trocken. Als Substrat verwende ich sehr stark mineralisches. Bims, etwas Lava, Schiefer Tongranulat.etc..je nach Gattung manchamal etwas Humus. Seit ich mich mit Sukkulenten beschäftige habe ich noch nie Probleme gehabt mit Weichhautmilben. Ich gehe davon aus dass diese vielleicht von Nachbargrundstücken von irgendwelchen Zierpflanzen stammen. Hier an dieser Stelle and alle noch mal meinen Dank für die Hinweise und Tipps. Achso Verbrennungen sind es deffinitv nicht! Die sehen anders aus und kenne ich leider auch sehr gut. gruß Max

  3. #23
    Neuer Benutzer * Avatar von Ava.Tari
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    Hallo Sukku_Max,

    was hast du denn am Ende gemacht? Oder wartest du noch?

    Avatari

  4. #24
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    Ich habe mir Kiron besorgt und angewendet.

  5. #25
    Moderator ***** Avatar von MarcoPe
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    Viel Erfolg mit der Behandlung, Max!

    Hoffentlich sind es die Milben und nicht ein Virus. Jedenfalls wären dann aber auch die Überträger erst einmal hin.

    Marco
    Berlin: Wir können alles - auch Großflughäfen! Toll. Und jetzt fliegt keiner...
    http://www.kakteenfreunde-berlin.de/
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  6. #26
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    Wann hat sich denn das Krankheitsbild entwickelt?

    Ich kann mich mit dem Gedanken, dass es sich um Weichhautmilben handeln soll, nicht anfreunden. In Gartenbaubetrieben treten sie manchmal an Kalanchoe-Kulturen in Erscheinung. Als Schädlinge an Kakteen sind sie m.W. nirgends dokumentiert. Und zumal du deinen Pflanzen im Frühbeet hältst, spricht m.E. ALLES gegen Weichhautmilben.

    Auch wenn ich hier nur ungern Werbung für ein anderes Forum mache, würde ich dir in deinem Fall empfehlen, den mal im DKG-Forum zu schildern. Dort liest und schreibt regenlmäßig auch Dr. Thomas Brand, der beruflich mit Pflanzenschutz zu tun hat und das Buch "Pflanzenschutz an Kakteen und anderen Sukkulenten" geschrieben hat. Wenn du Glück hast, interessiert ihn dein Fall und du kannst ihm ein paar Proben zusenden.


    Gruß,

    Hardy

  7. #27
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    Hallo Max,
    ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Behandlung Deiner Pflanzen und hoffe, dass Du sie retten kannst. Ich würde mich freuen, wenn Du uns das Ergebnis mitteilst, auch wenn sich das wohl erst abschließend in der neuen Wachstumsphase beurteilen lässt.

    Gruß

    Dietmar

  8. #28
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Hardy_whv
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    Hallo Max,

    ich sitze gerade auf einer Besprechung neben Dr. Thomas Brand und habe ihm deine Fotos gezeigt. Er schätzt es als Virose ein. Eigenartig ist, dass es bei so vielen Pflanzen auftritt. Dr. Thomas Brand wäre an einer Probe des Pflanzenmaterials interessiert. Du erhältst dann als Gegenleistung eine professionelle Bewertung auf Grundlage durchgeführter Laboruntersuchungen. Möglichst sollte es eine ganze Pflanze sein. Bei Interesse, schreib mir eine PN, ich vermittel dann die E-Mail-Adresse.

    Gruß,

    Hardy

  9. #29
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    Hallo Hardy,
    ich finde es super, dass Du Dich in dieser Sache so engagierst! Ich wäre an dem Ergebnis auch brennend interessiert. Sofern es sich um Viren handelt, wäre auch die Frage des Überträgers zu klären. Da kommen wieder die ungeliebten Milben ins Spiel. Wie sehen denn die Laboruntersuchungen aus? Würden die diese Fragestellung klären können?

    Gruß

    Dietmar

  10. #30
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Hardy_whv
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    Hallo Dietmar,

    Zitat Zitat von Dr. Dietmar Beitrag anzeigen
    Wie sehen denn die Laboruntersuchungen aus? Würden die diese Fragestellung klären können?
    zunächst wird die Pflanze äußerlich auf mögliche Schadverursacher, tierische wie abiotische, untersucht. Dann wird die Pflanzen aufgeschnitten und innerlich begutachtet. Anschließend gehen Gewebeproben ins Labor. Dort erfolgt zunächst eine serologische Untersuchung. Dabei wird das Vorhandensein von Antikörpern untersucht. Bleibt das ohne Ergebnis, werden aus der Gewebeprobe Säfte produziert, die auf Indikatorpflanzen aufgebracht werden. Diese reagieren auf verschiedene Virusarten/-gruppen, z.B. Tabakpflanzen auf den Tabakmosaikvirus.


    Zitat Zitat von Dr. Dietmar Beitrag anzeigen
    Sofern es sich um Viren handelt, wäre auch die Frage des Überträgers zu klären. Da kommen wieder die ungeliebten Milben ins Spiel.
    Milben spielen, wie auch Woll- oder Schildläuse, aufgrund ihrer Lebensweise praktisch keine Rolle als Vektoren für Viren. Häufigste Ursache von Viruserkrankungen bei Kakteen sind Einwirkungen des Menschen (beim Beschneiden, Schneiden von Stecklingen oder beim Pfropfen). Zudem können Blattläuse und Thripse als Überträger fungieren.


    Gruß,

    Hardy

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