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Thema: seltene Opuntia Santa Rita - oder doch nicht ?_?

  1. #1
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    Standard Opuntia Santa Rita - oder doch nicht ?_?

    Hallo,
    ich habe eine Opuntia Santa Rita bekommen, zumindest hoffe ich, dass es eine echte ist...! Da ich allerdings kein Experte bin, hoffe ich auf Euch, meine Zweifel zu beseitigen oder zu bestätigen. Die Segmente bei der Santa Rita sollen nahezu kreisrund sein und tlw. am Rand violett gefärbt. Allerdings soll die Färbung meinen Informationen nach nicht immer auftreten (z.B. bei Stress oder Trockenheit/viel Sonne).
    Ich habe mal Bilder meines Exemplars angehängt, die Segmente sind relativ rund und grün-bläulich gefärbt - ich wurde darauf hingewiesen, dass hier die unteren Teile eher grün sind und das untypisch für eine echte wäre.

    IMG_20180919_094357.jpgIMG_20180919_094335.jpgIMG_20180919_094318.jpg

    Ich hoffe sehr, die Profis unter Euch können die einordnen!
    Besten Dank
    VG Tim
    Geändert von timmay (20.09.2018 um 00:17 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von kakteenfritze
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    Oh wie toll!
    Herzlichen Glückwunsch, Tim.
    Leider kann ich Dir bei der Zuordnung nicht wirklich helfen.
    Stell sie nächstes Jahr in die Sonne. Wenn sie sich dann schön violettrot verfärbt, dürftest Du schon etwas mehr Gewissheit haben.

    Liebe Grüße.
    Ingo

  3. #3
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Iracema
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    Hallo

    Es ist schwierig den zu bestimmen, es könnte auch eine Opuntia azurea sein, du musst die Blüte abwarten, ich nenne meinen manchmal
    Santa Rita und manchmal Azurea meiner blüht gelb-rot und Santa Rita eher gelb. Das erfreuliche an der ganzen Sache ist die Tatsache
    WINTERFEST (wenn vor Nässe geschützt)

    Vielleicht meldet sich noch ein Opuntiaexperte/in!

    Herzlichst
    Ira
    Wer sich allein langweilt ist auch zu zweit nicht sehr unterhaltend (Ben Kingsley)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Iracema Beitrag anzeigen
    meiner blüht gelb-rot und Santa Rita eher gelb. Das erfreuliche an der ganzen Sache ist die Tatsache
    WINTERFEST (wenn vor Nässe geschützt)
    Ja, die Winterhärte freut mich auch! Da sie erstmal im Topf ist, werde ich sie so lange wie's geht -bis die ersten Minustemp. kommen- draußen unter der überdachten Terrasse lassen und dann in einem ungeheizten Zimmer überwintern. Ich hoffe das hilft, damit sie dann nä. Jahr blüht und ich die Farbe der Blüten als Anhaltspunkt nehmen kann

    Vielen Dank für eure Beiträge!
    LG Tim

  5. #5
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Iracema
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    Meine bleibt seit Jahren ganzjährig draußen und blüht wie der Teufel, allerdings bleibt sie bei 3 Ohren, treibt ums verrecken kein neues Ohr
    Wer sich allein langweilt ist auch zu zweit nicht sehr unterhaltend (Ben Kingsley)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Ralf H.
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    Es ist sehr schwer zu sagen ob es eine Opuntia santa-rita ist. Möglich wäre auch Opuntia basilaris.
    Opuntien zu bestimmen ist sehr schwierig, ganz ohne Blüten und deren Farbe ist es teilweise unmöglich.
    Die beiden Opuntien unterscheidet noch die Frostverträglichkeit. Opuntia basilaris mit Ursprung des nördlichen Verbreitungsgebietes
    ist in unseren Breiten mit Regenschutz winterhart, Opuntia santa-rita aufgrund des Verbreitungsgebietes dagegen nicht.

    In deinem Fall würde ich eher vorsichtig sein was die Frostvertäglichkeit betrifft. Zumindest bis Du die Pflanze anhand ihrer Blüten etwas
    genauer zuordnen kannst.
    Kleiner Tipp, Opuntien benötigen eine im Vergleich zu anderen Kakteen höher dosierte Stickstoffdüngung in der Vegetationszeit.
    Dann sollte es auch mit den Blüten klappen.

    Hier noch zwei links zu den beiden erwähnten Opuntia
    Opuntia basilaris
    Opuntia santa-rita
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet Ihr herausfinden, daß man Geld nicht essen kann.
    (Weisheit der Cree Indianer)

  7. #7
    Moderator ***** Avatar von Andreas75
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    Aber würde eine Opuntia basilaris so hoch werden? Ich kenne die eher als relativ bodennahes, vieltriebiges "Gestrüpp", das viel eher in die Breite als in die Höhe geht.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie der trockenste Wüstenboden die schönsten Blüten hervorbringt...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Ralf H.
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    Das ist natürlich ein Fakt, den ich nicht bedacht habe. Entschuldigung!

    Ich habe zwischenzeitlich einmal bei einer Opuntia Expertin, die ich kenne und in Tucson, Arizona lebt, nachgefragt wie groß Opuntia basilaris werden kann.
    Als Antwort habe ich folgendes bekommen:

    "Hi Ralf! O. basilaris usually only grows 1-3 pads tall. So maybe 30-40 cm. We've seen some particularly large ones out near Meadview, Arizona
    that were probably closer to 50 cm tall, but those were exceptional. There's also a form that grows near the towns of Cabazon and Whitewater, California
    that can have up to 8 pads in a chain. It's been called O. basilaris var. ramosa (not an accepted name). But in that one, the pads are small,
    and they sprawl along the ground. So the plants aren't taller than normal, just wider.
    "

    Sinngemäß übersetzt:

    "O. basilaris wächst normalerweise nur 1-3 Blätter hoch. Also etwa 30-40 cm hoch. (im Anderson Kaktenlexikon wird 50 cm angegben)
    Wir haben einige besonders große in der Nähe von Meadview, Arizona gesehen die waren warscheinlich näher an 50 cm Höhe, aber solche sind die Ausnahme.
    Es gibt auch noch eine Form die wächst in der Nähe der Städte Cabazon und Whitewater, Kalifornien. Diese können bis zu 8 Blätter übereinander haben.
    Diese wird O. basilaris var. ramosa (nicht annerkannter Name) genannt. Aber bei dieser Form sind die Blätter klein und wuchern am Boden entlang.
    Die Pflanzen sind nicht höher als normal nur breiter."

    Offensichtlich scheinst Du doch das Glück zu haben, dass deine Pflanze eine Opuntia santa-rita ist.
    Wenn sie das erste mal blüht wirst du Gewissheit haben.

    Hier noch eine Bild einer sehr schön gewachsenen Opuntia santa-rita aus Tucson, Arizona.

    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet Ihr herausfinden, daß man Geld nicht essen kann.
    (Weisheit der Cree Indianer)

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