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Thema: Rabiea (albinota)

  1. #1
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Sprotte
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    Standard Rabiea (albinota)

    Moin, ich habe im Dezember einen kleinen Ableger Rabiea albinota bekommen.

    Der Ableger hatte sich anscheinend auch schnell "gefasst" und schob gleich am Anfang zügig zwei neue Blätter hervor die gut gewachsen sind. Seitdem tut sich aber gar nichts mehr. Ein altes Blatt ist sogar eingegangen, da vermute ich, daß die Oberfläche etwas zu lang zu feucht war. Er steht auch immer noch recht wackelig, so daß ich das Gefühl habe, er verwurzelt sich nicht fest.


    Das Substrat wird sehr sporadisch leicht eingesprüht, und wenn es sehr warm ist bzw. sehr trocken, hab ich ihn auch mal kurz getaucht. In den 4 Monaten wo ich ihn hab vielleicht 3 Mal.

    Kann über die Pflege von Rabiea leider nicht so viel finden, viel auf englisch und oft das Gleiche, meißtens aus dem Habitat und nicht aus Kultivierung Zuhause.


    Hier einmal ein Bild aus Dezember (da hatt ich noch Lechuza Pon als Substrat, gefiel mir aber nicht, gleich danach getauscht gegen Bims/Caudexerdemischung) und eins von heute.

    Pflegt jemand diese Art? Kann jemand noch Tips geben, oder mach ich was falsch? Zuviel Wasser? Zu wenig? Zuviel direkte Sonne...?

    IMG_20181128_201103.jpg250519albinota.jpg

    Gruß

    Bettina
    Es ist wirklich hart ein Kaktus zu sein.
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Sprotte
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    Hi,

    ich frag nochmal, denn der Ableger kommt mir angeschlagen vor.
    Ich finde er fasst sich etwas weicher an als früher.

    Da ich nun wissen wollte, wie die Wurzeln aussehen, hab ich ihn rausgeholt. Einerseits dachte ich, vielleicht auch hier zuviel Wasser.
    Aber die Wurzeln und das Substrat waren wirklich knochentrocken.

    Könnt Ihr hier noch was anderes sehen?

    IMG_0005.jpgIMG_0004.jpgIMG_0003.jpg

    Würd den wirklich gern am Leben halten. :-(

    Bettina
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  3. #3
    Administrator ***** Avatar von samsine
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    Hallo Bettina,

    ich kann dir zur Pflege von Mittagsblumengewächsen leider nicht viel sagen und diese Gattung ist mir auch völlig unbekannt.
    Das ältere Blattpaare eingehen, kenne ich aber von den den Mesembs.

    Zitat Zitat von Sprotte Beitrag anzeigen
    Kann über die Pflege von Rabiea leider nicht so viel finden, viel auf englisch . . .
    Und diese Seiten kann man sich doch mit der Suchmaschine übersetzen lassen. Interessant fand ich die Ausführungen auf cactus-art.biz
    Ein wenig mehr Geduld und vielleicht manchmal ein Schlückchen mehr an Wasser. Und, vor allem nicht aufgeben. Es braucht tatsächlich manchmal zwei, drei Anläufe, bis eine Pflanze (egal ob Kaktus oder Sukkulente) bei einem 'Fuß gefasst' hat. Nach dem dritten Mal gebe ich dann aber meist auf und sage mir: wir passen nicht zusammen.

    Halt die Ohren steif, das wird schon.

    Beste Grüße
    Frauke

  4. #4
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    Hi Bettina,

    ich weiß nicht, ob ich dabei wirklich auf dem richtigen Weg bin - aber ich gehe immer so vor:

    Je weicher sich die Oberfläche einer (gesunden) Sukkulente anfühlt, umso weniger gut verträgt sie Trockenheit. Und je heller die Pflanze generell ist, umso mehr Sonne braucht sie. In Deinem Fall kommt es mir auch so vor, als ob die Pflanze grundsätzlich zu wenig Wasser abbekommen hat und deswegen der Wurzelstock komplett abgetrocknet ist.

    Und da sehe ich jetzt das größte Problem für Deine Pflanzen: Der Steckling dürfte viel zu jung sein, um jetzt nochmal Wurzeln zu bilden. Denn dazu müsstest Du jetzt zumindest die beiden unteren Blätter abbrechen, sodass der Stengel der Pflanze freigelegt wird (nur von dort wachsen neue Wurzeln). Dann bleiben aber nicht mehr genügend Blätter übrig.

    Zudem denke ich, war der Zeitpunkt nicht gerade optimal gewählt zur Vermehrung. Solche Ableger nimmt man im Spätherbst (wenn die Pflanze gerade die Winterruhe vorbereitet) oder im Frühjahr (wenn das Wachstum beginnt).

    Dass sie die Pflanze zusehends weicher anfühlt, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sie zu wenig Wasser aufnimmt. Dass Du nachgesehen hast, wie es im Boden aussieht, war schon nicht ganz verkehrt - aber auch das stresst die Pflanze nochmal. Zumal Du ja auch noch ein weiteres Mal das Substrat getauscht hast.

    Kurz: Ich denke, dass da nicht mehr viel zu retten sein wird.

    LG - Herby

    PS: Im Netz habe ich einige Hinweise gefunden, wie sie aus Samen gezogen werden kann. Demzufolge sollte man die Aussaat in Töpfen vornehmen, wobei der Topf dann luftdicht in einem Kunststoffbeutel gestellt ist, wo der Topf sogar noch einige Milimeter hoch im Wasser steht. Das deutet für mich darauf hin, dass es diese Art eher sehr feucht haben möchte und unter Trockenheit extrem leidet. Sorry, wenn ich keine bessere Einschätzung abgeben kann.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Sprotte
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    Zitat Zitat von samsine Beitrag anzeigen

    Und diese Seiten kann man sich doch mit der Suchmaschine übersetzen lassen. Interessant fand ich die Ausführungen auf cactus-art.biz
    Hallo Frauke, jaaa...das hab ich doch auch gemacht. :-) War halt nur ein Hinweis, daß wirklich wenig im Vergleich zu anderen Sukkulenten zu finden ist. Den link von Dir kannte ich schon, dankeschön trotzdem!

    Zitat Zitat von Foto-Herby Beitrag anzeigen
    Hi Bettina,

    ich weiß nicht, ob ich dabei wirklich auf dem richtigen Weg bin - aber ich gehe immer so vor:

    Je weicher sich die Oberfläche einer (gesunden) Sukkulente anfühlt, umso weniger gut verträgt sie Trockenheit. Und je heller die Pflanze generell ist, umso mehr Sonne braucht sie. In Deinem Fall kommt es mir auch so vor, als ob die Pflanze grundsätzlich zu wenig Wasser abbekommen hat und deswegen der Wurzelstock komplett abgetrocknet ist.

    Und da sehe ich jetzt das größte Problem für Deine Pflanzen: Der Steckling dürfte viel zu jung sein, um jetzt nochmal Wurzeln zu bilden. Denn dazu müsstest Du jetzt zumindest die beiden unteren Blätter abbrechen, sodass der Stengel der Pflanze freigelegt wird (nur von dort wachsen neue Wurzeln). Dann bleiben aber nicht mehr genügend Blätter übrig.

    Zudem denke ich, war der Zeitpunkt nicht gerade optimal gewählt zur Vermehrung. Solche Ableger nimmt man im Spätherbst (wenn die Pflanze gerade die Winterruhe vorbereitet) oder im Frühjahr (wenn das Wachstum beginnt).

    Dass sie die Pflanze zusehends weicher anfühlt, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sie zu wenig Wasser aufnimmt. Dass Du nachgesehen hast, wie es im Boden aussieht, war schon nicht ganz verkehrt - aber auch das stresst die Pflanze nochmal. Zumal Du ja auch noch ein weiteres Mal das Substrat getauscht hast.

    Kurz: Ich denke, dass da nicht mehr viel zu retten sein wird.

    LG - Herby

    PS: Im Netz habe ich einige Hinweise gefunden, wie sie aus Samen gezogen werden kann. Demzufolge sollte man die Aussaat in Töpfen vornehmen, wobei der Topf dann luftdicht in einem Kunststoffbeutel gestellt ist, wo der Topf sogar noch einige Milimeter hoch im Wasser steht. Das deutet für mich darauf hin, dass es diese Art eher sehr feucht haben möchte und unter Trockenheit extrem leidet. Sorry, wenn ich keine bessere Einschätzung abgeben kann.
    Hallo Herby, auch Dir ein dickes Dankeschön für die Antwort.

    Kurze Richtigstellung, den Ableger habe ich nicht selber genommen, sondern der war ein Geschenk im Dezember. Über seine Vorgeschichte ist mir gar nichts bekannt.

    Dass es Streß sein mag wenn ich nach den Wurzeln schaue hab ich mir schon gedacht, geb ich Dir Recht. Aber ich dachte, verlieren kann ich nun eh nix groß. Und ich wollte das einfach besser abschätzen, wie es drinnen / unten aussieht.

    Ja, ich seh schon, das Thema Wasserzufuhr ist echt schwierig, bei den einen geb ich zuviel, bei den anderen zuwenig, hmpf...
    Nun gut, weniger Sonne, etwas mehr Wasser, mehr kann ich nicht mehr tun.

    Ich halte auf dem Laufenden,

    lieben Gruß

    Bettina
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