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Thema: 35 Jahre alter Gymnocalycium (?)

  1. #1
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    Standard 35 Jahre alter Gymnocalycium (?)

    Hallo liebes Forum,
    schon lange möchte ich wissen, welchen Kaktus ich hier genau habe.
    Bildersuchen haben mich zum Gymnocalycium geführt. Aber welcher genau, da
    bin ich mir sehr unsicher. Da die einzelnen Arten doch aus sehr
    unterschiedlichen Gebieten stammen, bzw. teils unterschiedliche
    Pflegebedürfnisse haben, wüsste ich gerne, mit wem genau ich es zu tun habe
    und hoffe auf Eure Hilfe. Viele Bilder zeigen junge Kakteen, während meiner
    nun schon ca. 35 Jahre alt ist. So ganz falsch kann meine Pflege nicht
    gewesen sein, denke ich mir. Aber dieses Jahr hat er zum ersten Mal - nur an
    einer Seite, die auf dem Foto - kleine gelbe Fleckchen bekommen. Ich weiß
    nicht, ob dies mit zu viel oder zu wenig Wasser oder aber mit zu viel Sonne
    zu tun haben könnte...
    Abgesehen von der Frage nach der Art, wüsste ich gerne noch, wie alt so ein
    Gymnocalycium denn werden kann. Ich fände es toll, ihn vermehren zu können,
    bevor er irgendwann stirbt. Dazu bräuchte ich aber einen zweiten derselben
    Art, richtig?
    photo_2019-07-10_09-44-03.jpgphoto_2019-07-10_09-44-12.jpg

    Vielen lieben Dank im Voraus
    Melanie

  2. #2
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Thomas Kühlke
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    Hallo Melanie,
    Deine tolle Pflanze hört auf den Namen Gymnocalycium saglione.
    Die gelben Flecken könnten ein Hinweis auf "Unterernährung" sein, gerne mal etwas Düngen!
    Kleine Anmerkung noch, wenn der Topf keine Abzugslöcher hat, kommt es schnell zu Staunässe, was zum verfaulen der Wurzeln und zum Tode der Pflanze durch "Ertrinken" führt!
    Kakteensammeln ist eine schwere, internationale Krankheit, wer von ihr infiziert wird, ist nicht mehr zu retten!
    Hauptsache, der frühe Vogel säuft nicht meinen Kaffee!!

  3. #3
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    Hallo Thomas,
    lieben Dank für Deine Antwort und die Hilfe. Ich hing bei G. pflanzii, hat aber nicht wirklich gepasst. Aber auf Bildern sehen die einzelnen Exemplare einer Art ja teilweise sehr unterschiedlich aus. G. saglione also - super!
    Zu den gelben Flecken: Das kann gut sein. Ich hatte ihn zu lange nicht umgetopft und dazu selten gedüngt letzten Sommer, weil ich oft weg war. Deshalb habe ich ihn vor einigen Wochen umgetopft. Der Topf hat einen guten Abzug und das Substrat ist sehr durchlässig. Der Durchmesser ist allerdings zu klein, deshalb werde ich ihn nächstes Jahr gleich wieder umtopfen. Ich sehe die Erde nicht, das ist doof so...
    Falls noch jemand eine Idee hat, wie alt so ein G. saglione werden kann, freue ich mich über Antworten!
    Lieben Dank
    Melanie

  4. #4
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von Mel-e Beitrag anzeigen
    Falls noch jemand eine Idee hat, wie alt so ein G. saglione werden kann, freue ich mich über Antworten!
    Speziell für diese Art weiß ich es nicht, aber generell für die meisten Kakteen:
    Die dürften dich im Zweifel überleben, wenn du sie richtig pflegst.

    Wenn deine Pflanze (mit den eigenen Pollen bestäubt) keine Früchte ansetzt, dann bräuchtest du
    für die Vermehrung ein zweites Exemplar.
    Ableger sind keine vorhanden, soweit ich das sehe, diese Alternative fällt also aus.

    Gruß,
    Micha

  5. #5
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    Danke, Micha. Ableger hatte er leider noch nie. Dann werde ich mal nach einem zweiten Ausschau halten.
    Viele Grüße
    Melanie

  6. #6
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    Hallo liebes Forum,
    nach nun drei Jahren melde ich mich wieder mit Fragen zu meinem Gymno an Euch :-)
    Der alte Herr bekommt seltsame Hauterscheinungen. Er hatte solche kleinen "Verhornungen" schon sehr lange, aber mein Eindruck ist, das ist dieses Jahr gewachsen. Gelbe Fleckchen hat er keine, er wurde 2020 nochmals umgetopft und wird etwas sorgsamer gedüngt. Aber diese komischen rissigen Netzstrukturen geben mir zu denken... Anbei einige Bilder. Sie sind nicht ringsum (siehe letztes Bild)
    Er hat dieses Jahr - wie immer - wunderbar ausdauernd geblüht. Nach der Blüte fand ich die Krone seltsam und sehe jetzt, dass er plötzlich, nach knapp 40 Jahren, Kindel entwickelt. Und zwar richtig viele, hoffe man kann das erkennen, aber alle ausschließlich oben an der Krone. Ich habe bei Bildersuchen kein Bild gefunden mit Kindeln an der Krone und hoffe nun nicht, dass er ernsthaft erkrankt ist und sein Weiterleben durch Kindel sicher möchte.
    Ich bin gespannt auf Ideen und Tipps und bedanke mich im Voraus!
    Melaniephoto_2022-08-25_14-50-17.jpgphoto_2022-08-25_14-50-23.jpgphoto_2022-08-25_14-50-27.jpgphoto_2022-08-25_14-50-30.jpgphoto_2022-08-25_14-50-38.jpgphoto_2022-08-25_14-50-34.jpg

  7. #7
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    Hallo Melanie,

    sieht nach längerem Spinnmilbenbefall aus.
    Der Vegetationspunkt, Du nennst es "Krone", ist wohl schon zerstört; deshalb die vielen Ableger aus den oberen Areolen.
    Hast Du die Möglichkeit die in Bild No.1 gezeigte Situation in Großaufnahme zu zeigen?

    LG Beate

  8. #8
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    Hallo Beate,
    Danke Dir für Deine Antwort, die ich leider erst jetzt sehe.
    Ein paar Bemerkungen dazu:

    - Ich habe alle Beiträge hier im Krankheits-Bereich des Forums durchgeschaut, nach Gymno. gefiltert und gesehen, dass Spinnmilben an Kakteen gehen können. Deshalb habe ich mit Lupe geschaut und nichts gesehen, was sich bewegt, keine Spinnmilben. Ich werde nochmals explizit oben am Vegetationspunkt nachschauen, aber auf den Bildern ist auch dort nichts zu sehen, was "lebt". Gäbe es Gespinste wie an anderen Pflanzen?

    - Leider haben wir, wie jedes Jahr, Spinnmilben auf dem Balkon. Hier hat es bis gestern im Grunde seit Mai/Juni keinen Niederschlag gegeben. Dafür hält sich der Befall sehr in Grenzen an zwei, drei Pflanzen, die weiter entfernt stehen. Deshalb brause ich bei trockener Luft alle Pflanzen regelmäßig ab, auch den Kaktus habe ich ab und an von oben gegossen um Saharastaub, Pollen etc. abzuwaschen. Vielleicht war das zu viel Wasser oben für seinen Vegetationspunkt... Wobei er die Jahre zuvor natürlich auch regelmäßig Regen von oben abbekommen hat.

    - Diese Verletzungen ziehen ja von unten nach oben in den Vegetationspunkt. Die Kindel allerdings und der beschädigte Bereich sind nicht in der Mitte sondern etwas daneben, von daher habe ich die Hoffnung, dass er doch noch weiterwachsen kann.

    Habe Bilder von unten nach oben gemacht und dann noch von einer anderen Stelle, die wiederum völlig anders "verletzt" aussieht und glatte Verhärtungen um die Dornen aufweist. Da sieht man auch diese kleinen "Pocken", die er hier und da hat.

    Solltest Du Dich mit den Großaufnahmen bestätigt sehen, dass es Spinnmilben sind/waren. Was könnte ich denn tun?

    Lieben Dank
    Melanie
    photo_2022-08-27_10-24-33.jpgphoto_2022-08-27_10-24-38.jpgphoto_2022-08-27_10-24-45.jpgphoto_2022-08-27_10-25-56.jpg

  9. #9
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Dicke
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    Hallo
    ... weil du gut fotografiertest und dokumentiertest, traue ich mich mal zu bitten: würdest du den Scheitel - eben jenen Vegetationspunkt, über den du dich verständigtest mit der Userin - mal zeigen? Ein Bild von diesem Kaktusteil hast du noch nicht gezeigt. Gibt es dort keinerlei Neutrieb/ keine neuen kleinen Areolen, keine junge kleinen dunklen Dornen)?
    mfG

  10. #10
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    Hallo!
    Doch, er wächst weiter, der beschädigte Bereich betrifft nicht den gesamten Vegetationspunkt sondern einen Teil. Es ist schwierig zu fotografieren, aber ich werde es gleich nochmals probieren :-)
    Edit: In meinem vorletzten Beitrag sind Bilder der "Krone" dabei!

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