Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 17 von 17

Thema: Regenwasser abkochen

  1. #11
    Erfahrener Benutzer ***
    Registriert seit
    24.08.2004
    Ort
    ZZ9PluralZAlpha
    Beiträge
    349
    Renommee-Modifikator
    96

    Standard

    also ich glaub es braucht sich niemand ein schlechtes gewissen machen wenn er das regenwasser so wie es ist benützt (es seidenn er wohnt neben nem kraftwerk ) in der "wüste" filtert ja auch niemand das regen oder vielmehr kondenswasser... ok, die luft ist da wesentlich reiner!
    ich denke wenn man das regenwasser so nimmt wies kommt führt das bei gesunden kakteen eher zusätzlich zur abhärtung als dass es ihnen schadet... wenn man das wasser allerdings 1 monat draußen in der sonne abgedeckt stehen lässt sieht die sache natürlich etwas anders aus aber wer macht das schon

    gruß, ludwig

  2. #12
    Moderator **** Avatar von Hartkerius
    Registriert seit
    18.10.2004
    Ort
    Heidelberg
    Beiträge
    659
    Renommee-Modifikator
    120

    Standard

    @Hardy:

    Bei uns ist die Regenrinne fast immer ziemlich mit Laub verstopft, weil die so hoch oben ist, dass sie so gut wie nie gereinigt wird. Das hat zur Folge, dass das Regenwasser lange in der Rinne steht und nur ganz langsam durch das Fallrohr heruntertropft. So hat das mit Inhaltsstoffen der Blätter (z.B. Gerbsäure aus Eichenlaub) angereicherte Wasser viel Zeit, um Zink aufzunehmen. Deshalb nehme ich das Wasser nicht so gerne, zumal es im Sommer auch ziemlich braun und warm ist.
    Natürlich hast Du recht, dass die Verweildauer in der Regenrinne üblicherweise zu kurz ist, als dass das Wasser viel Zink lösen könnte. Im übrigen warnt aber auch Hans Friedrich Haage vor dem Zink aus der Regenrinne!

    Wie es mit Regenrinnen aus Kupfer ist, weiss ich nicht. Kupfer ist ja auch ein Spurenelement, aber wie reagieren Kakteen auf zu hohe Cu-Konzentrationen? Jedenfalls hemmt Cu das Algenwachstum. Ob es auch das Kakteenwachstum hemmt, weiss ich nicht.

    Schönen Aschermittwochsgruss
    Niko

  3. #13
    Erfahrener Benutzer ***
    Registriert seit
    24.08.2004
    Ort
    ZZ9PluralZAlpha
    Beiträge
    349
    Renommee-Modifikator
    96

    Standard

    das einzige was ich über kupfer weis ist dass es (was ist das gegenteil von antibiotisch?) probiotisch? wirkt, also das wachstum von bakterien insbesondere fäulnisbakterien fördert. deswegen schlägt man unter anderem auch kupfernägel in die wurzel einer weide die man loswerden will, damit der wurzelballen möglichst schnell verrottet ohne die gelegenheit zu haben neu zu treiben.

    wie sich kupferionen im gießwasser in erhöter konzentration auf kakteen auswirken weis ich allerdings auch nicht...

    gruß, ludwig

  4. #14
    Administrator ***** Avatar von adc
    Registriert seit
    04.01.2005
    Ort
    Kirchlinteln bei Bremen
    Beiträge
    1.263
    Renommee-Modifikator
    149

    Standard

    Hallo

    da muss ich leider wiedersprechen:

    Kupfer ist für höhere Organismen (Menschen, Tiere, Pflanzen) ein Spurenelement und ist in geringsten Mengen lebenswichtig. Größere Mengen wirken sehr giftig, es gibt eigentlich kein Kupfersalz, welches nicht giftig ist. Auf bakterien wirken bereits geringste Mengen giftig. Deswegen freuen sich die Klärwerke nämlich auch so über illegal eingeleitete Kupferverbindungen, dann sterben nämlich die Bakterien der biologischen Stufe. Bakterien fördernd wirkt es bestimmt nicht. Bäume sterben durch Kupfer weil das Kupfer in Lösung geht und die Pflanze vergiftet, die Fäulnis kommt wenn der Baum schon tot ist...

    Man achte aber auf die festen und dichten Oxidschichten von Kupfer und Zink, die das Metall sehr gut schützen und es vor weiterer Auflösung schützen, ich kann mir nicht Vorstellen das soviel aufgelöst wird, dass die Konzentration über das Spurenelemente Niveue hinausgeht. Es sei denn man wohnt in Gebieten mit höchster Luftverschutzung, aber dann müsste die Dachrinne nach einiger Zeit einfach weg sein...

    Gruß Andreas

  5. #15
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von hardy
    Registriert seit
    04.09.2004
    Ort
    Vogtland
    Beiträge
    283
    Renommee-Modifikator
    91

    Standard

    hi,

    will mich noch einmal melden.
    unsere hauswasseranlage (und die des gesamten dorfes!!!) ist aus verzinktem wasserrohr. bis jetzt ist mir noch kein fall von vergiftung bekannt geworden, na ja ich wohne auch schon ein paar jahre nicht mehr da. regenwasser ist in der regel chem. reiner, als trinkwasser, also habe ich damit kein problem. anders ist es mit kupfer, besonders im warmwasserkreislauf. da gehen ordentlich ionen in lösung und das möchte ich nicht auf dauer trinken (obwohl mir fälle bekannt sind, da war das kupferrohr durchlöchert (lochfrass von innen) und die leute habens auch überlebt.... aber ob es eine pflanze umhaut????

    @ nico

    also an deiner stelle würde ich mir da keine platte machen, eher wegen der fäulnisbakterien...
    gruss opa hardy
    aus dem vogtland, wo die grösste ziegelbrücke der welt steht !!
    meine kakteen

  6. #16
    Erfahrener Benutzer ***
    Registriert seit
    24.08.2004
    Ort
    ZZ9PluralZAlpha
    Beiträge
    349
    Renommee-Modifikator
    96

    Standard

    @andreas: ok, dann hab ich da wohl was falsch verstanden

    gruß, ludwig

  7. #17
    Moderator ***** Avatar von Andreas75
    Registriert seit
    30.01.2004
    Ort
    Birkenbeul
    Beiträge
    1.326
    Renommee-Modifikator
    118

    Standard

    Ich finds Regenwasser abkochen im Normalfall eher überflüssig !
    Wenn es direkt an die Pflanzen kommt, so schadet es selbst hier in Berlin nicht im geringsten =) !
    Wobei ich bemerken muß, das vor allem in meiner Wohnecke reichlich Steinflechten gedeihen ( auf Granit) sowie auf meinem Gartenahorn auch Rindenflechten, auch Waldflechten kurze Zeit überleben, bis sie dann merken, das es das falsche Klima ist, oder die Wildkarnickel kommen, will heißen, Luft wie Regenwasser sehr rein sind !

    Ist das Wasser durch Eichenlaub etc. versäuert, kann man es freilich höchstens noch für Carnivoren verwenden. Wenn es nur durch die Rinne in die Tonne rauscht, sehe ich keine Probleme hinsichtlich der Wasserqualität, würde indessen aber nicht die ersten Liter nach einer langen Trockenperiode nehmen !

    Gruß, Andreas
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie der trockenste Wüstenboden die schönsten Blüten hervorbringt...

Ähnliche Themen

  1. Regenwasser
    Von sabrina im Forum Kakteen
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 23.06.2009, 13:02

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Powered byvBSocial.com and MMORPG