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Thema: Mein Affenbrotbaum-ein Sorgenkind

  1. #1
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Aheike
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    Standard Mein Affenbrotbaum-ein Sorgenkind

    Hier im Forum hatte mal jemand geschrieben, daß sein Affenbrotbaum im Sand gut wächst.
    Nachdem ich meinen dann umsetzte, mußte ich leider das Gegenteil erfahren. Die Blätter wurden ganz weich und schrumpelig, bis diese abfielen. Also, das ist ihm absolut nicht bekommen.
    Nun habe ich ihn im Frühjar in grobes Substrat zurückgesetzt. Leider entwickelt er sich nur sehr spärlich, die Blätter benötigen längere Zeit, bis sie sich voll entfalltet haben, sind schön fest, werden dann aber trotzdem wieder schlaff und fallen ab. Ob nochmal ne`schöne Pflanze aus ihm wird, keine Ahnung. Habe deshalb mal nen Ableger zum Bewurzeln abgemacht.
    Und, obwohl auch geschrieben wurde, daß er wenig Wasser benötigt, mußte ich meinen gießen, sonst wären die neuen Blätter schon gleich wieder abgefallen.
    http://www.bildercache.de/minibild/20120625-115033-100.jpg
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    LG Andrea

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  2. #2
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    Hallo,

    Das ist ein Geldbaum (Crassula ovata) den du da hast.
    Ein Affenbrotbaum schaut, glaube ich, anders aus.
    Meine Exemplare habe ich bereits vor Jahren entsorgen müssen.
    Die einen wurden kahl und unansehnlich, die anderen zogen Spinnmilben magisch an.
    Daher kann ich leider keine Pflegetipps geben.
    Substrat war bei mir teils humose Kakteenerde.
    Deiner sieht doch noch recht schön aus, finde ich.

    Grüße

  3. #3
    Moderator ***** Avatar von Morgans Beauty
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    also das glaube ich dir nun nicht, das jemand ernsthaft eine crassula ovata oder varietäten in reinem sand kultiviert. maximal zum bewurzeln würde ich einen ableger in reinen sand stellen. vielleicht hast du da etwas falsch interpretiert!? meine stehen in einem sand/blumenerde-gemisch das mit kies und kieselgur gestreckt wurde und stehen die komplette vegetationszeit ungeschützt draussen. das blätter abfallen kann auch andere gründe haben, wie zBsp umtopfen oder standortwechsel in einen sonnigen breich. das ist ganz normal und das bäumchen wird schon bald neue bilden. man gut erkennen, das es deiner pflanze recht gut geht, denn sie bildet viele neue nebentriebe. nach dem umtopfen musst du ebenfalls geduldig sein, was das erneute angiessen betrifft und die ausbildung neuer wurzeln. bis dahin mickern sie immer ein wenig, erholen sich aber in der regel.
    lg micha

  4. #4
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    Bei mir war das schon immer ein "Affenbrotbaum". Ok Geldbaum!!
    LG Andrea

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  5. #5
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    Hallo Andrea,

    Auch ich finde, dass Dein Affenbrotbaum (Geldbaum, Pfennigbaum oder wie auch immer er noch genannt wird - botanischer Name siehe Beitrag von Micha) nicht so schlecht aussieht. Er ist sehr schön verzweigt und hat doch noch recht viele Blätter. Vielleicht muss er sich von der doppelten Umtopfaktion erst erholen und neues Wurzelwerk bilden. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass er, wenn es ihm wieder gut geht, auch wieder fleißig neue Blätter schieben wird.

    Die C. ovata ist eigentlich sehr robust und anspruchslos. In reinen Sand würde ich sie aber trotzdem nicht setzen. Manch einer empfiehlt magere Erde, z.B. alte, verbrauchte Blumentopferde. Ich selbst hatte sie anfangs in unsere Schiefererde gesetzt, die neben vielen kleinen Schiefersplittern nur Dreck enthält. Erde kann man das nicht nennen. Mittlerweile setze ich sie in mein normales Kakteensubstrat. In beiden Substraten sind sie sehr gut gewachsen.

    Wasser brauchen sie schon, wenn sie auch mit etwas weniger gut klarkommen, gegenüber normalen Zimmerpflanzen. Bei mir bekommen sie ca. einmal die Woche durchdringend Wasser, also im Prinzip so, wie die meisten meiner Kakteen. Staunässe führt aber bestimmt auch zu Fäulnis.

    Auch mit dem Düngen mache ich keine Extrawurst, wobei ich vermute, dass sie das gar nicht brauchen und durch Düngung eher größere Blätter bilden, was nicht unbedingt gewollt sein muss.

    Manch einer legt Wert darauf, dass der Stamm möglichst kräftig wird. Das erreicht man wohl vor allem damit, dass man sich bildende Seitensprosse beizeiten entfernt. Auch das Einkürzen der Triebspitzen kann oder sollte die Verzweigung und Stammkräftigung begünstigen.

    Ja, soweit von mir. Viel Glück und ein gutes Händchen mit Deinem schönen Stück!


    PS: Eine andere Ursache für Blattschrumpeln bzw. -verlust könnten Schädlinge sein. Vielleicht untersuchst Du sie mal vorsorglich danach...
    Viele Grüße,
    Matthias

  6. #6
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Aheike
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    Danke erstmal für die Antworten! Matthias, da gebe ich Dir recht, wenn Du schreibst, daß es an den durchgemachten Umtopfprotziduren liegen könnte. Zudem hatte ich ja beim Umsetzen von Sand in Erde auch noch den Wurzelballen gekürzt, das fiel mir gerade ein.
    Nach dem Umsetzen hat sie einige Tage kein Wasser erhalten. Ich gieße jetzt auch wöchentlich und habe am Wochenende beim Düngen der Kakteen bissel was davon an den Geldbaum gekippt. Habe ich aber nur gemacht, um das Wachstum bissel anzuregen.http://www.bildercache.de/minibild/20120626-120628-940.jpg
    Das Bild konnte nicht geladen werden oder ist nicht mehr verfügbar!


    Und so sieht der gute von vorn aus. Hat auch einen sehr schönen Stamm auf den ich stolz bin. Obwohl ich die Pflanze nicht geschnitten habe, hat sich dieser so entwickelt!!!!
    Geändert von Aheike (26.06.2012 um 12:11 Uhr)
    LG Andrea

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  7. #7
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    Zitat Zitat von Aheike Beitrag anzeigen
    noch den Wurzelballen gekürzt...
    hättest du das gleich geschrieben, wäre uns einiges erspart geblieben...
    lg micha

  8. #8
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    Schuldigung, hab ja auch erst eben drangedacht! Oh man...
    LG Andrea

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  9. #9
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    Zitat Zitat von Aheike Beitrag anzeigen
    Hat auch einen sehr schönen Stamm auf den ich stolz bin. Obwohl ich die Pflanze nicht geschnitten habe, hat sich dieser so entwickelt!!!!
    Wirklich Kompliment. Bzw. Glückwunsch.
    Offensichtlich stehen meine immer noch viel zu nährstoffreich. Ohne einkürzen wachsen die doch zu sehr in die Länge...
    Wie alt ist denn Deiner jetzt?
    Viele Grüße,
    Matthias

  10. #10
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Aheike
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    Oh Du, so genau kann ich das gar nicht sagen. Aber allerhöchstens 4 Jahre.
    Ich gieße jetzt auch mehr und er "berappelt" sich *freu* .


    Diese Pflanze war schon einmal so groß, dann habe ich sie in Einzelteile (wegen des Platzes) zerlegt und weggegeben und für mich nen neuen gezogen. Und das ist nun dieser auf dem Foto. Obwohl der mir in dieser Größe im Winter nicht so behagt, werde ich ihn mal "sein Ding machen laßen!"
    Stutzen kann ich ihn allemal, wenn`s denn doch stören sollte!
    LG Andrea

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