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Thema: Dornenfarbe beeinflussen?

  1. #1
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    Frage Dornenfarbe beeinflussen?

    Hallo,
    bin neu hier und hoffe auf eine Antwort.

    Mit fällt auf, dass wenn ich einen Kaktus (meist Feros) gekauft habe, der in der Regel eine kräftigere Dornenfarbe (rot bzw. gelb) hat als die später nachwachsenden.
    Die Dornenstärke bleibt meist gleich.
    Ganz egal ob aus hiesiger Gewächshauszucht oder Importe.
    Haltung: im Winter hell/kühl, im Sommer draußen, vor Prallsonne geschützt

    Ich würde gern wissen, ob die Dornenfarben durch Zusatzmittel beeinflussbar sind.

  2. #2
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    Ja, die Dornenfarbe wird durch den Mineralgehalt des Bodens beeinflußt. Lavagrus wäre da z.B. ein gutes Mittel. Außerdem können Feros ruhig die volle Sonnendosis abbekommen, die sind unwahrscheinlich hungrig danach (nach einer kleinen Gewöhnungsphase, wo Du sie besser erstmal etwas halbschattig stellst). Es sind nunmal Mexikaner und alles was dort ohne Sombrero auskommt, verträgt unser bißchen Sonne spielend.
    Geändert von eyriesii (25.04.2007 um 10:28 Uhr)
    Das Lauschen an der Tür gehört zu den Schwächen, die in Verbindung mit zwanghafter Neugier und einem mangelhaften Empfinden für Diskretion besonders tadelnswert bei Personen sind, denen, in Vorzimmern beschäftigt, ein hohes Maß an Vertrauen entgegen gebracht wird.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Tron
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    Zitat Zitat von eyriesii Beitrag anzeigen
    Ja, die Dornenfarbe wird durch den Mineralgehalt des Bodens beeinflußt. Lavagrus wäre da z.B. ein gutes Mittel. Außerdem können Feros ruhig die volle Sonnendosis abbekommen, die sind unwahrscheinlich hungrig danach (nach einer kleinen Gewöhnungsphase, wo Du sie besser erstmal etwas halbschattig stellst). Es sind nunmal Mexikaner und alles was dort ohne Sombrero auskommt, verträgt unser bißchen Sonne spielend.
    Ich denke auch, dass neben dem Substrat so viel Sonne wie möglich die Dornenfarbe positiv beeinflusst.

    Gruss
    Jürgen

  4. #4
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    Standard Sonne

    Und welche Mineralien sind für die Dornenfarben verantwortlich?
    Kann ich das irgendwo nachlesen?


    PS
    Das mit der Sonne kann ich so leider nicht bestätigen. Bei mir sind in den letzten Jahren gerade Feros sehr häufig verbrannt.
    Obwohl sie in einem sonnigen Raum überwintern und auch auf dem Balkon lange schattiert (Schattenplätzchen oder Gardine drüber) "ausgewildert" werden.
    Im letzten Jahr ist mir noch Ende September der Scheitel eines großen F. gracilis verbrannt, - sehr ärgerlich.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Anjuli Beitrag anzeigen
    Im letzten Jahr ist mir noch Ende September der Scheitel eines großen F. gracilis verbrannt, - sehr ärgerlich.
    Nachdem er den ganzen Sommer bereits draußen war? Halte ich für nahezu ausgeschlossen! Möglicherweise lag da ein anderes Problem vor (Spinnmilben?). Meine Kakteen, die den Sommer im Freien verbringen, stelle ich ca.14 Tage etwas halbschattig und dann ab ins volle Sonnenleben. Da hat es noch nie Probleme gegeben.
    Der helle Winterstandort hat allerdings nichts zu sagen, da die Kakteen dort kein oder kaum UV-Strahlen abbekommen.
    Das Lauschen an der Tür gehört zu den Schwächen, die in Verbindung mit zwanghafter Neugier und einem mangelhaften Empfinden für Diskretion besonders tadelnswert bei Personen sind, denen, in Vorzimmern beschäftigt, ein hohes Maß an Vertrauen entgegen gebracht wird.

  6. #6
    Moderator ***** Avatar von elkawe
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    "Mit fällt auf, dass wenn ich einen Kaktus (meist Feros) gekauft habe, der in der Regel eine kräftigere Dornenfarbe (rot bzw. gelb) hat als die später nachwachsenden."

    Hallo Anjuli,

    Ferocacteen, die aus Importen stammen, auch wenn sie kurzzeitig hier weiterkultiviert werden, haben in der Vermehrungsfabrik keine Ruhepause. Die Sonne auf den Canaren oder Marokko lässt solch ein Verfahren zu. Die Pflanze ist immer im Trieb. Die verblassenden Dornen stammen dann meist aus der Winterruhe, neue nachwachsende haben wieder eine kräftigere Farbe. Solltest du für Fotofien Ferocacteen mit leuchtenden Dornen brauchen, einfach kurz vor dem fotofieren mit der Sprühflasche leicht einnebeln und sie leuchten wieder auf, solange Feuchtigkeit auf den Dornen ist.
    Der Beitrag kann Rechtschreibfeler enthalten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal von elkawe editiert, zuletzt vor 8 Minuten. Grund: Hab mirs anders überlegt
    Eine Reise durchs Kakteenjahr

  7. #7
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    Cool

    Zitat Zitat von eyriesii Beitrag anzeigen
    Nachdem er den ganzen Sommer bereits draußen war? Halte ich für nahezu ausgeschlossen! Möglicherweise lag da ein anderes Problem vor (Spinnmilben?).
    Doch, ist aber so.
    Spinnmilben keine, ich passe da sehr auf.
    2 weitere Kakis bekamen zu dem Zeitpunkt einen leichten Sonnenbrand, allerdings nicht direkt auf dem Scheitel. Sie wachsen normal weiter, haben eben nur eine unschöne Stelle.
    Der Fero war direkt auf dem Scheitel verbrannt, hat aber Anfang März wieder ausgeschlagen und bildet am Scheitel 3 neue Köpfe.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Anjuli Beitrag anzeigen
    Doch, ist aber so.
    Spinnmilben keine, ich passe da sehr auf.
    2 weitere Kakis bekamen zu dem Zeitpunkt einen leichten Sonnenbrand, allerdings nicht direkt auf dem Scheitel. Sie wachsen normal weiter, haben eben nur eine unschöne Stelle.
    Der Fero war direkt auf dem Scheitel verbrannt, hat aber Anfang März wieder ausgeschlagen und bildet am Scheitel 3 neue Köpfe.
    Wenn ein Ferocactus gracilis, der normalerweise solitär wächst, im Scheitel 3 neue Köpfe bildet, bedeutet das, dass der Wachstumspunkt beschädigt war. Das passiert nicht durch einen einfachen Sonnenbrand, sondern eher durch Spinnmilbenbefall o.Ä.

    Gruß Wolfgang

  9. #9
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    Ich denke auch, dass Du hier Spinnmilben hattest. Die sitzen bei solch harten Kakteen in den Furch und sind kaum zu bemerken. Wenn die pflanze dann rauswächst, hast Du den Salat: Verkrüppelungen, dornenfreie Zonen und Kindel (Nottriebe) wo sie nicht hingehören. Da musst Du wohl mal mit dem eisernen Besen kehren. Gruß Anni!!

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