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Hallo,
heute musste ich ein wahres Schmuckstück entsorgen. Mein recht alter A.asterias, der schon viele Jahre in meiner Sammlung stand, war völlig verfault.
Als es im Januar so kalt war, musste ich mein Winterquartier räumen, da dort Minusgrade herrschten. Für mich war das eine gute Gelegenheit, meine Pflanzen ausgiebig zu inspizieren. Dabei entdeckte ich bei meinem Asterias eine seltsame bräunliche Verfärbung unterhalb des Substrats, woraufhin ich ihn austopfte und eine faule Stelle entdeckte, die ich sofort großzügig herausschnitt und desinfizierte. Ich ließ ihn ein paar Wochen in meiner Wohnung (ca. 20 Grad) abtrocknen, topfte ihn wieder und stellte ihn zurück ins Winterquartier ( 7-10 Grad). Die faule Stelle hatte ich wirklich sehr großzügig ausgeschnitten, kann mir nicht vorstellen, dass ich da etwas übersehen habe. Hätte ich ihn vielleicht in der Wohnung stehen lassen sollen, hat er das Zurückstellen vielleicht nicht überlebt? Da wir im Winter nicht so viel im Garten grillen (und daher keine Holzkohle hatten), hab ich zum ersten mal mit Zimt desinfiziert. Die Schnittstelle war nun völlig schimmelig - ist Zimt vielleicht doch nicht so gut geeignet?
Wie dem auch sei, ich habe im Nachhinein rekonstruiert, dass wohl etwas Kondenswasser von der Scheibe des Winterquartiers in den Topf des Asterias gelaufen sein muss und somit evtl. die Fäulnis ausgelöst haben muss. Diesbezüglich werde ich wohl in den nächsten Jahren etwas aufmerksamer sein.
Das Kakteenjahr fängt ja super an. Ich könnte heulen!
traurige Grüße
Thomas