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Thema: Was ist das und wie wird das wieder hübsch?

  1. #1
    Benutzer * Avatar von Dropselmops
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    Standard Was ist das und wie wird das wieder hübsch?

    Hallo Ihr Lieben,

    auf Arbeit bin ich jetzt als Kakteenbeauftragte abgestellt
    Folgende Sorgenkinder wurden mir jetzt vorgestellt. Sie befinden sich alle zusammen in einer Bratpfanne








    Kann mir jemand sagen, um welche Kakteen es sich handelt und wie ich die wieder schön bekomme?
    Solange Leben drin steckt, sind sie ja zuschade zum Wegschmeißen ...

    Das kleine Gewurschtel unten sollte eine Aylostera muscula sein, oder? Bei der hilft wohl nur noch köpfen, denke ich. Aber wieviel? So, daß sie wieder eine Kugel ist, oder laß ich sie als "Säule" und warte, daß sie fleißig sprosst?
    Und die anderen beiden: die sehen prinzipiell ja super aus, wachsen aber im unteren Bereich horizontal, weil die wohl nie jemand gedreht hat. Deswegen stehen sie momentan auch angelehnt ans Fenster, weil sie sonst umfallen. Wie soll ich mit denen verfahren, vor allem, wie krieg ich die wieder gerade und/oder stabil?

    Danke Euch schon mal im Voraus

  2. #2
    Moderator ***** Avatar von MarcoPe
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    Am besten machst du von allen jeweils einen Kopfsteckling und bewurzelst sie neu.
    Das wurde im Forum schon oft beschrieben.
    Der Kleine kann auch etwas Anderes sein.

    Viel Erfolg
    Marco
    Berlin: Wir können alles - auch Großflughäfen! Toll. Und jetzt fliegt keiner...
    http://www.kakteenfreunde-berlin.de/
    Kakteenversteher, Autor bei Wikipedia, Mitglied und Samenspender bei der Deutschen Kakteengesellschaft

  3. #3
    Benutzer * Avatar von Dropselmops
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    Danke, Marco, die Idee kam mir auch schon. Jetzt fühle ich mich bestätigt. Wenn ich den Kleinen quasi scheibchenweise in Vogelsand stecke, müsste ich doch eigentlich Sprossung provozieren, oder?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von stefang
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    Scheibchenweise wird nicht funktionieren, da die Schnittflächen dann zu groß sind und die Stecklinge vertrocknen. Den Kopf kannst du bewurzeln, und aus dem Rest wird wieder etwas Neues austreiben. Die kannst du dann wieder abschneiden und neu bewurzeln...
    Viele Grüße
    Stefan

  5. #5
    Benutzer * Avatar von Dropselmops
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    Ah, ok, wieder was gelernt. Dann gibts eben nur einen Steckling fürs erste Mal
    Vielen lieben Dank!

  6. #6
    Moderator ***** Avatar von Andreas75
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    Aber nicht mehr jetzt- zu spät im Jahr, die sollen in zwei Wochen in Winterruhe sein .

    Die Aylostera muscula (oder sonstige weiße Rebutie) würde ich übrigens schlicht dem Kompost überantworten, die ist wirklich jenseits von Gut und Böse- nur noch der grüne Trieb ist am Leben, und aus den beiden tollen Säulen nächstes Jahr dann Stecklinge machen, etwa ab da, wo sie gerade wachsen.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie der trockenste Wüstenboden die schönsten Blüten hervorbringt...

  7. #7
    Benutzer * Avatar von Dropselmops
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    Zu spät
    Mir haben aber mehrere Leute geraten, jetzt noch zu schneiden. Es gibt dann halt nur eine Winterruhe "light". Das wird sie schon nicht umbringen.
    Und die Flausche-Rebutia hab ich auch geköpft. Ich kanns halt nicht wegschmeißen, solange noch Leben drin steckt ...
    Schaumerma, was daraus wird.
    Interessanterweise hat der Pachycereus pecten-arboriginum (?) an der Schnittstelle schnell oxidiert ...


    Ist mir aber erst aufgefallen, nachdem ich den Kopf schon im Vogelsand hatte ...

  8. #8
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Rhipsalina
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    Das sieht interessant aus, Dropselmops.
    Berichte bitte mal wie du weiter mit den Schnittlingen verfährst,
    ich hab nämlich auch noch einen zu liegen. Der ist schön trocken, aber will nicht wurzeln...

    LG
    R.
    Home ist wo mein kleiner grüner Kaktus steht

  9. #9
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Palmbach
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    Das sollte er auch nicht. Den Steckling, wenn er denn schön abgetrocknet ist, auf Substrat stellen und ganz normal ins Winterquartier schicken. Im Frühjahr dann mit dem Bestäuben beginnen und Licht und Wärme werden ihn dann zum bewurzeln bringen. Hat bei mir fast immer geklappt. Auch mit manchmal kuriosen Ergebnissen. Bilder dazu folgen.
    Gruß Uwe

  10. #10
    Moderator ***** Avatar von Andreas75
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    Und welche Referenzen hatten die vielen Ratgeber vorzuweisen ^^?

    An die vielen Rater: Kann man die Steckis nicht einfach wie gehabt im Frühjahr schneiden, wo sie direkt günstige Bedingungen vorfinden und loswurzeln können?
    Geht es auch in der Kakteenkultur neuerdings nach dem Motto "No Risk, no Fun!", wenn man da nicht unnötig lange eine Riesenwunde hat, die sich in dem halben Jahr mit sonstwas infizieren und das ganze Projekt zum Deibel jagen kann?

    Was hat man für einen Vorteil davon, im Herbst Steckis zu schneiden und sie unbewurzelt zu überwintern? Das möge mir bitte mal einer verständlich aufdröseln, der das geraten hat- will ja nicht doof sterben!
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie der trockenste Wüstenboden die schönsten Blüten hervorbringt...

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