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Thema: 28 jähriger Kaktus wird grau. Um was handelt es sich hier?

  1. #1
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    Standard 28 jähriger Kaktus wird grau. Um was handelt es sich hier?

    Guten Abend liebe Forenteilnehmer

    Ich oute mich hier als absolutes Kakteen-Greenhorn. Als Kind habe ich einen kleinen Kaktus geschenkt bekommen (ich habe keine Ahnung um welche Art Kaktus es sich handelt). Er ist stetig gewachsen und ist mittlerweile 28 Jahre alt.

    Er steht nun seit 12 Jahren am gleichen Ort im Haus. Wir giessen den Kaktus wie seit eh und je.

    Seit ein paar Wochen scheint es dem Kaktus nicht mehr gut zu gehen. Der eine "Zweig" ist am grau werden und fällt ein. Bei einem zweiten "Zweig" fängt es ebenfalls an. Der Haupttrieb ist bis jetzt nicht betroffen.
    Die betroffenen Stellen sind hart und fühlen sich ausgetrocknet / eingefallen an.

    Habt Ihr eine Idee um was es sich hier handelt? Es wäre wirklich schade, wenn dieser alte Knabe eingehen würde.

    Ich habe vier Fotos angehängt, das eine Foto zeigt den gesunden Haupttrieb und die drei weiteren Fotos zeigen die betroffenen "Zweige".

    Danke für Eure Hilfe.

    David

    IMG_20181224_195521.jpgIMG_20181224_195535.jpgIMG_20181224_200614.jpgIMG_20181224_195545.jpg

  2. #2
    Moderator ***** Avatar von Marc
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    Cereus peruvianus monstrosus, so heisst der.
    Was der genau hat ist schwer zu sagen. Hin und wieder trocknen Spitzen aus undefinierbaren Gründen ein. Ander mögliche Ursachen sind suboptimale Bedingungen, wie kalter Zug z.B.. Oder wenn es zu feucht und zu kalt ist. Oder wenn vielleicht was im Substrat nicht stimm. Oder Viren.
    Also wenn Du Zugluft ausschliessen kannst, hilft erstmal nur beobachten. Wenn es nicht nur bei eingetrockneten Spitzen bleibt, muss man mal gucken ob evtl. ein Abschneiden der betroffenen Triebe besser wäre?
    Keine Signatur.

  3. #3
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    Marc, danke für Deine Tipps. Zugluft hat der Kaktus keine.
    Den Hinweis wegen dem Substrat habe ich zum Anlass genommen, den Kaktus umzutopfen. Ich muss eingestehen, dass ich dies etliche Jahre nicht mehr getan habe.
    Der Kaktus ist gegen einen Meter gross und richtig schwer. Der Wurzelballen hat jedoch keine 20 cm Durchmesser.
    Im Substrat konnte ich zahlreiche lose "Wurzelteile" finden. Diese Teile sind ganz trocken und sehr leicht; kein Vergleich mit Wurzeln einer Gartenpflanze.
    Im Anhang findet ihr noch ein paar Fotos des Wurzelballens und der Wurzelteile.

    Macht Euch dieser Wurzelballen einen normalen Eindruck?
    Als Drainageschicht habe ich Blähton in den Topf geleert. Als Substrat habe ich fertiggemischte Kaktuserde aus dem Handel genommen. Ist dies ok so?



    IMG_20181227_193631.jpgIMG_20181227_193636.jpgIMG_20181227_193655.jpg

  4. #4
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    Die Wurzeln an sich würde ich als sehr grenzwertig bis tot bezeichnen. Zusammen mit den Bildern aus dem ersten Beitrag jedoch als für die Pflanze nicht mehr ausreichend. Es muss jedoch nicht das komplette Ende der Pflanze sein. Topfe sie in ordentliches Substrat um und warte einfach ab, ob sie sich davon erholt. Es sollte 70% mineralischen Anteil haben (z.B. groben Bims oder Lava). Normale Kaktuserde speichert zuviel Wasser, dadurch wird es weiterhin Probleme geben. Den Teil knapp über den Wurzeln kann ich anhand der Fotos nicht beurteilen, in welchem Zustand sich dieser befindet.

    Vielleicht ist es auch sinnvoll den oben Teil abzuschneiden und neu zu bewurzeln. Das sollten aber andere entscheiden, da ich nur ein Laie bin.

  5. #5
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von woierueo9r789 Beitrag anzeigen
    Die Wurzeln an sich würde ich als sehr grenzwertig bis tot bezeichnen.
    Abgefault würde ich sagen.

    Zitat Zitat von woierueo9r789 Beitrag anzeigen
    ...
    Es muss jedoch nicht das komplette Ende der Pflanze sein. Topfe sie in ordentliches Substrat um und warte einfach ab, ob sie sich davon erholt. Es sollte 70% mineralischen Anteil haben (z.B. groben Bims oder Lava). Normale Kaktuserde speichert zuviel Wasser, dadurch wird es weiterhin Probleme geben.
    Cereus ist normalerweise sehr robust und sollte sich wieder erholen.

    Ich würde allerdings nicht direkt neu eintopfen, sondern die toten Wurzelteile wegschneiden. Die müssen innen weiß und saftig sein, braun und trocken bedeutet "tot" und kann entfernt werden. Nach dem schneiden ein paar Tage trocknen lassen, dann neu eintopfen und dann nochmal ein paar Tage warten mit gießen (jetzt im Winter sollen Kakteen sowieso trocken stehen, im warmen Zimmer brauchen sie aber gelegentlich etwas Wasser).

    Gruß,
    Micha

  6. #6
    Moderator ***** Avatar von Marc
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    Ja wie Micha schon sagt, die Wurzeln sind nicht so toll, da müssen neue her. Und wie, hat er ja auch gleich geschrieben
    Keine Signatur.

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