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Thema: Alles über Echeverias

  1. #1
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    Standard Alles über Echeverias

    Hallo zusammen,


    Nachdem es ein Thema nur für Lithops gibt, dachte ich mir, dass es schön wäre auch eines für Echeverias zu haben.
    Ich habe Ende Januar neben meinen Lithops auch ähnlich viele Echeverias gesät, die genauso dicht gesät waren wie die Lithops. Also mußten sie auch schon in neue Töpfchen umziehen, was aber ganz gut funktioniert hat.


    Jetzt stehen die Echeverias neben den Lithops auf meiner großen schattenfreien Südfensterbank.
    http://hlnet.de/s/zb5jopfoditttwB


    Einige wachsen super:


    E. Ballsii
    http://hlnet.de/s/veVVLK6B3KoIlrJ


    E. Cuanana
    http://hlnet.de/s/UIWFipKQ1qk4hvg


    Andere sehen im Vergleich eher schwächlich aus:
    E. Lilacina
    http://hlnet.de/s/1AZJSdhAgIWWry3


    E. Laui
    http://hlnet.de/s/ovHbwZQN6VxVRQ3


    Ich bin jetzt unsicher, ob vielleicht einige Echeveria Arten etwas andere Bedingungen brauchen - mehr oder weniger Wasser, weniger direkte Sonne, höhere Temperaturen, einen höheren oder noch geringeren Anteil normale Blumenerde?
    Weiß jemand, ob es da größere Unterschiede gibt? Oder Arten mit speziellen Anforderungen?


    Viele Grüße,
    Katja

  2. #2
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    Hallo zusammen,


    Da grad niemand eine Antwort auf meine spezielle Frage weiß, schreibe ich jetzt erstmal wie ich mit den Echeverias bis hier hin gekommen bin.
    Ausgesät habe ich sie Ende Januar in reinen Bimskies - unten eine Schicht mit groben Kies und oben eine ca 1,5cm Schicht mit sehr fein gesiebten Bimskies. Ich hatte mir gedacht, dass ich so fein siebe, weil die Samen ja auch so super fein sind. Da ich aber dann nach dem Keimen ausschließlich durch sprühen gewässert habe ist der Bims sehr sehr hart und kompakt geworden, was den Echeveria scheinbar nicht so gefallen hat.
    Ich hatte die Aussaatschale (eine transparente Plastikbox mit Deckel) an einem Südfenster unter einem Balkon (also mit wenig direkter Sonne) stehen. Die Temperatur war 16°C - 18°C. Nachts teilweise auch mal etwas unter 15°C.
    Um die Tageslänge für die Aussaat zu erhöhen habe ich ein einzelnes Led-Pflanzenlicht (mit einem eher breiten Spektrum inkl UV Anteil) morgens vor Sonnenaufgang darüber leuchten lassen.
    Nachdem die ersten Pflänzchen zu sehen waren wurde recht schnell klar, dass die viel zu dicht gesät waren. Ich habe noch gewartet bis sie größer waren und habe dann alle in ein Blumenerde/Bimskies Gemisch umgetopft.


    Unter diesen Bedingungen war die Keimrate sehr gut. Ich habe Pakete mit je 20 Samen gekauft und ich habe jetzt (inkl Abzug durch die Verluste beim Umtopfen) folgende Echeverias:


    Affinis 15
    Agavoides Romeo 20
    Cante, Presnilla 17
    Gibbiflora Cuanana 34
    Gibbiflora Nuyoo 33
    Laui 30
    Lilacina 27
    Shavina Petegrina 26
    Trianthina 14
    Ballsii 24
    Diffractens 10
    Platyphylla 24
    Simulans, Ascension 22 (sehr sehr klein, wachsen nicht gut)
    Real de Catorce 20


    und noch ein paar, die offenbar beim Aussähen im falschen Quadrat gelandet sein müssen obwohl ich extrem vorsichtig war. Bei denen kann ich noch nicht sagen kann, welche Sorte das jetzt ist - da sehen sich einige noch zu ähnlich.
    Spannend ist, dass die Pakete wohl meist deutlich mehr als 20 Samen enthalten. Ich habe definitiv alle Samen aus den Päckchen gesät - mußte dafür die Papiertütchen vorsichtig aufreißen, um die eingeklemmten rauszubekommen.


    Jetzt stehen die Echeverias zusammen mit den Lithops auf einer Südfensterbank mit direkter Sonne und es scheint ihnen ganz gut zu gehen. Sie wachsen aber wie oben beschrieben sehr unterschiedlich und ich frage mich immer noch, ob einige da evtl andere Bedingungen brauchen.


    Hier sind zwei Bilder von gerade eben - mit dem Pflanzenlicht an, das abends noch so 3 Stunden an ist - da sind fast alle Echeverias drauf:
    http://hlnet.de/s/i6vpsrQOmmYmxW2
    http://hlnet.de/s/l1T7wlSHxDLfYe7


    Viele Grüße,
    Katja

  3. #3
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    Hallo Katja,

    das ist doch ein schöner Erfolg für die erste Aussaat!

    Warte mal ab, bis die richtig mit dem Wachsen anfangen. Bald hast du eine richtig große Sammlung. Die Doppelten kannst du sicher gegen andere Echeverien tauschen.

    Aussaat und Substrat gehen auf viele Weisen. Da findest du sicher deinen Weg.

    Viel Erfolg
    Marco
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  4. #4
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    Hallo zusammen,


    Seit der Aussaat meiner Echeverias ist jetzt etwa ein halbes Jahr vergangen und ich wollte mal zeigen wie unterschiedlich die verschiedenen Arten bisher gewachsen sind. Dabei hatten alle dieselben Bedingungen. Einige werden wohl deutlich größer als ich vermutet hatte. Ich habe keine Idee ob die kleinen nur langsamer wachsen oder ob die generll nicht so groß werden.


    Alle Pflanzen sind in 5x5cm Töpfen.


    E. Balsii
    http://hlnet.de/s/P1QJ6swGhqstTjB


    E. Gibbiflora Cuanana
    http://hlnet.de/s/clWRGXmQ7GWol3d


    E. Gibbiflora Nuyoo
    http://hlnet.de/s/0wXYHiIguZcDqZy


    E. Cante fresnillo
    http://hlnet.de/s/wfUQttt39gNKvYE


    E. Laui
    http://hlnet.de/s/kLF44n6YNs0nW9t


    E. Platyphylla Siberia
    http://hlnet.de/s/CbsPiTthSdT0ogy


    E. Trianthina
    http://hlnet.de/s/mBkI7uJh3vkCwKo


    E. Agaviodes Romeo
    http://hlnet.de/s/8ilRXYtGP5WR91A


    E. Affinis
    http://hlnet.de/s/Y8PS1ZSO4XXnOhR


    E. Lilacina
    http://hlnet.de/s/rBdh5SK7DFATDNW


    E. Shaviana Peregrina
    http://hlnet.de/s/fhAdp5W1jvoMrgM


    E. Diffractens
    http://hlnet.de/s/eeec7hSBb8xQNqi


    Bei den Gibbifloras wird tatsächlich jetzt das Umstellen der Töpfchen langsam schwierig, weil diese großen Blätter recht leicht durchbrechen. Die sind zwar groß aber nicht so wirklich dick.

    Aufgrund der doch eher großen Anzahl der Pflanzen, werde ich wohl demnächst mit dem Aussortieren anfangen müssen... kann mich noch nicht so ganz dazu durchringen.

    Viele Grüße,
    Katja


  5. #5
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    Hallo zusammen,


    Bei einigen meiner gekauften Echeverias fällt mir immer mehr auf, dass die vielleicht doch nicht zur selben Art gehören könnten. Ich habe die ohne Zuordnung zu einer Art aus verschiedenen Quellen erworben und angekommen, dass die Unterschiede durch unterschiedliche Bedingungen wie zB direktes Sonnenlicht etc zustande gekommen sind. Die haben nun aber schon eine Weile dieselben Bedingungen und sehen trotzdem noch unterschiedlich aus.


    Bei den drei großen Echeverias auf den beiden Fotos hatte ich ursprünglich angekommen, dass sie alle drei Perle von Nürnberg sein könnten.
    http://hlnet.de/s/ybP9zFgRbpXdOw7
    http://hlnet.de/s/w5f6dex4OvgkBd0


    Aber jetzt denke ich, dass das drei verschiedene Sorten sind.
    Weiß jemand wie die zuzuordnen sind?


    Ich habe auch von denen einige Ableger gezogen und die behalten die Farbe der Mutterpflanze - unabhängig von den genauen Bedingungen. Allerdings hat ein Ableger jetzt nur noch die Hälfte jeden Blattes in lila und die andere Hälfte in grün.
    http://hlnet.de/s/DUiOY9VQNdAqJ1c
    Hat jemand eine Erklärung dafür?


    Viele Grüße,
    Katja

  6. #6
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    Hi Katja,

    die obere Echeveria könnte eine Perle sein, die andere eher eine glauca!?

    Das Grün in den Blättern kommt von einer Mutation, ist also eine schöne Überraschung. Mal sehen, ob das so bleibt.

    Grüße von
    Marco
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  7. #7
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    Hallo Marco,


    Danke für die Einschätzung.
    Ich habe mir Bilder von E. Glauca angesehen. Da bietet das Internet auch ein größeres Spektrum an, aber da waren auch einige dabei, die aussehen wie meine. Das ist dann wohl eine Glauca.


    Bei den beiden auf dem oberen Foto denke ich, dass evtl nur eine davon eine Perle von Nürnberg ist, und die andere nicht. Aber ich weiß nicht welche. Die unterschiedliche Farbe der beiden scheint eine Eigenschaft der Pflanzen zu sein. Ich habe noch eine kleinere E. Magic red gekauft, die annähernd (nicht genau) so aussieht wie die hellere (und nicht ansatzweise so rot wie die meisten Fotos im Netz). Aber die Bilder von den Perlen von Nürnberg sehen eigentlich auch nicht so blau aus wie die dunklere. Es ist wirklich nicht einfach farbliche Nuancen über Fotos zu unterscheiden.... Ich werde wohl einfach auf nächstes Jahr warten und hoffen, dass dann beide blühen und dann mal vergleichen....


    Dass der eine Ableger jetzt mutiert ist finde ich spannend. Hätte nicht gedacht, dass das so passiert.
    Ich werde das beobachten und, wenn es so bleibt, mal schauen ob weitere Ableger die farbliche Teilung behalten.


    Viele Grüße,
    Katja






  8. #8
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Sprotte
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    Hi Katja und @all,

    wie sieht bei Dir und den Anderen das Substrat für die aus? Auch ausschließlich mineralisch? Ne oder?
    Wollte meiner mal etwas Frisches gönnen, habe die Auswahl an Lechuza Pon, böser Baumarkt-Kakteenerde, Seramis-Sukkulenten-Granulat (Bims, Lava).
    Mein Bauchgefühl würde mir jetzt sagen, ca 40 % Erde, 60 % mineralisch... passt das?

    Gruß Bettina
    Es ist wirklich hart ein Kaktus zu sein.
    Ständig bist Du spitz und keiner will Dich anfassen.


  9. #9
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    Hallo Bettina,

    Ich frage mich da eigentlich auch immer beim Umtopfen in welchem Verhältnis ich das Substrat zusammenstellen soll. Wirklich Ahnung habe ich davon nicht.
    Ich bin aktuell eher so bei 20% Erde und dem Rest mineralisch - also Bimskies und bei den größeren Pflanzen auch Blähschiefer, den ich nur in einer gröberen Körnung habe.
    Ansonsten bekommen die Echeverias bisher dieselbe Behandlung wie die Lithops.

    Ich überlege derzeit wie genau ich die überwintern soll. Ich plane sie in nicht bzw wenig beheizten Räumen nahezu trocken auf den jeweiligen Fensterbänken aufstellen.

    Viele Grüße
    Katja

  10. #10
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    20 % Humusanteil im Substrat reichen meiner Erfahrung nach aus. Man muss dann im Sommer öfter gießen. Im Winter fault selten etwas.
    Die Überwinterung sollte frostfrei und eher trocken sein. Die Pflanzen dürfen nicht wachsen. Lieber ein paar Blätter eintrocknen lassen.

    Beste Grüße Marco
    Berliner Kakteentage vom 30. Mai bis 2. Juni 2019
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