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Thema: Klimaprobleme bei mexikanischen Kakteen?

  1. #11
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Uriahs
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    Kleinere Töpfe sind bestimmt nicht verkehrt.
    Meine Lophos gieß' ich circa einmal die Woche kräftig, und denen scheint das zu passen. Die Töpfe sind allerding nicht riesengroß. Grob geschätzt macht die Rübe der Pflanze 50-75% des Volumens Topfinhaltes aus.

    Aber ich geb' zu, die Rübenwurzler sind nicht unbedingt mein Spezialgebiet. Deswegen halte ich mich mit spezielleren Ratschlägen jetzt mal zurück, bevor ich falsche Ratschläge gebe. Wir haben ja nicht umsonst genug "Rüben-Profis" hier im Forum.


    <klugsch***en>
    Zitat Zitat von DenisM Beitrag anzeigen
    sind aber physiologisch gesehen immer noch Blätter
    Ne ne ne, die (nicht mehr vorhandenen) Dornen waren, evolutionsgeschichtlich gesehen, mal Blätter. Die Warzen übernehmen lediglich die Funktion der Blätter, also Gasaustausch und Photosynthese.
    </klugsch***en>


    mfg
    Uriahs
    "Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen. Der Wind spricht zu mir, wünscht mir Glück. Er flüstert meinen Namen..."

  2. #12
    Erfahrener Benutzer **** Avatar von CBCAtze
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    Hallo DenisM,
    mach doch mal ein Foto von den Wurzeln, dann wenn du sie austopfst

    Gruß

  3. #13
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    Zitat Zitat von CBCAtze Beitrag anzeigen
    Hallo DenisM,
    mach doch mal ein Foto von den Wurzeln, dann wenn du sie austopfst

    Gruß
    Ja bitte.

    Ist wirklich komisch das Problem.

    Könnte mir höchstens vorstellen (wild spekuliert), sofern keine Schaden an den Wurzeln herrschen, dass das Substrat "zu"durchlässig ist und die Pflanzen gar kein Wasser zu "fassen" bekommen. Brauch ja nur sehr wenig aber etwas Wasser brauchen sie trotzdem.

    Halt uns doch auf dem Laufenden.

    Grüße und viel Erfolg.

    B.

  4. #14
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    So, heute mal bei dem am kränklichsten aussehenden Exemplar angefangen und alles schön mit Fotos dokumentiert...

    1. ausgetopft, wurzelnackt.. der Wurzelhals fühlte sich auch weich an, ich befürchte Fäulnis. Die Rüben selber sind aber steinhart und ich finde keine faulenden Wurzeln
    2. Detailausschnitt Wurzeln, einige wenige weiße Wurzelspitzen kann man ausmachen
    3. altes Substrat (1/3 Akadama, 1/3 Quarzkies, 1/3 Blähschiefer), grobe Körnung
    4. neues Substrat (1/3 Akadama, 1/3 Quarzkies, 1/3 Sand), feine Körnung
    5. Topfvergleich alt - neu
    6. eingetopft

    Mal gucken, ob er sich wieder fängt..
    Überlege grad, ob ich diese Prozedur für den schwächelnden Ariocarpus wiederholen soll, was meint ihr.. Substrat ist das gleiche...

    Gruss
    Denis
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  5. #15
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Egger
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    Hallo Dennis,

    Ich meine das das neue Substrat deutlich besser aussieht als das alte.
    Ich denke das alte Substrat hatte bis auf das Akadama kaum Möglichkeiten etwas Wasser zu speichern.
    Die Pflanzen werden keine Lust gehabt haben drin zu Wurzeln.

    Den Ariocarpus würde ich aber in Ruhe lassen und hoffen das es endlich wärmer wird. Dann würde ich ihn vor der Mittagssonne verschont platzieren und öfters gießen.

    viele Grüße Egger!

  6. #16
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Zu spät, habe mich doch noch entschieden, den Ariocarpus auch umzutopfen, da sein Zustand sich mehrere Wochen lang, auch bei Sonne, nie gebessert hat. Frei nach dem Motto.. wenn nicht jetzt, wann dann?

    Bei ihm sieht es mit den Saugwurzeln um einiges besser aus, man sieht deutlich am unteren Ende einen Akadamabrocken mit vielen feinen Saugwurzeln. Habe beim Umtopfen drauf gedachtet, sie nicht zu beschädigen und ihm auch ein feineres Substrat gegönnt.

    Ich überlege, die Pflanzen reinzuräumen, da, wie gesagt, die Pflanzen der gleichen Art drinnen auch im gröberen Substrat deutlich besser aussehen. Und ich befürchte, die Kälte und die hohe Luftfeuchtigkeit macht den Pflanzen auch zu schaffen.

    So, und jetzt heisst es 2 Wochen warten, vor dem ersten Gießen (als ich die Pflanzen ausgetopft hatte, war das Substrat noch nass, habe vor einer Woche gegossen und seitdem nur Regenwetter...)

    edit: habe jetzt auch noch bei meinen Lophofotos eins gefunden, wo man die Saugwurzeln gut sehen kann... siehe Anhang.
    Also kann es nicht (nur) am Substrat gelegen haben und ich werde meine Entscheidung durchführen, die Pflanzen nach drinnen zu räumen, wo bessere Temperaturen und eine trockenere Luft herrschen...
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    Geändert von DenisM (06.06.2009 um 20:53 Uhr)

  7. #17
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Egger
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    Danke für die Bilder,
    hilft mir weiter an meiner Mischung zu basteln.
    Aber die Pflanzen und die Wurzeln sehen super aus.
    Klar herschen in der Wohnung gleichmäßigere Verhältnisse.
    Deswegen wachsen auch die Pflanzen im Gewächshaus schneller weil es Abends länger warm drin bleibt.
    Meine Balkonexemplare müssen sich an die Verhältnisse anpassen. Ich denke das die halt ein wenig Zeit benötigen um mit dem Umzug vom Gewächshaus auf den Balkon klarzukommen.
    Bitte berichte mal weiter wie sich die Pflanzen drinnen entwickeln.

    viele Grüße Egger!

  8. #18
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Bei welchem Teil deiner Mischung haben die Bilder geholfen?

    Ich vermute, dass die Wurzeln sich eigentlich vor allem im Akadama ausbreiten und du daher einen höheren Akadamaanteil für deine Mischung nehmen willst...

    Aber dass Ariocarpen (vor allem kotschoubeyanus) in sehr lehmiger Erde wachsen, sollte sowieso schon dafür sprechen...

  9. #19
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Egger
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    Hi, fast richtig.

    Ich verwende nur mehr Wasserspeichernde Mineralien.
    Akadama hab ich ca. 25% drin. Außerdem Bims, Lava, Zeolith und Quarzkies. Das nehme ich für die Ariocarpen.
    Akadama habe ich bisher nur grobes verwendet (über 3mm), jetzt nehme ich die normale Körnung (1-6mm)
    Ich denke das schon ein paar feinere Anteile im Substrat sein sollten damit das Wasser nicht nur durchrauscht und sich die feinen Saugwurzeln auch besser entwickeln können.

  10. #20
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Interessantes "Zwischenergebnis":

    Nach einer Woche "Drinnen-Stehen" bei wärmeren, konstanteren Temperaturen (im Vergleich draußen oft stürmisches Regenwetter) hat sich die Lophophora "gefestigt", sie ist nicht mehr so weich wie draußen. Und das, obwohl ich nach dem Umtopfen noch nicht gegossen habe! (habe ich erst nächstes Wochenende vor, da 2 Wochen Wartezeit).

    Auch der Ariocarpus sieht viel besser, saftiger und grüner aus...

    Also scheint die Ursache weniger am Substrat als in der hohen Luftfeuchtigkeit und Kälte draußen gelegen zu haben.
    Das Umtopfen war trotzdem von Nutzen, die großen Töpfe hätte ich nämlich drinnen gar nicht unterbringen können.

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