Hallo zusammen und hallo liesgorter,
will hier keine Panik auslösen, aber bei Asclepien kann es ganz schnell zur Fäulnis, insbesondere durch den gefürchteten "schwarzen Tod" kommen. Larryleachias sind zwar wesentlich robuster als ihre hochsukkulenten Schwestern aus ****lia und Äthiopien, aber bei Ihnen sind faulende Wurzeln die häufigste Abgangsursache.
Meine Larrys haben diesen Sommer ganz viel im Freien verbracht (zum Pollinieren aber schön weit voneinander getrennt), da kann es schon mal passieren, dass sie sich da schon mal einen Pilz eingefangen haben Wie hier in der Rubrik schon ziemlich gut zum Ausdruck gekommen ist, sind sie Dauerblüher. Na ja und wenn dann aus irgendwie unerfindlichen Gründen die Blühte stockt, kann schon Pilzbefall die Ursache sein. Wenn sich dann auch noch die Trauermücken dafür interessieren, dann steht für mich 100% fest, das da Wurzelschäden vorhanden sind. Denn da meine Larrys ausschließlich im mineralischen Substrat stehen, ist ein gesundes Wurzelwerk für diese Vieher völlig uninteressant.
Ja und dann hilft nur der beherzte Schnitt. Larryleachia sind Pflanzen und Pflanzen sind wie Menschen und Tiere Lebewesen und die können auch mal krank werden. Wenn es Dir oder Deiner Katze schlecht geht, suchst Du den entsprechenden Arzt auf. Na ja und weil ich in unseren gelben Seiten keinen Pflanzenarzt finden kann, habe ich mir im Selbststudium ein paar chirurgische Hanggriffe beigebracht. Nach meinem Verständnis gehören scharfe Messer, Industriealkohol, Präparierbesteck und starke Lupen zur Grundausstattung eines Pflanzenhalters, egal ob er sich mit Sukkulenten oder nur mit Primeln befasst.
Abschließend noch einen Tipp für alle die sich mit Larrys beschäftigen möchten, seht zu, dass ihr diese Pflanzen möglichst in Gruppen halten könnt; eine alleine kommt sich ziemlich verlassen vor und in Gruppen oder Grüppchen stimulieren sie sich, was ja dann auch hin und wieder zu Früchten führen kann…
…in diesem Sinne bis bald mal
CABAC


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