Hallo alle miteinander,
habe gerade ein paar Probleme mit Epi-Stecklingen gehabt, die ich hier mitteilen will. Ich war neulich für einige Tage verreist, was dazu führte, dass sich Trauermücken im Epi-Substrat breitgemacht haben. Ich habe versucht, sie mit Bacillus thurinigensis zu bekämpfen, was zwar erfolgreich war, aber da man die Bazillen-Sporen in Wasser auflösen muss, zu einer Durchfeuchtung des Substrates geführt hat. Und das war dann das Problem: Die Trauermückenlarven hatten bereits an den Wurzeln bzw. sogar an den Stecklingen geknabbert, weshalb dort die Epidermis beschädigt war. Folge: Die Feuchtigkeit führte zu Fäulnis und ich hatte mehrere herbe Verluste, u.a. einen Epiphyllum laui, der bereits zehn Jahre vor der Erstbeschreibung von Rauh gesammelt worden war, damals noch als "Epiphyllum spec.". Von jetzt an werde ich Epis nur noch in mineralischem Substrat wachsen oder bestenfalls in "abgemagertem" Epi-Substrat mit ca. 2 cm mineralischem Substrat an der Oberfläche, bis sie gross genug sind, um irgendwelchen Larven zu widerstehen.
Ich hoffe, dass ich nicht noch mehr Ausfälle haben werde.
Viele Grüsse
Niko
P.S.: Jetzt habe ich das Substrat erst einmal austrocknen lassen, um weiteren Pilzbefall zu reduzieren.




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