Hallo Stefan,
ich würde in diesem Fall eher davon ausgehen, dass die Angaben sich ausschließlich auf den Dünger beziehen, denn sonst müssten noch viel mehr Elemente auftauchen, vor allem Calcium und Eisen. Darüber hinaus sehe ich ein analytisches Problem. Ich finde Deinen Vergleich mit der Düngermenge im Gießwasser sehr passend und interessant. Wenn ich das mal weiterdenke, wäre der Nährstoffanteil im Substrat ziemlich schnell erschöpft. Beim ersten durchdringenden Gießen, würde sich das Gros im Wasser lösen und teilweise durch die Abzugslöcher im Topf verschwinden. Ein Teil wird von der Pflanze aufgenommmen und ein Rest bleibt beim Trocknen des Substrates darin zurück. Nur dieser Rest steht dann beim nächsten Gießen noch als Nährstoff zur Verfügung. Müssen wir unter diesem Aspekt den Nährstoffanteil eines Substrates nicht als bedeutungslosen, sehr kurzfristigen Effekt erachten und demzufolge die Zusammensetzung des Substrates und die sich daraus ergebende, langfristige Nährstoffversorgung die höhere Bedeutung beimessen?
Gruß
Dietmar




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