Über die Köderpflanzung würden sie sich zwar freuen, doch stellt es einen zu hohen Aufwand dar. Es ist keine wirkliche Hilfe:
Ständig müsste nachgepflanzt werden, die Schnecken würden sich um so stärker vermehren, und ihre Gegner, die Gehäuseschnecken, kämen da nicht hinterher.
Nu hat ja Schneckenkorn eine gute Lockwirkung, auch auf meterweite Distanzen. Doch leider fallen eben auch Gehäuseschnecken darauf rein. Amseln und Igel jagen Schnecken. Sollte eine frisch vergiftete Schnecke noch leben, wenn sie erwischt wird, vergiftet sich auch der Jäger. Ich habe schon eine junge Amsel in meinen Händen sterben gesehn und- gefühlt.

Etwas außer Enten können wir jedoch ansiedeln: Den Goldlaufkäfer. Ursprünglich ein Bewohner von Wald und Steppe, hält er sich gerne in Gärten auf. Auch Froschlurche- besonders Erdkröten- stellen den Mollusken nach. Wenn sich also ein Laichgewässer im Garten befindet, kommen die Lurche bald hinzu.

Schnelle Hilfe ohne Fraßköder ist folgende Methode:
Ausgediehnte Gläser mit Schraubverschluss zum Absammeln. Mittels eines alten Löffels kann man die Tiere aufnehmen und ins Glas überführen. Im Glas befindet sich Formaldehyd und beschert ihnen einen schnellen Tod. Nach jedem Gang braucht nur der Deckel wieder fest zu schließen, bis das Ganze voll ist und zum Restmüll kommt. Im Kompost würden die Schnecken möglicherweise noch den Maulwurf töten, der dort patroulliert.

Fazit: Neudorff www.neudorff.de kontaktieren. Sie bieten Feramol Schneckenkorn an- ungefährlich für die erwähnten Jäger.