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Thema: Frostversuche-Zwischenstand

  1. #51
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    Hallo

    Ich denke, so eine Liste wird keinen Sinn ergeben, denn die Faktoren, die hier mitspielen, sind zu vielfältig.

    Das Bsp. von Hardy sagt nur etwas über die Temperatur aus, mehr nicht.
    Wie sieht es aber mit der UV-Einstrahlung vor dem Winter aus? Die ist auch für die Frosthärte mit verantwortlich. Wie sieht es mit der Luftfeuchte aus? Oder mit den Nährstoffen im Substrat? Wo standen die Sämlinge genau? usw. usf.

    Also ich überwintere ALLE Sämlinge von Kakteen, Agaven und Yuccas draussen, egal, welche Frosthärte sie angeblich durchstehen und egal, wie kalt oder mild es draussen im Winter ist. Die meisten meiner Kakteen habe ich selber aufgezogen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

    Arten, die "gemäss Literaturangabe" als sehr frosthart gelten, sind nicht besser oder schlechter durchgekommen, wie Arten, die als etwas heikler gelten. Sogar div. Mammillarien oder Ferrokakteen überlebten bei mir als Sämlinge einen normalen Winter problemlos. Einige Mammillarien kommen jetzt bereits in den 3.Winter.
    Wichtig scheint mir vor allem, dass man mit der Nährstoffversorgung in den jungen Jahren der Kakteen zurückhaltend sein sollte. Je langsamer die Kleinen wachsen, desto härter sind sie.
    Ich meine, es kann durchaus vorkommen, dass einjährige Sämlinge einen kalten Winter durchstehen, 2- oder 3-jährige Jungkakteen einen milderen dagegen nicht überleben. Wiederholt man das Ganze im Folgejahr, sieht es wieder anders aus.

    Gruss, Uwe
    In Wirklichkeit sind die Dinge ganz anders als sie in Wirklichkeit sind!

  2. #52
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Euclid
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    Zitat Zitat von Uwe/Eschlikon Beitrag anzeigen
    ...Wichtig scheint mir vor allem, dass man mit der Nährstoffversorgung in den jungen Jahren der Kakteen zurückhaltend sein sollte. Je langsamer die Kleinen wachsen, desto härter sind sie.
    ...
    Man erhält auch so Pflanzen, die stabiler sind. Es gilt ganz allgemein: Frost stellt immer eine Stresssituation dar und ein ausgezeichneter Allgemeinzustand, der die entsprechende Kultur voraussetzt, ist eine notwendige aber nicht hinreichende Bedingung um die Überlebenswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

    Ferner bringt die geeignete Kultur im Herbst die Frosthärtung, sprich die physiologische Vorbereitung auf den Frost.
    Viele Grüße

    Euclid

  3. #53
    Moderator ****
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    @Euclid

    Wobei der Begriff "geeignete Kultur" sehr dehnbar, bzw. sehr unterschiedlich sein kann.
    Die Frostversuche, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, auch mit Arten, die nur als "bedingt frosthart" gelten, zeigen mir, wie variabel die Situation nur schon bei ein und derselben Art sein kann.

    Kakteen in magerem Subtrat zeigen in der Regel weniger Wachstum, bzw. bilden weniger Biomasse, kommen aber oft besser über den Winter. Wie bei den Hobbygemüsegärtnern sind auch die Sukkulentengärtner mit Dünger schnell sehr grosszügig. Ausgepflanzte Exemplare zB. brauchen meiner Meinung nach kaum Dünger...damit widerspreche ich allerdings vielen Freilandsukkulentenliebhabern.

    Uwe
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  4. #54
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von OPUNTIO
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    Zitat Zitat von Uwe/Eschlikon Beitrag anzeigen
    @Euclid

    Ausgepflanzte Exemplare zB. brauchen meiner Meinung nach kaum Dünger...damit widerspreche ich allerdings vielen Freilandsukkulentenliebhabern.

    Uwe
    Mir nicht! Ich dünge auch kaum bei den Freilandbeeten. Eigentlich nur einmal im Mai mit etwas Blaukorn( Nicht viel) und noch ein bis zweimal im Juni-Juli mit der halben Dosierung eines flüssigen Volldüngers. Dann allerdings durchdringend am Ende einer Regenphase. Und so ziemlich alles blüht und gedeiht.
    Gruß Stefan
    '' Gras ist IMMER nass. Sonst wäre es ja nicht grün '' Frl. Rottenmeyer

  5. #55
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Euclid
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    Ich möchte es mal so ausdrücken: Das Düngerangebot sollte in einem angemessenen Verhältnis zum Lichtangebot stehen. Das steht natürlich auch in einer Beziehung zu Art und Alter der Pflanzen. Ältere Pflanzen brauchen zum Beipiel wesentlich mehr Licht als junge.

    Frei ausgepflanzte Pflanzen dürften auch ein gut ausgebildetes Wurzelsystem mit einem verhältnismässig grossen Einzugsgebiet haben.

    Frosthärtung im Herbst erfordert eben aber auch den Übergang in die Ruhephase um die physiologische Anpassung zu ermöglichen. Auch hier ist Freilandkultur angemessen.
    Geändert von Euclid (29.09.2008 um 20:43 Uhr)
    Viele Grüße

    Euclid

  6. #56
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Nintaku85
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    Hallo zusammen

    der winter hat zwar gerade erst angefangen aber der turbinicarpus lophophoroides hat sich bis jetzt gut gehalten er musste schon ein paar minus grade verkraften...ich muss dazu sagen das es keine langen frostperioden waren die wir im rheinland soweiso nicht haben wenn er es überleben sollte werde ich nächstes jahr einige pfropfen und weiter testen


    beste grüße
    daniel

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  7. #57
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    Ich würd gern ein Foto sehn, wo solch ein Turbinicarpus lophophoroides gezeigt wird.
    schlecht rasiert ist gut kaktiert...
    "Und G'tt sah, dass es gut war" Genesis 1, 11-12

  8. #58
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    hallo

    foto wird gemacht sobald die batterien geladen sind

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  9. #59
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    Hallo!

    das mit dem foto wird noch knapp 14 tage dauern die kamera war defekt und wurde eingeschickt

    beste grüße
    daniel

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  10. #60
    Erfahrener Benutzer *** Avatar von Nintaku85
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    also bei den tiefen - graden war er gestern abend steinhart gefroooren mal schauen ob er das überlebt..

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