Diese Art scheint sich unter höherer Boden- und Luftfeuchtigkeit schneller zu entwickeln, weshalb die Aussaht mit der Fleischermethode und das Weiterkultivieren in Seramis wohl optimal sein sollte.
Sämlinge 8 Monate alt:
http://www.bildercache.de/thumbnail/20080930-224952-980.jpg
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Da sie bereits an die Abdeckung der Gläser heranwuchsen, musste ich um eine Etage aufstocken:
http://www.bildercache.de/thumbnail/20080930-224952-824.jpg
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Danach wurde allerdings das Wachtum merklich langsamer. Als sich auch nach ein paar Monaten kein merkliches Wachstum einstellte, wurde ich ungeduldig und habe die Sämlinge dann in verschiedene Substrate (Kieselgur, Bimskies) pikiert und ohne Abdeckung unter Kunstlicht weiterkultiviert. Leider hatte ich den Feuchtigkeitsbedarf unterschätzt, so dass einige Warzen eintrockneten, noch bevor ich reagieren konnte. Hinzu kamen Wollläuse und Spinnmilben, die ich erst erfolglos mit Neemöl versuchte zu bekämpfen, die aber inzwischen dank BI58 und Kamelite ausgerottet sind.
Nun werden sie 2x pro Woche gegossen, wachsen auch wieder, wenn auch merklich langsamer als in den ersten Monaten in den Gläsern.
Die Pflanzen scheinen Rübenwurzeln auszubilden, was zur Vermutung führt, dass das Absterben der dünnen, langen Warzen während der Trockenperiode ein ganz normaler Vorgang sein könnte um den Wasserverlust zu reduzieren, wobei sie dann im nächsten Frühjahr, ähnlich wie bei Peniocereus u. Pterocactus, wieder kräftig austreiben-wer weiß?
Gut dokumentierte Entwicklung eines Sämlings vom 1. bis zum 98. Tag:
http://www.juergens-kakteen.de/Digit...gitostigma.htm




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