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Thema: Ebay-Kaktus mit Loch

  1. #1
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Hardy_whv
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    Standard Ebay-Kaktus mit Loch

    Hallo allerseits,


    ich kaufe ab und zu auch mal Kakteen bei Ebay. Habe zumeist gute Erfahrungen gemacht. Heute erhielt ich jedoch einen Echinopsis aurea, der leider am Fuß ein Loch hat. Ist soweit trocken. Es sind auch keine Schädlinge zu erkennen.






    Habt ihr Erfahrungen mit einem derartigem Schadbild? Was soll ich davon halten?

    Für eure Antworten besten Dank im voraus!


    Gruß,

    Hardy 8-)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von AstrophytumX
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    Sieht aus wie ein Spannungsriss.
    Hatte sowas auch schonmal.
    Ist aber schon ne ganze Weile her als das passierte also längst verheilt.
    Kakteensterne

    Fraileen sind keine Astrophyten!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Hardy_whv
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    Du meinst also, das verheilt auf Dauer?

    Da sich das Loch unter der Substratoberfläche befindet, befürchte ich halt, dass sich beim Gießen dort Wasser sammelt und der Kaktus an dieser Stelle zum Verrotten neigt.


    Gruß,

    Hardy 8-)

  4. #4
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    Hallo Hardy,

    ich denke dass das schon jetzt ganz ordentlich verheilt ist. Ich habe selber auch ein paar 'geplatzte', wenn es so aussieht wie bei dir droht kaum mehr Gefahr.

    Da es unter der Substratoberfläche ist, würde ich überlegen ihn nur bis unterhalb des Loches zu pflanzen und den Rest, um der Pflanze mehr Halt zu geben, mit sehr grobem Material füllen. Das trocknet sehr schnell wieder durch, stützt, und sollte das Risiko von Fäulnis gering halten.

    Grüße, Dirk

  5. #5
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    Hallo Hardy,
    Die Stelle sieht eigentlich wirklich gut verheilt aus. Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann lasse die Pflanze erste einmal gut trocknen, dann behandle die Stelle mit einem Insektizid und Fungizid und versiegle die Stelle mit einem Wundharz, wie es bei Bäumen nach einem Rückschnitt eingesetzt wird. Dadurch kann sich an dieser Stelle weder Feuchtigkeit noch Keime eindringen, gerade wenn die Pflanzestelle von Substrat umgeben ist. Auf diese Weise habe ich einmal die Rübenwurzel eines sehr schönen großen Ariocarpus behandelt und so die Pflanze vor dem sicheren Tod gerettet. Mittlerweile steht er 20 Jahre im Topf und hat sich bestens erholt.

    Gruß Peter

  6. #6
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    Gast

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    Guten Morgen,

    genau den gleichen Fall habe ich auch zu verzeichnen. Habe vor ein paar Jahren einen sehr großen Echinopsis (30cm hoch, fast 20 cm Durchmesser) geschenkt bekommen, der hatte auch so ein Loch, wie Deiner. Einfach die obere Hälfte des Topfes mit z.B Vulcastrat, Kies oder andere kleine Steinchen auffüllen, das hat noch einen zweiten guten Effekt, der empfindliche Wurzelhals trocknet nach dem Wässern sehr gut ab. Das ist bei mir nun schon Standartmethode, immer 2-3cm Vulcastrat um den Wurzelhals, siehe da, es bewährt sich wunderbar, und sogar optisch macht es noch was her, obwohl mir die Optik in dem Sinne zweitrangig ist, der Pflanze soll es ja gut gehen.

    Grüße,
    Echinopsis

  7. #7
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    Hallo Hardy,

    für einen Echinopsis als gut wüchsige Pflanze hat er sehr wenige Wurzeln. Für mich deutet das von Dir geschilderte Problem daher auf zu viel Wasser in der Pflege des Vorgängers hin.

    Viele Grüße
    Ralph

  8. #8
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Hardy_whv
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    Danke euch allen für die hilfreichen und beruhigenden Antworten. Ich habe den Kaktus nun so eingetopft, dass das Loch oberhalb des Substrats liegt und darüber groben Schieferbruch aufgefüllt. Auf das Zuspachteln des Lochs mit Wundwachs habe ich erst einmal verzichtet. Hoffe, der Kaktus bekubert sich im nächsten Sommer. Bin jedenfalls schon einmal sensibilisiert.

    Merci!

    Hardy 8-)

  9. #9
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    Hallo Hardy!

    Das hast du richtig gemacht.

    Du könntest an die Seite mit dem Loch auch einen etwas größeren Stein legen. Den kannst du dann zur Kontrolle leicht mal raus ziehen, das Loch begutachten, und wieder zurücklegen. Ich mach das bei einigen Töpfen so um die Feuchtigkeit des Substrates besser beurteilen zu können. Ist ja sonst immer ein bisschen schwierig wenn Kies in den Töpfen ist.

    Grüße, Dirk

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