Ich treibe mich nun schon seit geraumer Zeit im Kakteenforum herum und es scheint mir, dass es so langsam Zeit wird mich vorzustellen.
Ich wurde in Deutschland (Chemnitz, damals Karl-Marx-Stadt) geboren. Aufgrund der damaligen politischen Verhältnisse wanderten meine Eltern mit mir nach Chile aus. Dort Schulbesuch und Studium der Medizin. Danach Weiterbildung zum Arzt für Neurochirurgie in Bonn und Berlin. In der damaligen Zeit regten sich bei mir erste Interessen für Kakteen, die jedoch abrupt endeten als unsere damals einjährige Tochter sitzend auf einem Ferocactus landete. Von da an war mir verboten mich weiter mit diesen "Mordinstrumenten" (Ausage meiner Frau) zu befassen. Das Kakteenfieber blieb aber latent vorhanden und ist nachdem ich wieder in Chile ansässig bin und unsere Tochter erwachsen ist, seit einigen Jahren erneut ausgebrochen.
Ich habe mir im Laufe der Jahre eine gemischte Kakteensammlung, mit ca 600 Kakteen, aufgebaut mit Schwerpunkt "Chilenen", Echinocereus und Turbinicarpus.
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Das Bild stammt vom Jahresabschlusstreffen der "Sociedad Chilena de Cactus y Suculentas vom vergangenem Wochenende bei Ingrid Schaub und Ricardo Keim (Cactus Alvaralto).
Wie ihr seht wird die Tradition deutscher Kakleenliebhaber in Chile seit dem 19. Jahrhundert bis heute nahtlos fortgesetzt.
Mit transatlantischen Grüssen
Lautaro


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