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Thema: Pseudolithos

  1. #21
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    Zitat Zitat von Agent Orange Beitrag anzeigen
    Sollte es man bei den empfindlichen Genossen nicht wie bei den Kakteen halten und erst nach 1-2 Wochen nach dem Topfen das erste Mal gießen?
    Ja, würde ich auch empfehlen.
    Eigentlich ist aber ein (minnimales) Besprühen wie Josef es gemacht hat nicht verkehrt. Vielleicht liegt es wirklich an der Restfeuchte des Substrats. Durch den Versand (oder beim Austopfen des Verkäufers) kann da leicht Wurzeln abreißen, wenn dann das Substrat noch eine Restfeuchte hat, kann das schnell gehen. Wenn nur minnimal gesprüht wurde, bin ich mir sicher, dass es nicht daran liegt. Echt schade, waren zwei schöne Stücke, Josef! Hoffentlich bekommst du bald wieder Ersatz.
    Ich suche derzeit auch nach einem Pseudolithos, sie gefallen mir doch sehr gut.

  2. #22
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    Vor 3 Jahren habe ich mit der Aussaht von Pseudolithos begonnen und möchte meine bisher gewonnenen Erkenntnisse schildern.
    Die Aussaht gestaltet sich sehr einfach. Da bereits die Samen relativ groß sind, ist auch der Keimling entsprechend groß und robust. Das anschließende Wachstum kann man als recht zügig bezeichnen, sofern die Umweltbedingungen günstig sind. D.h. Gleichmäßig hohe Temperaturen von mindestens 15C, besser noch 20°C, Höchsttemperaturen von knapp unter, bis knapp über 30°C, sowie gleichmäßige Feuchtigkeit. Das Substrat sollte nie über einen längeren Zeitraum völlig austrocknen. Ansonsten sterben die Wurzeln ab und beim nächsten gießen beginnt die Pflanze zu faulen. Bei hohen Temperaturen kommen die Pflanzen auch mit einer dauerhaften Feuchtigkeit im rein mineralischen Substrat anscheinend gut zurecht.

    Die ersten Probleme ergeben sich dann beim Pikieren, wo ich die meisten Ausfälle hatte. Da die Wurzeln sehr fragil sind und teilweise an der Topfwand anhaften, lassen sich Beschädigungen kaum vermeiden. Die Kunst ist es nach dem Pikieren den richtigen Zeitraum abzupassen, wann man wieder mit dem Gießen beginnt. Eine Wartezeit von 3 Tagen scheint nach meiner Erfahrung etwas zu kurz bemessen zu sein, doch allzu lange sollte man auch nicht hinauszögern.

    Überhaupt scheint die Pflege eher eine Gratwanderung zu sein und Pflegefehler führen innerhalb von Tagen zu verlusten. Während man angeschlagene Kakteen durch Rückschnitt bzw. Pfropfen meist noch retten kann, ist es bei Ps., so bald man ein Schrumpeln oder eine Verfärbung ausmachen kann, bereits zu spät.

    Die Art Ps. sphaericus scheint besonders empfindlich zu sein, jedenfalls hat von meiner Aussaht 2007 keiner überlebt und auch von der der Aussaht 2008 ist nur noch ein wurzelechtes und ein gepfropftes Exemplar am Leben. Welche Arten könnt Ihr empfehlen bzw. von welchen abraten?

    Meine Pflanzen halte ich ganzjährig im Zimmer unter Kunstlicht bei 13-14 Std. Beleuchtungsdauer. Weshalb sich manche Pflanzen, wie auf dem Foto zu erkennen ist, obwohl sie im selben Topf stehen unterschiedlich schnell wachsen ist mir ein Rätsel. Gleiches habe ich auch bei Kakteensämlingen festgestellt. Hat jemand hierfür eine Erklärung?

    1) P. cubiformis Aussaht 2-2009
    2) P. migiurtinus 5-2008
    3) P. sphaericus 5-2008
    4) P. Hypocothylpropfung von P. migiurtinus (5-2009 ) und normale Pfropfung von P. spaericus (3-2009 ) auf Hoodia (5-2009 )
    5) P. migiurtinus 3-2007

    http://www.bildercache.de/minibild/20091211-041712-501.jpg
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  3. #23
    Gast
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    Hallo zusammen,

    hier mal ein paar Fotos von meinen Pseudolithos!

    http://i48.tinypic.com/11h5gdf.jpg
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    http://i47.tinypic.com/2i2ag02.jpg
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    http://i45.tinypic.com/x2l5hj.jpg
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    Pseudolithos migiurtinus

    Grüße!
    Echinopsis

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