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Thema: Ergebnisse Erstaussaat Mexikaner 2010 - DenisM

  1. #1
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Standard Ergebnisse Erstaussaat Mexikaner 2010 - DenisM

    Hi @ll!

    Nachdem ich nach umfangreichen Planungen ( http://www.kakteenforum.de/showthread.php?t=11848 ) Anfang Januar 2010 meine erste Aussaat mit folgenden Arten bewältigte: (Pro Art zwischen 10 und 50 Korn gesät)

    > Aztekium ritteri & hintonii --> 1 ritteri, 4 hintoniis
    > Blossfeldia liliputana --> nix gekeimt
    > Copiapoa hypogaea ( http://www.kakteenforum.de/showthread.php?t=12612 )--> nix gekeimt
    > Encephalocarpus --> nix gekeimt
    > Frailea --> alle 20 Stück gekeimt
    > Geohintonia --> 10-20 Stück
    > Obregonia denegrii --> unheimliche Mengen gekeimt, sehr schnelles Wachstum
    > Ortegocactus macdougalii --> Hälfte gekeimt, 2-3 starke Sämlinge
    > Pelecyphora --> nix gekeimt
    > Strombocactus disciformis in 3 Varianten (normal, var. jarmilae, var. seidelii) Interessante Staffelung von Keimungsraten und Wachstumgeschwidigkeiten von der Normalversion über jarmilae zu seidelii)
    > Sulcorebutia rauschii --> 2-3 geschafft, bevor sie von Vögeln geklaut wurden

    hatte ich ein paar Problemchen mit Pilzen zwichendurch ( http://www.kakteenforum.de/showthread.php?t=12339 ) die konnte ich aber schnell durch Lüften beseitigen. Auch war ich mir unsicher von wegen dem Pikieren von den sehr zahlreich wachsenden Obregonias ( http://www.kakteenforum.de/showthread.php?t=12448 ).

    Die Sämlinge sind bis heute (also 9 Monate!) nach Fleischer-Art in fest verschlossenen Plastiktüten unter künstlicher Beleuchtung mit 2 Megaman-Pflanzenlampen gehalten worden, nun kamen sie raus und werden langsam an Trockenheit gewöhnt. Ausgenommen davon waren die Obregonias, Sulcorebutien und eine der Fraileas, die hatte ich schon deutlich früher draußen und teilweise probeweise einige Wochen draußen überdacht gehalten, bis die Vögel Nistmaterial suchten...nun sind alle wieder drin. Temperaturen unter der künstlichen Beleuchtung sind ~25-28 °C, die Lampen wurden in einem 12:12 h Rhytmus geschaltet.

    Dann sind letztens noch fast ein ganzes Töpfchen voll Obregonia denegrii Vögeln zum Opfer gefallen und die wenigen Sulcorebutia rauschii, die die Pilzkur überlebt hatten, sind auch von ihnen "gerissen" worden.

    Aber genug geredet, jetzt möchte ich euch mal Bilder von heute zeigen:
    http://www.philadb.com/kasten/uebersicht.jpg
    Das Bild konnte nicht geladen werden oder ist nicht mehr verfügbar!

    Übersicht aller bis heute überlebenden Sämlinge. Von links nach rechts:
    -oben: Obregonia denegrii (von Vögeln "gerissen), Strombocactus disciformis var. seidelii, Ortegocactus macdougalii, Aztekium hintonii
    -mitte: Frailea asteroides (draußen gehalten), Strombocactus disciformis var. jarmilae, Geohintonia mexicana, Aztekium ritteri
    -unten: Strombocactus disciformis, Obregonia denegrii, Frailea asteroides (drinnen nach Fleischer-Art gehalten)

    http://www.philadb.com/kasten/strombovergleich.jpg
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    Hier nochmal der Vergleich, um den Unterschied zwischen den drei exakt gleich gehaltenen Varianten von Strombocactus zu veranschaulichen. Von links nach rechts: Strombocactus disciformis, Strombocactus disciformis var. jarmilae, Strombocactus discoformis var. seidelii

    http://www.philadb.com/kasten/frailea.jpg
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    Frailea asteroides (von draußen)

    http://www.philadb.com/kasten/ortegocactus.jpg
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    Ortegocactus macdougalii

    http://www.philadb.com/kasten/geohintonias.jpg
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    Geohintonia mexicana

    http://www.philadb.com/kasten/disciformis.jpg
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    Strombocactus disciformis

    http://www.philadb.com/kasten/jarmilae.jpg
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    Strombocactus disciformis var. jarmilae

    http://www.philadb.com/kasten/seidelii.jpg
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    Strombocactus disciformis var. seidelii

    http://www.philadb.com/kasten/rittero.jpg
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    Aztekium ritteri

    http://www.philadb.com/kasten/hintonii.jpg
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    Aztekium hintonii

    So, ich hoffe euch hat die Vorstellung meines kleines Projektes gefallen!

    Gruss
    DenisM

    PS: Falls sich jemand über das "schwarze" Substrat wundert: Das war einfach Kohle zum abstreuen...
    Geändert von DenisM (07.09.2010 um 20:46 Uhr)

  2. #2
    karlchen
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    Nur eine inhaltliche Anmerkung: Blossfeldia, Copiapoa, Frailea und Sulcorebutia sind keine Mexikaner.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Zitat Zitat von karlchen Beitrag anzeigen
    Nur eine inhaltliche Anmerkung: Blossfeldia, Copiapoa, Frailea und Sulcorebutia sind keine Mexikaner.
    Das wusste ich auch schon vorher, aber der Schwerpunkt der Aussaat lag eindeutig auf Mexikanern. Und ich wollte dem Ganzen einfach einen klingenden Titel geben, der ihn von der breiten Masse an "Aussaat xxx" abhebt

  4. #4
    karlchen
    Gast

    Standard

    Schon klar. Aber is auch irgendwie blöd, wenn klingende Namen wichtiger sind als die richtige geographische Einordnung. 4:7 ist sooo eindeutig auch nicht und nix für Ungut, in diesem Forum holen sich auch viele "Unwissende" Informationen. Und wenn die das lesen? Was dann? Wollte es ja nur mal sagen.

  5. #5
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    Hallo!

    Das Ergebnis ist ja sehr gut.
    Mir fällt nur gerade der Unterschied zwischen den beiden F.asterioides auf, der eine nach Fleischer und der andere 'ausgewildert, wobei die nach Fleischer eindeutig kleiner sind.
    Hast du da in der Kultur irgendwelche Unterschiede gemacht, was die Düngung angeht?

    Ich hatte dieses Jahr auch zwei Frailea sp. dabei und die sind im Gefrierbeutel gut abgewachsen. Allerdings habe ich dieses Jahr einmal Dünger rein gegossen.


    lg
    Gärtnerei ist die langsamste der darstellenden Künste.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Die 2 Fraileen sind deswegen so unterschiedlich, weil ich probeweise eine mit 2,5% dünger, die andere mit 30% Dünger vesetzt habe. Die mit 2,5% sind dann gut gewachsen während die mit 30% eher stagniert und gekümmert sind. Dann habe ich den 30%igen Dünger mit viel Wasser aus dem Substrat gewaschen und nur die "Harten in den Garten" getan

  7. #7
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    Okay, dann hat sich mein Verdacht ja bestätigt.

    2,5% sind aber auch schon heftig. Normalerweise bewegt man sich ja im Promillebereich. Erstaunlich, daß sie trotzdem so gut wachsen.


    lg
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  8. #8
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    Hallo Denis,

    saubere Arbeit. Schön dokumentiert und die Sämlinge sehen gut aus.

    Was mich wundert ist die schlechte Quote bei der Copiapoa. Habe im Frühjahr "spasseshalber" ein paar Samen ausgesäet und die sind willig gekeimt, ähnlich gut wie die Lophos im selben Topf. (Gut meine waren "direkt" von der Mutterpflanze weg und vielleicht ein paar Monate alt).

    Hast du bei denen einen Fehler ausmachen können? Altes Saatgut bekommen?

    Edit: Gerade den Copiapoa Thread gelesen. Schon seltsam was da (nicht) abging.

    Gruß und weiterhin viel Erfolg

    B.

  9. #9
    Moderator ***** Avatar von elkawe
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    Zitat Zitat von DenisM Beitrag anzeigen
    Die 2 Fraileen sind deswegen so unterschiedlich, weil ich probeweise eine mit 2,5% dünger, die andere mit 30% Dünger vesetzt habe. Die mit 2,5% sind dann gut gewachsen während die mit 30% eher stagniert und gekümmert sind. Dann habe ich den 30%igen Dünger mit viel Wasser aus dem Substrat gewaschen und nur die "Harten in den Garten" getan
    Meinst du jetzt 30% Dünger im Giesswasser? Oder wie ist das zu verstehen?
    Der Beitrag kann Rechtschreibfeler enthalten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal von elkawe editiert, zuletzt vor 8 Minuten. Grund: Hab mirs anders überlegt
    Eine Reise durchs Kakteenjahr

  10. #10
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von DenisM
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    Zitat Zitat von elkawe Beitrag anzeigen
    Meinst du jetzt 30% Dünger im Giesswasser? Oder wie ist das zu verstehen?
    Es war nur eine einmalige Gabe, nicht bei jedem Gießen. Anderesseits, bedingt durch die Fleischermethode, musste ja auch nicht gegossen werden und die hohe Konzentration blieb dadurch im Substrat erhalten. Nach dem "Auswaschen" durch kräftiges Gießen mit klarem Wasser haben sich die Sämlinge mit der 30%igen Konzentration aber wieder etwas erholt. Auch andere Sämlinge habe ich teilweise mit 30% Dünger versetzt. Auf den Bildern sieht man in den Töpfchen kleine Schildchen, darauf steht entweder 2,5% oder 30%. Das ist dann das was ich ausprobiert habe. Bei einigen Töpfchen (bzw. bei den Arten wo ich nur ein Töpfchen von hatte) habe ich halbe/halbe gemacht, also die hälfte mit 30%igem Dünger versetzt und die andere Hlfte mit 2,5%. Beispiel hierbei sind die Geohinotnias. Die rechte Hälfte bekam 30%, hier sind fast alle Sämlinge eingegangen und es zeigt sich starkes Algenwachstum. Die linke Hälfte mit 2,5% zeigt dagegen keine solchen Probleme.

    Wollte einfach nur mal ausprobieren, wo die "Schmerzgrenze" beim Düngen von Mexikanern ist. 30% (eine bei Echinopsen benutzbare Konzentration) scheinen definitiv zuviel zu sein.

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