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Thema: Viele Fragen zu Epiphyllum

  1. #11
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    Ältere Steckis sind einfacher zu bewurzeln, weil sie mehr Substanz haben und damit mehr Reserven. ich habe die Erfahrung selber gemacht, dass Steckis über eine Größe von 12cm besser anschlagen und weniger anfälliger sind.
    Kleinere funktionieren auch, bloß es dauert erhebelich länger. Aber das Kopfstecklinge, auch von älteren Pflanzen eher blühen kann ich nicht so behaupten. Bisher zeigt es sich, dass sie eher im zweiten bis dritten Jahr die ersten Knospen treiben. Vorher manchmal auch aber die wenigsten haben denn die Kraft sie voll aus zu blühen. Dieses Jahr wollte mein Freibeuter blühen, Die Blüte war schon auf 10cm Länge gekommen aber sie hat sie nicht geöffnet. Ist nach einiger Zeit einfach verkümmert. Herr Paetzold hatte mal eine Tabelle geschaffen, wo man seine Entwicklungszeiten und Anfänge von den Blüten nachverfolgen konnte. Mal gucken ob ich sie wieder finde. Da fängst auch frühstens nach drei Jahren an, eine war glaube ich erst nach 15 Jahren so weit. Ich such sie noch mal.

    Gruß Arndt

  2. #12
    Neuer Benutzer * Avatar von wuff
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    Zitat Zitat von schneggle Beitrag anzeigen
    Den großen Steckling, den du hast, kannst ganz lassen oder teilen, wie du willst. Es heißt halt das große Stecklinge besser zu bewurzeln sind. Andererseits wenn ihn teilst, hast mehr im Topf und die gehen trotzdem gut zu bewurzeln. Ich persönlich würd ihn teilen.
    Es ist ein ganz frischer weicher Steckling von diesem Jahr. Würdest Du ihn dann auch teilen? Es ist verlockend "mehr im Topf" zu haben, aber ich trau mich nicht.

    Zitat Zitat von Argo Beitrag anzeigen
    Ältere Steckis sind einfacher zu bewurzeln, weil sie mehr Substanz haben und damit mehr Reserven. ich habe die Erfahrung selber gemacht, dass Steckis über eine Größe von 12cm besser anschlagen und weniger anfälliger sind.
    Kleinere funktionieren auch, bloß es dauert erhebelich länger. Aber das Kopfstecklinge, auch von älteren Pflanzen eher blühen kann ich nicht so behaupten. Bisher zeigt es sich, dass sie eher im zweiten bis dritten Jahr die ersten Knospen treiben. Vorher manchmal auch aber die wenigsten haben denn die Kraft sie voll aus zu blühen. Dieses Jahr wollte mein Freibeuter blühen, Die Blüte war schon auf 10cm Länge gekommen aber sie hat sie nicht geöffnet. Ist nach einiger Zeit einfach verkümmert. Herr Paetzold hatte mal eine Tabelle geschaffen, wo man seine Entwicklungszeiten und Anfänge von den Blüten nachverfolgen konnte. Mal gucken ob ich sie wieder finde. Da fängst auch frühstens nach drei Jahren an, eine war glaube ich erst nach 15 Jahren so weit. Ich such sie noch mal.

    Gruß Arndt
    Na, dann wird meine Geduld ja doch auf die Probe gestellt! Ich hatte soooo gehofft, schon im nächsten Jahr Blüten zu haben, wenigstens einige.
    Die Tabelle von Herrn Paetzold würde mich sehr interessieren!

    Ich wollte in normaler Blumenerde angereichert mit Bims, Pinienrinde und Sand bewurzeln, habe aber hier im Forum was von reinem Vogelsand gelesen. Ist das besser?
    Oder tatsächlich einfach in Wasser stecken wie Marcu schreibt?
    Wenn Wasserbewurzlung gut geht, muß ich daraus schließen, daß bei der Alternative das Bewurzlungssubstrat ziemlich naß sein sollte?

    Deckt Ihr die Steckies mit Plastikhauben ab wg. der gespannten Luft oder ist das nicht nötig?
    Liebe Grüße von Wuff

  3. #13
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    Das in Wasser bewurzeln geht abe die Steckis sollten meiner Erfahrung nach auch 4-6wochen lang ab trocknen. Ich bin darauf gekommen, weil Anfang Mai bei uns ein Epitreffen zwischen Französichen und deutschen Liebhabern waren, Rudolf Hessing war auch dabei. Dabei hatte ich eine Schale mit Steckis draußen stehen lassen und nach drei Wochen Regen hatten sie alle so 3-5cm Wurzeln. Ob ihr glaubt oder nicht hier lagen so 250 Steckis im Wohnzimmer auf dem Boden rum nach Sorten sortiert.

  4. #14
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    Hallo!

    Ich bewurzele nur in Wasser. Geht viel besser und ist platzsparend.
    Die Stecklinge sollten schattig rumliegen, bis die Schnittstelle verheilt ist. Bei mir reichen zwei Wochen.
    Ich schreibe die Namen immer mit Edding auf den Trieb, dann spare ich mir auch noch die Zettelage.
    Bei mir kommen sie in einen Plastikbottich á la Fertigsuppe ins Westfenster und bewurzeln in einem Finger breit Wasser in wenigen Wochen.


    lg
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  5. #15
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von eli-kaktus
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    Standard Wasser-Bewurzlung

    Mir ist beim wasser-Bewurzeln schon öfters mal was verfault. Tut ihr da irgendwelche Zusätze ins Wasser? Wechselt Ihr das Wasser aus, oder gießt ihr einfach immer nur nach?
    Ruhig mehrere Steckis in ein Gefäß?
    Aber wenn dann eins gammelt sind alle gefährdet, oder?
    lg Michaela

    Ich bin kein Kaktus - ich bin eine akupunktierte Gurke!

  6. #16
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    Hallo,
    ich bin zwar kein Profi und weiß nicht ob das weiterhilft,
    aber ich hab irgendwo gelesen, das ein Stück Holzkohle im Wasser
    die Bakterien niederhalten soll. Das sollte das vergammeln der Steklinge
    eigentlich verhindern.

    Mfg roli

  7. #17
    Erfahrener Benutzer **** Avatar von Martins Gans
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    Nu ich auch noch...

    Ich bin ganz weit entfernt davon, Profi zu sein, habe letzten Herbst überhaupt meine ersten Stecklinge bekommen. Und dachte schon, ich hätte gar kein "Händchen" für Epis, weil die trotz Winterruhe, gelegentlichen sparsamen Sprühwassergaben und Gießen seit April keine Austriebe gezeigt haben. In den letzten Tagen habe ich allerhand hin- und hergetopft und festgestellt, daß (bis auf eine Ausnahme, die hatte es etwas zu feucht) alle kräftig bewurzelt waren.

    Meine Methode wird mir sicher ein paar Kopfnüsse eintragen: ich hatte die ausnahmslos in Seramis-Orchideenerde-Blumenerde, die ich wie gesagt von Oktober bis April überhaupt nicht gegossen habe, nur gelegentlich besprüht. Austrieb fängt stellenweise erst jetzt zaghaft an, aber die Wurzeln sind alle kräftig und stark.

    Ich glaube, Epis sind halt reine "Geduldspflanzen".
    Franziska

  8. #18
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    Zitat Zitat von eli-kaktus Beitrag anzeigen
    Mir ist beim wasser-Bewurzeln schon öfters mal was verfault. Tut ihr da irgendwelche Zusätze ins Wasser? Wechselt Ihr das Wasser aus, oder gießt ihr einfach immer nur nach?
    Ruhig mehrere Steckis in ein Gefäß?
    Aber wenn dann eins gammelt sind alle gefährdet, oder?
    Das Geheimnis liegt darin, die Stecklinge gut ausheilen zu lassen. Und natürlich muß das Gefäß sauber sein.
    Bei mir klappt´s mit stinknormalem Leitungswasser ohne alles.
    Ich muß aber vielleicht auch sagen, daß sich am Anfang im Wasser sowas wie Schleim an der Schnittstelle bilden kann. Das ist nicht gefährlich, sondern offenbar normal. Erst wenn der Trieb offensichtlich abgammelt, sollte man ihn rausnehmen, neu anschneiden und wie gehabt behandeln.
    Ansonsten mache ich da keinen Zauber. Wasser wird nur nachgegossen und die Steckis etwas aufgefächert, damit jeder Licht bekommt.
    Ich hatte einen gammeligen und mußte den neu anschneiden. Der Rest war okay und ich habe nur das Wasser gewechselt.


    Hier ist noch ein Foto von Februar, wo ich das mal fotografiert habe, wie so ein Trieb nach drei Wochen im Wasser aussieht:

    http://img405.imageshack.us/img405/1002/epiw.th.jpg
    Das Bild konnte nicht geladen werden oder ist nicht mehr verfügbar!


    lg
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  9. #19
    Neuer Benutzer * Avatar von wuff
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    Zitat Zitat von Argo Beitrag anzeigen
    Das in Wasser bewurzeln geht abe die Steckis sollten meiner Erfahrung nach auch 4-6wochen lang ab trocknen. Ich bin darauf gekommen, weil Anfang Mai bei uns ein Epitreffen zwischen Französichen und deutschen Liebhabern waren, Rudolf Hessing war auch dabei. Dabei hatte ich eine Schale mit Steckis draußen stehen lassen und nach drei Wochen Regen hatten sie alle so 3-5cm Wurzeln. Ob ihr glaubt oder nicht hier lagen so 250 Steckis im Wohnzimmer auf dem Boden rum nach Sorten sortiert.
    Eine Schale? Haben die Steckies da mehr drin gelegen als gestanden?

    Zitat Zitat von Dicksonia Beitrag anzeigen
    Das Geheimnis liegt darin, die Stecklinge gut ausheilen zu lassen. Und natürlich muß das Gefäß sauber sein.
    Bei mir klappt´s mit stinknormalem Leitungswasser ohne alles.
    Ich muß aber vielleicht auch sagen, daß sich am Anfang im Wasser sowas wie Schleim an der Schnittstelle bilden kann. Das ist nicht gefährlich, sondern offenbar normal. Erst wenn der Trieb offensichtlich abgammelt, sollte man ihn rausnehmen, neu anschneiden und wie gehabt behandeln.
    Ansonsten mache ich da keinen Zauber. Wasser wird nur nachgegossen und die Steckis etwas aufgefächert, damit jeder Licht bekommt.
    Ich hatte einen gammeligen und mußte den neu anschneiden. Der Rest war okay und ich habe nur das Wasser gewechselt.

    lg
    Das hört sich ja sehr interessant an und wie's aussieht, ist es ein gängiges Verfahren bei Euch. Ich werde jetzt mal den Test machen mit einigen meiner neuen Steckies. Ich finde es auch sehr vorteilhaft, daß man den Erfolg sehen kann. In Erdsubstrat weiß man ja nicht genau, ob schon Wurzeln dran sind oder nicht.
    Liebe Grüße von Wuff

  10. #20
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von marcu
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    Die Schale, wo die Steckis vom Arndt drin lagen (also, so mit dem Kopf auf dem Rand)
    war eine Aussaatschale. Also so eine kleine grüne, zum Aussähen von Pflanzen. Die Steckis waren so 1 - 2 cm mit Wasser bedeckt. War Regenwasser, ohne irgendwelche Zusätze.
    Geht aber - denke ich - auch in Marmeladengläsern.
    Erfolg besteht zu 10 % aus Inspiration, -
    zu 90 % aus Transpiration. (Philip Rosenberg)

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