Hallo ihr LiebenKakteen hingegen, die ich in Supermärkten erwarb, habe ich sofort von der meist reinen Blumenerde befreit und dabei darauf geachtet, die feinen Wurzeln nicht zu verletzen. Die oft torfhaltige Blumenerde verklumpt nach einem Austrocknen und kann durch weiteres Gießen kaum wieder benässt werden. Man begießt die Pflanze, und sie vertrocknet trotzdem.
Ich gewichte das Torf-Thema nicht so dolle, aber es lässt mich nicht los ...
In der Regel ist ein Substrat, ist eine Standardblumenerde doch eine Mischung aus Anteilen, die sich hinsichtlich der Struktureigenschaften unterscheiden. Dann kann es doch so schlimm nicht werden für eine Sukkulente in einem Fall, wo der TorfAnteil trocken und die mittelgroßen Klumpen wasserabweisend geworden sind. Quarzkiesel, Granitsteinchen, Schiefer nehmen doch auch kein Wasser auf. Diese sorgen in einer Substrat-Mischung hauptsächlich für den Kapillar-Effekt für die K.-Aszension und die K.-Depression. Die Oberflächenspannungs- und Grenzflächenspannungswerte eines Torfklumpens werden sich sicherlich etwas unterscheiden von den Werten eines Quarzkiesels. Angenommen die Kapillar-Depression dominiert beim Torfklumpen; aber in der Umgebung liegen noch andere Konkremente, zwischen deren Außenflächen das Wasser nachwie vor steigen kann, weil bei diesen Konkrementen die Kapillar-Aszension überwiegt. Ein mittelgroßer ausgetrockneter Rest Torf kann im Substrat bleiben, denke ich.
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mfG




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