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Thema: Echinopsis subdenudata

  1. #11
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    Zitat Zitat von Arsena Beitrag anzeigen
    Ich denke jeder sollte seine eigenen Experimente durchführen dürfen, denn nur so kann man daraus lernen. Ich finde es ein wenig unpassend, dass man mir gleich vorwirft ich hätte mal ein ordentliches Fachbuch lesen sollen. Das finde ich in anbetracht der Tatsache, dass man mich kaum kennt, auch recht weit aus dem Fenster gelehnt
    So war das aber nicht gemeint. Der Hinweis auf die Literatur sollte nur sagen, das es am besten ist, sich über die genauen Ansprüche der einzelnen Species zu belesen und danach zu handeln. Es sollte nicht heißen, dass ich Dir empfehle, erst mal die Nase in das eine oder andere Buch zu stecken. Eine Universalpflege für alle Kakteen gibt es nunmal nicht und mit dem "weit aus dem Fenster lehnen" meinte ich nur Deine Aussage, daß die Haltung in Torf zwangsläufig zum Tode führen muss.

    Gegen ein Treffen habe ich durchaus nichts, falls Du mal im Lande bist, allerdings stehen meine Kakteen in Freital und nicht in Großenhain.
    Das Lauschen an der Tür gehört zu den Schwächen, die in Verbindung mit zwanghafter Neugier und einem mangelhaften Empfinden für Diskretion besonders tadelnswert bei Personen sind, denen, in Vorzimmern beschäftigt, ein hohes Maß an Vertrauen entgegen gebracht wird.

  2. #12
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Chrissi
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    Hallo,

    bezügl. Kakteen in Torf, musste ich im ersten Jahr, wo ich mein GH hatte auch reichl. schlechte Erfahrung machen. Deshalb ist es gar nicht so falsch, was Arsena schreibt. Ich mache grundsätz. allen Torf ab. Es ist zwar immer Geduldsarbeit, aber es lohnt sich. Vor allem ist es auch entscheident, wo man die Kakteen im Winter stehen hat. Wenn sie in der Wohnung stehen, ist es vielleicht nicht so wichtig, aber im GH schon. Übrigens habe ich alle meine Echinopsen im mineral. Substrat. stehen. Das hat ihnen bisher nicht geschadet und sie haben auch jedes Jahr geblüht.
    http://www.bildercache.de/thumbnail/20080403-130008-765.jpg
    Das Bild konnte nicht geladen werden oder ist nicht mehr verfügbar!


    LG Christa

  3. #13
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von eyriesii Beitrag anzeigen
    meinte ich nur Deine Aussage, daß die Haltung in Torf zwangsläufig zum Tode führen muss.
    Hallo,
    ich kann aus Erfahrung berichten, dass es leicht zum Tod führen kann wenn man so eine Pflanze im Winter gießt. Auf diese Weise ist mir zu Zeiten als ich noch nichts über Kakteenpflege wusste mal ein Echinopsis verfault. Ein Parodia leninghausii hat sich dagegen als sehr "torftolerant" erwiesen und lebt noch heute.

    Gruss,
    Micha

  4. #14
    Moderator ***** Avatar von elkawe
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    Zitat Zitat von micha123 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich kann aus Erfahrung berichten, dass es leicht zum Tod führen kann wenn man so eine Pflanze im Winter gießt.

    Gruss,
    Micha
    ???

    Das widerspricht schon an sich allen gängigen Überwinterungsregeln.

    Ich wundere mich aber immer wieder, wie absolute Laien, die von Kakteen gerade einmal wissen, Zitat meines Vaters: "Die sehen alle gleich aus", die in den unmöglichsten Substratvarianten zu stehen haben und damit Erfolge erzielen. Ich spreche immer noch von Echinopsis! Die immer wieder propagierte Meinung, sofort allen Torf entfernen und Umtopfen, halte ich persönlich für totalen Quatsch. Nicht selten wird dadurch von einem Anfänger die Pflanze erst recht umgebracht. Vor allem bei den oft hier vorgestellten Baumarktpflanzen.
    Die anderen Gattungen sprech ich bewusst nicht an, keiner der Spezis hält seine Ariocarpen oder Aztekien in reinem Torf. Und die Anderen sind in diesem Substrat groß geworden.
    Der Beitrag kann Rechtschreibfeler enthalten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal von elkawe editiert, zuletzt vor 8 Minuten. Grund: Hab mirs anders überlegt
    Eine Reise durchs Kakteenjahr

  5. #15
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    Zitat Zitat von Chrissi Beitrag anzeigen
    Übrigens habe ich alle meine Echinopsen im mineral. Substrat. stehen. Das hat ihnen bisher nicht geschadet und sie haben auch jedes Jahr geblüht.
    Wenn ich mir das Bild betrachte, sieht Dein Substrat auch nicht 100%ig mineralisch aus. Aber es soll hier kein Glaubenskrieg entfacht werden. Es ist offenbar, dass Echinopsen eine große Toleranzbreite gegenüber Substrat besitzen, eben auch gegenüber Torf.

    Um es noch einmal deutlich zu sagen, auch ich verwende keinen reinen Torf, höchstens als Bestandteil der sogenannten Baumarktmischung, die ich aber doch für das Substrat südamerikanischer Kakteen beimische, insbesondere bei Echinopsen, Lobivien, Rebutien und Notocacteen.
    Nur, eine Echinopsis wird nicht daran zugrunde gehen, bloß weil sie in Torf steht. Da sind die Ursachen anderswo zu suchen, z.B. im falschen Gießen und Nichtbeachten der Winterruhe, Schädlinge et c. pp.
    Das Lauschen an der Tür gehört zu den Schwächen, die in Verbindung mit zwanghafter Neugier und einem mangelhaften Empfinden für Diskretion besonders tadelnswert bei Personen sind, denen, in Vorzimmern beschäftigt, ein hohes Maß an Vertrauen entgegen gebracht wird.

  6. #16
    Erfahrener Benutzer ** Avatar von Arsena
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    Zitat Zitat von eyriesii Beitrag anzeigen
    So war das aber nicht gemeint. Der Hinweis auf die Literatur sollte nur sagen, das es am besten ist, sich über die genauen Ansprüche der einzelnen Species zu belesen und danach zu handeln. Es sollte nicht heißen, dass ich Dir empfehle, erst mal die Nase in das eine oder andere Buch zu stecken. Eine Universalpflege für alle Kakteen gibt es nunmal nicht und mit dem "weit aus dem Fenster lehnen" meinte ich nur Deine Aussage, daß die Haltung in Torf zwangsläufig zum Tode führen muss.

    Gegen ein Treffen habe ich durchaus nichts, falls Du mal im Lande bist, allerdings stehen meine Kakteen in Freital und nicht in Großenhain.
    Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich alles oft ein wenig persönlich nehme :-) und vielleicht hab ich mich in meinem ersten Beitrag ein wenig undifferenziert ausgedrückt.

    Letztlich wollte ich nur darauf hinaus, dass Torf schwieriger ist, als Substrate, die kein Wasser speichern und das explizit im Hinblick auf Kakteenneulinge, denn mit Torf (die Baumarkt 6er Töpfe in Quelltablettentorf) macht man sich meines erachtens nach den Anfang in der Kakteenkultur unnötig schwierig.

    Zumal mir eben vor ein paar Jahren die gleiche Pflanze mit der gleichen Chlorophyllstörung in eben diesem Topf verstorben ist und das ist ärgerlich.

    Die Sache mit dem Hydrogranulat wollte ich jetzt auch nicht als Allheilmittel darstellen, sondern lediglich mal davon berichten und eure Meinungen dazu hören, ob ihr da auch mit dem einen oder anderen _experimentiert_ habt. :-)

    Diesbezüglich hatten mich halt 2 Seiten neugierig gemacht:

    http://www.hydrotip.de/friends/show_article.php?uid=379

    die zweite stell ich noch ein wenig ich sie wiedergefunden habe :-)


    Sollte ich mal in Freital sein, dann sag ich Bescheid! Zumal ich mich noch nie mit Kakteenfans/haltern/spezialisten getroffen habe und mein Hobby (welches ich nun bestimmt seit 10 Jahren mal mehr oder weniger intensiv verfolge) in meinem Umfeld noch nicht so den großen Zuspruch gefunden hat.


    Viele Grüße,
    Aniko
    Wahre Freundschaft: eine sehr langsam wachsende Pflanze.
    George Washington

  7. #17
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von elkawe Beitrag anzeigen
    ???
    Das widerspricht schon an sich allen gängigen Überwinterungsregeln.

    Ich wundere mich aber immer wieder, wie absolute Laien, die von Kakteen gerade einmal wissen, Zitat meines Vaters: "Die sehen alle gleich aus", die in den unmöglichsten Substratvarianten zu stehen haben und damit Erfolge erzielen.
    Vor 10 oder 15 Jahren kannte ich die Überwinterungsregeln halt noch nicht, da habe ich die Kakteen gegossen wie andere Pflanzen.
    Die Aussage ist: Dass trotzdem einige davon heute noch leben zeigt, dass Torf selbst dann kein Todesurteil sein muss wenn man mangels Wissen im Winter gießt!

    Micha

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