Danke für die feine Zusammenfassung!

Ich habe nur zwei Anmerkungen:

1. Hinsichtlich des Substrats habe ich mich durch die Informationen auf http://rhipsalis.com/pottingmix.htm inspirieren lassen. Dort ist u.a. das Substrat beschrieben, das im Bonner Botanischen Garten, der eine sehr umfangreiche Rhipsalis Sammlung hat, verwendet wird. Seitdem enthält mein Substrat u.a. immer einen gewissen Anteil an Pinienrinde.

2. Zur Vermehrung: Rhipsalis gehört m.E. zu den Gattungen, deren Stecklinge sich gut im in einem Wasserglas bewurzeln lassen. Habe ich jedoch noch nicht mit allen Arten ausprobieren können.

Viele Rhipsalis-Arten entwickeln reichlich Luftwurzeln, die sich bei Kontakt mit Erde in richtige Wurzeln verwandeln können. Man kann also auch einfach Zweige dort, wo Luftwurzeln existieren, an einem kleinen Topf festklammern, so dass die Luftwurzeln leicht von Substrat bedeckt werden (so ne Art Absenker also). Wenn sich reichlich Wurzeln entwickelt haben, kann man dann die Verbindung mit der Mutterpflanze kappen und hat eine neue Pflanze.


Gruß,

Hardy 8-)