ich machs mir jetzt mal einfach
Kakteen, diese stachligen Biester haben ihre eigene Faszination. Ist man erst einmal mit dem " Stachelvirus" infinziert gibt es kein zurück.
Als 1972 mein Grossvater starb hinterlies er uns die Kakteen meiner Grossmutter. Unter anderem diesen wundrschönen Aporocactus flagelliformis. Da mir diese stachligen Wesen schon bei meiner Oma gut gefiehlen, hab ich auch angefangen mich darum zu kümmern.
Für meine ersten Vermehrungsexperimente musste ein einfacher Echinopsis eyriesii herhalten. Bald darauf baute ich meine ersten kleinen Gewächshäuser, - alle paar Jahre kam dann ein " Neubau" dazu - daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ettliche Umzüge und schwierige Zeiten, - alles haben sie mitgemacht. Seit drei Jahren haben wir jetzt alle ein festes Zuhause. Das Gewächshaus war natürlich vor dem Wohnhaus bezugsfertig.
Im Moment hat mein Mann unser 2. Gewächshaus in Arbeit. Er kümmert sich sonst mehr um unseren Gemüsegarten und um seine Tomaten und Gurken die in meinen alten Kakteengewächshausern untergebracht sind.
Grünzeug ist nun mal unser Hobby so oder so.
soweit der auszug aus meiner hp-
meine pflanzen haben mir immer über schwierige zeiten hinweggeholfen - sozusagen zur ruhe und besinnung gebracht und mein hobby hat mir den ausgleich zu einem stressige job und das alleinerziehen von 2 kleinen kindern gegeben.
allerdings artet es auch immer mehr aus - ich finde immer wieder was neues - noch stachligeres, noch schöneres - ein paar kuriositäten.
am meisten freut es mich, wenn alte stücke endlich das erste mal blühen - ca 70% hab ich selbst ausgesät -
wenn die alten pflanzen von meiner oma blühen macht mich das immer glücklich.
kurzum - so ein aufenthalt im gw ist eine wellnesskur für die seele!




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