Hallo zusammen,

das mit den Fotos von der schadhaften Stelle klappt nicht so wie ich mir das vorstelle. Musste feststellen, dass an meinem Computer der Kartenleser scheinbar defekt ist. *auf´s übelste geflucht*.

Habe am Wochenende nun zum scharfen Messer gegriffen und den "infizierten" Trieb abgeschnitten. Danach auch gleich mal eine Umtopfaktion hingelegt. Die Stapelia war bisher in einem Tontopf gepflanzt. Vielleicht nicht so das wahre, denn ich glaube deswegen hatte ich immer so ein bisschen Schwierigkeiten die richtige Wassermenge an die Pflanze zu bringen. Der Topf hat viel verdunstet.
Als ich Die Stapelia aus dem Topf befreit habe war ich richtig erstaunt über die Wurzelmenge. Der ganze Topf war voll mit Wurzelmaterial *erstaunt geguckt*. Hätte nicht erwartet, dass die Pflanze sich so ins Zeug gelegt hat.

Nun hat mein kleiner Stinker einen durchsichtigen Plastiktopf bekommen und ich kann immer im Auge behalten, wie feucht die Erde ist und wie es den Wurzen so geht.
Bisher hat die Stapelia die Aktion gut überstanden, hoffe natürlich, dass es nun wieder aufwärts mit ihr geht und der Pilz sich nicht weiter ausbreitet.

Werde mein Glück mal mit den Triebspitzen des entfernten Triebs versuchen und schauen, ob es tatsächlich möglich ist, einen gekappten Trieb zu bewurzeln. Steht auf jeden Fall so in einem Kakteenbuch bei den Stapelien drin.

@marcu.
Vielen Dan für Dein Angebot. Wenn es mein kleiner Stinker nicht schafft würde ich sehr gerne auf Dein Angebot zurückkommen.

Was das Stinken betrifft scheine ich ein extrem stinkiges Exemplar zu haben. Die erste Blüte öffnete sich bei meinem Stinker nach ein paar Wochen nach dem Kauf. Davon hatte ich aber nichts mitbekommen. Die Blüte war schön in Richtung Fenster ausgerichtet und mit einem Blüherfolg hatte ich auch nicht gerechnet. Irgendwann kam ich von der Arbeit nach Hause und dachte mich trifft der "Geruchs-Schlag". Ich öffnete die Wohnungstür und hatte sofort das Bild eines kleinen verwesenden Tieres vor Augen. Ich habe befürchtet, dass in einem unbeobachteten Moment irgend etwas durch die Terrassentür in die Wohnung gekommen ist und sein Leben ausgehaucht hat und nun vor sich hin stinkt.
Ich muss heute noch schmunzeln wenn ich bedenke, dass ich in der Wohnung herumgegangen bin und an die Sachen hingerochen habe und unter den Schreibtisch gekrochen bin um nach der Ursache des Geruchs zu suchen. Schließlich kamen nur noch die Blumen am Fenster als Verursacher in Frage. Hier habe ich aber eher an abgestandenes Wasser und ähnliches gedacht. Bis ich die Stapelia drehte und mir eine blutrote behaarte Blüte „entgegenstank“. Erst nach 4 Tagen hat der Geruch nachgelassen.

Freunde die zu Besuch kamen waren schockiert, und ich habe immer noch einen Lacher wenn wir uns treffen, denn bei mir stinken die Blüten. Ich werde sogar gefragt, ob die Stapelia wieder blüht und wie es derzeit in meiner Wohnung riecht.

Daher hänge ich unglaublich an dem kleinen Stinker.


Ich werde die Entwicklungen meines kleinen Stinkers posten und hoffe, dass die Entfernung des infizierten Triebes etwas gebracht hat.

Damendrückende Grüße
Pixie