Ein ungeschlechtlicher Nachkomme ist nicht immer identisch mit der Mutterpflanze. Es kann vorkommen, dass es an der Pflanze zu einer Teilmutation kommt und diese kann z.B. die Blütenfarbe, aber auch die Wuchsform betreffen. Wir kennen ja die Bilder, wo christate Formen plötzlich wieder normale Triebe bilden.
Wenn man diese Triebe abschneidet und bewurzelt, kann es zum normalen Wuchs kommen.
Das Problem ist, dass man z.B. Veränderungen der Blütenfarbe nicht auf Anhieb an der Pflanze sehen kann. So ein Fehler kommt zwar nicht häufig vor, ist aber auch nicht ausgeschlossen.
Witzig wird´s, wenn die Unterlage sich mit dem Pfröpfling vereint und ein Zwischenwesen bildet. Bekanntestes Beispiel hierfür ist der Chimären-Goldregen. Selten, aber möglich.
lg
PS: Ein frohes neues Jahr Euch allen!
http://www.cheesebuerger.de/images/more/feuer/a230.gif
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