Hallo Hardy
Ich habe auch die Erfahrung gemacht dass ein Aussaatsubstrat mit geringem Humusanteil (geschätzte 20 %) sich günstig auswirkt. Bei wirklich rein mineralischem Substrat zur Aussaat oder Katzenstreu hatte ich oft Probleme das es zu kompakt für die zarten Sämlingswurzeln war und so einige verrockneten. Auch die Nährstoffversorgung war hier schwieriger, da ich nicht so regelmäßig gedüngt habe ....
Ich mische jetzt auch Bims , Lavalit , Perlite , Quarzsand, verwitterten Granitsand (Felsensand) mit etwas (humoser) Aussaaterde/Kakteenerde. Hier scheint auch ein wenig langsam freisetztender Dünger o.ä. enthalten zu sein. Zudem wurde die Erde damit lockerer und somit auch für junge Wurzeln besser ´durchwachsbar´.
Zuerst hatte ich die Töpfchen auch offen im Aussaaatkasten in einer Wasserpfütze stehen. Aber durch die Bodenwärme trocknete das Wasser immer schnell wieder weg und wollte nachgefüllt werden. (Manchmal merkte ich das zu spät).
Ein Vorteil, war das die Kleinen besseres Licht von den Leuchtstoffröhren abbekamen als wenn sie in Tüten stecken.
Inzwischen lasse ich die Sämlinge von der Aussaat bis zum ersten gegurtstag in der Tüte (die nach einigen Monaten geöffnet wird.
Hier ein paar Bilder zur Illustration.
Jens




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