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Könnt ihr mir bitte mit den Namen der Arten im Gemeinschaftstopf helfen.
Passen die überhaupt zusammen?
Hallo Toni,
das kann ich für die gezeigten Pflanzen nicht sagen. Allgemein würde ich sie aber eher einzeln eintopfen, wenn das unklar ist (und genug Platz vorhanden).

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Der mit der verholzten Spitze ist fast 15 Jahre alt (das weiß ich nur deshalb, weil ich da umgezogen bin und im Zuge dessen habe ich mir ein paar Pflanzen gekauft). Vor etwa 3 Jahren dürfte ich es beim neuerlichen Umziehen mit dem Gießen zu gut gemeint haben bzw. glaube ich dass der Standortwechsel aus der Wohnung nicht das Optimalste war. Muss ich wegen der Spitze etwas unternehmen? Sie ist hart, es ist nichts weich. Sprich ich möchte den Kaktus nicht unnötig verletzen, hätte aber auch gerne dass es ihm gut geht.
Kranke Pflanzen gehören von den restlichen getrennt. Dieses Exemplar würde ich zuerst aus der Schale nehmen.
Wenn es in 15 Jahren nicht größer wurde als auf dem Bild, dann hat mit der Pflege etwas nicht gestimmt.
Schau mal nach ob noch Wurzeln dran sind. Falls ja, dann einzeln eintopfen.
Wenn die Spitze nur vertrocknet ist, dann kanst du sie dran lassen. Abschneiden wäre auch möglich. In beiden Fällen sollte die Pflanze seitlich neu austreiben.

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Der mit dem "Aufsitzer" hat mir vor ca. 3 Jahren im Baumarkt leid getan, deshalb habe ich ihn gekauft - war aber leider nicht ersichtlich um welche Art/Arten es sich handelt. Nachdem er Kindeln ausgebildet hat, hoffe ich mal, dass es ihm gut geht. Soll man die Kindeln irgenwann trennen oder ist das egal?
Der obere Teil ist ein Gymnocalycium mihanovicii, diese rote Sorte ("Erdbeerkaktus") besitzt kein Chlorophyll und ist selbst nicht lebensfähig, weil sie keine Photosynthese betreiben kann. Sie muss daher immer gepfropft werden und wird von der grünen Unterlage ernährt.
Die Kindel kann man dranlassen oder abtrennen, in letzterem Fall müssen sie auch gepfropft werden, wenn sie weiterleben sollen.

Die grüne Unterlage dürfte Hylocereus trigonus sein. Diese ist empfindlich gegen Staunässe und fault dann gerne.
Mit einem mineralischen Anteil von 50% im Substrat sollte das nicht passieren. Entgegen weit verbreiteter Gerüchte wird diese Unterlage auch nicht rasch "verbraucht". Wenn man sie richtig behandelt kann sie den roten Gymno viele Jahre lang ernähren.

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Der Sukkulent ist ebenfalls zu der Zeit gekauft worden und war nur als Sukkulent benannt am Code-Sticker. Die vielen kleinen stacheligen sind Ableger vom Ableger einer Freundin, die leider auch keine Ahung hatte, was sie da hatte
Mit denen kenne ich mich nicht aus, da soll jemand anderes etwas dazu schreiben.

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Die Schale befindet sich an einem Südostfenster. Das Substrat ist aus Sand, Erde und Ton (kleinen Stückchen) gemischt.
Es ist schonmal kein (fast) reiner Torf, damit geht es nämlich in der Regel nicht lange gut.
Als Faustregel sollten alle Kakteen einen Anteil mineralischer Bestandteile im Substrat von mindestens 50% bekommen.
Manche Arten wollen auch rein mineralisches Substrat, bei den gezeigten Arten sollte 50% OK sein.

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Wie oft muss man diese Arten düngen? Bisher war ich da ziemlich vorsichtig und habe eher mal frische Erde mithineingemischt.
Dünger sollte man so verwenden, wie auf der Verpackung angegeben.
Für Kakteen und Sukkulenten gibt es spezielle Dünger mit reduziertem Stickstoffanteil.

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Ich gieße meist eher seitlich, hab' das Gefühl, dass die kleinen stacheligen und der Sukkulent etwas mehr Wasser brauchen als die anderen beiden. Wie erkenne ich wann ich düngen oder gießen muss und wann es zuviel ist?
Da die Pflanzen schneller faulen als vertrocknen: Im Zweifel nicht gießen.
Wenn du sie einzeln eintopfst, dann kannst du sie auch unterschiedlich gießen.

Allgemein lässt man das Substrat erst austrocknen bevor man erneut gießt. Also nicht regelmäßig nur einen Schluck Wasser.
Wichtig ist dabei, dass der Topf unten Löcher hat. Überschüssiges Wasser muss ablaufen können.
In einem Untersetzer kann man das sehen und wegschütten.

Gruß,
Micha