@stefang/Lupus
Das Dehydrieren dient eigentlich nur dazu, die Glucosekonzentration anzuheben. Und es ist schon so, dass die Wasserkristalle äusserst spitz auskristallisieren und die Zellwände zerstechen, ergo Fäulnisbakterien dringen ein.
-40°C können in Nordamerika/Kanada in den Plains und Bergregionen durchaus erreicht werden, aber meist liegen dann die Kakteen unter einer isolierenden Schneeschicht! Das ist auch der Grund, warum es dort keine aufrecht wachsenden Arten gibt
Die härteste Kakteenart ist übrigens Grusonia pulchella, die bis unter -30°C übersteht. Diese Art ist aber sehr kleinwüchsig und bildet eine Art Polster. Sie wächst aber nur an sehr tockenen Berglagen, wo auch die Luftfeuchte sehr gering ist. Gibt es strenge Kahlfröste, erfrieren auch am Heimatstandort viele Kakteen, oder ein Teil ihrer Glieder.
Gruss, Uwe




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