Zitat Zitat von Spartakus Beitrag anzeigen
In der Mitte treffen sich die pH-Werte meistens nicht. Das hat aber nichts damit zu, dass man logarithmiert oder ob verdünnt wird.
doch... der pH ist und bleibt eine logarthmische Funktion (der H+-Konz.)

Zitat Zitat von Spartakus Beitrag anzeigen
Liegt jetzt ein pH 4(sauer) und ein pH 9(alkalisch) vor und beide Verbindungen sind vollständig zerfallen (dissoziiert) werden sie zusammen (auf die selbe Menge Wasser in der zuvor einzeln gemessen wurde) einen pH-Wert von nur 4,77 ergeben!
leider verrechnet: pH=4,35


Zitat Zitat von Spartakus Beitrag anzeigen
Jedes Kügelchen wird an seiner Oberfläche für sich sauer oder basisch reagieren... und auch die Wurzeln werden das zu spüren bekommen... Nimmt man aber ein stark alkalisches Granulat um ein stark saures Granulat auszugleichen werden die Wurzeln im extrem Fall an der Oberfläche der Granulate verätzt.
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht... Bodenchemie ist derart komplex, dass auch mir als Chemiker schwindlig wird. Aber so drastisch wie du es darstellst kann ich es mir nicht vorstellen. In jedem Boden liegen saure und basische Komponenten vor. Außerdem kann man hier beim besten Willen nicht vom Idealzustand der pH-Berechnung ausgehen, hier spielen viele Dinge wie Pufferkapazitäten, Größe der inneren Oberfläche, Zusammensetzung der Mineralien, Aktivitäten u.v.m. eine Rolle

Ich bin mir auch nach wie vor nicht sicher, ob kalkliebende Pflanzen den Kalk wegen des pH-Werts lieben oder nicht doch eher wegen der Ca-Ionen, die freigesetzt werden. Im letzteren Fall hilft dann auch Düngegips, und den gibts schließlich auch zu kaufen. (Gips zählt nach wie vor zu den schwerlöslichen Salzen )